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"Wir sind zurück, ohne dass jemand gemerkt hätte, dass wir weg gewesen sind", gewohnt selbstironisch melden sich zero/zero nach drei Jahren zurück. Nach "Zeitgeist" und "Erste Welt" heißt es jetzt: "Schlangenöl".

Glaubt man den Erzählungen, dann war Schlangenöl das Wundermittel gegen jegliche Art von Gebrechen. Leider blieb es bisweilen nur beim Mythos, denn das Produkt hatte nur wenig bis gar keine Wirkung - dafür verkaufte es sich gut. Grund genug für die beiden Musiker diese Taktik fortzuführen: Große Versprechen - Großer Umsatz. Oder einfach die Einsicht, dass Musik allein nicht die Welt verändern kann, wohl aber die Menschen.
Was auf ihren beiden vorangegangenen Alben begonnen wurde, wird auf "Schlangenöl" konsequent fortgeführt: Themen wie Schönheitswahn, Scheinwelt-Social-Media oder schlicht die Selbstgefälligkeit der westlichen Welt werden gnadenlos und mit ungewohnter Schärfe auseinander genommen. Wo man bisher bei zero/zero schmunzeln musste, bleibt einem dieses Mal das Lachen mitunter im Hals stecken.

Trotz härterer Gangart sind sich Chazer One und Tschi-Ko treu geblieben: Spätestens auf Songs wie "Geh Arbeiten" oder "Schwiegermama" schlagen sie die gewohnt ironischen Töne an, ohne dabei die eigentliche Thematik zu verwässern. "Was will uns der Autor damit sagen" dürfte auch bei "Schlangenöl" deutlich werden.

Fazit: Alles neu und trotzdem irgendwie gewohnt. Wer zero/zero schon vorher auf dem Schirm hatte, wird dieses Album lieben. Wer sie jetzt erst für sich entdeckt, dem wird es genauso gehen.

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