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Zwei Jahre nach Gründung und einigen Liveauftritten brachte Camel 1973 ihr gleichnamiges Debutalbum heraus.
Schon hier wurde bereits der typische Stil der Band hörbar: Lange Instrumentalpassagen, getragen von Bardens' Keyboards und Latimers Gitarre, zurückhaltender, unspektakulärer Gesang - Das verbindet das erste Album mit allen weiteren Arbeiten der Band.

Mit dem Opener "Slow Yourself Down" glänzt das Album mit einem wilden Orgel-Gitarre-Jam, der in krassem Gegensatz zum eher bluesig-schleppenden Auftakt des Songs steht. Auch 30 Jahre nach seinem Enststehen ist "Slow Yourself Down" einer der Livefavoriten der Band.

Nummer 2, "Mystic Queen" klingt genau so mystisch, wie es der Titel verspricht, mit langen Orgelschleifen und insgesamt schleppendem Tempo. Das folgende, instrumentale "Six Ate" trägt seinen Titel nach einem Wortspiel mit 6/8, dem Takt, in dem der größte Teil des Stücks gespielt ist.

Ein weiterer Livefavorit ist "Never Let Go", bei dem Peter Bardens auch als Sänger agiert. Der Song ist auf fast jeder Live CD von Camel vertreten. Das in flottem Tempo gehaltene Stück glänzt mit schönem Mellotroneinsatz. Zum Abschluss gibt es mit "Arubaluba" noch ein flottes Instrumentalstück, bei dem sich Latimer und Bardens noch mal richtig ins Zeug legen.

Als Bonusmaterial enthält die remasterte CD-Ausgabe neben der verkürzten Single-Version von "Never Let Go" noch ein knapp 20 Minuten langes, live aufgenommenes Stück "Homage To The God Of Light". Ursprünglich stammt es aus einem 1970 erschienenen Soloalbum von Peter Bardens, in den frühen Camel-Jahren wurde es häufiger live gespielt (eine weitere Liveversion findet sich auf "On The Road 1972"). Es geht mehr in die Richtung Psychedelic/Spacerock, mit treibendem Rhythmus und wilden Duellen von Orgel und Gitarre.

Insgesamt ist Camel ein beeindruckendes Debut gelungen, auch wenn - verständlicherweise - noch nicht die Klasse des darauf folgenden Albums "Mirage" erreicht wird.

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