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Zuletzt schien sich der Nordire mit dem Getanen zufrieden zu geben, mit Neuveröffentlichung alten Materials und dem Abräumen von Ehrungen. Dazu veröffentlichte er Platten, die ganz nett klangen, dem Werk aber nichts hinzufügten. Kaum zu glauben: Van Morrison klang schon fast altersmilde. Nicht, dass er auf seinem 37. Studioalbum das Rad neu erfindet, doch das Cover vermittelt einen anderen Eindruck als der hübsch gezeichnete Vogel auf dem Vorgänger "Keep Me Singing" (2016).

In der Tat geht es hier etwas rauer zu, eher Rhythm And Blues als Soul. Auch dank Jeff Beck, der auf "Transformation", "I Can Tell", "Stormy Monday / Lonely Avenue", "Bring It On Home To Me" und "Ordinary People" seine Gitarre auspackt. Als weitere erlauchte Gäste sind Blues-Sänger Chris Farlowe, Pianist Jason Rebello , Keyboarder Georgie Fame sowie Sänger und Mundharmonika-Spieler Paul Jones mit von der Partie. Bis auf Rebello kennt Morrison sie seit den 1960er Jahren.

Sie ergänzen die ohnehin schon mitreißende Stammband Morrisons, der fünf Stücke selbst geschrieben hat (den Titeltrack, "Transformation", "Fame", "Too Much Trouble", Ordinary People") und sich sonst bei anderen bedient, unter ihnen Count Basie ("Goin' To Chicago"), Sam Cooke ("Bring It On Home To Me"), Sister Rosetta Tharpe ("How Far From God"), Mose Allison ("Benediction") und Lightnin' Hopkins ("Automobile Blues").

Dazu übernahm er die Produktion, singt natürlich, spielt aber auch Saxophon, Gitarre und Mundharmonika. Keine halbgare Sache, also.

"Die Sache mit dem Blues ist: Du darfst ihn nicht zu sehr analysieren. Du spielst ihn einfach. So habe ich es immer getan. Jeder der Songs auf diesem Album ist eine Performance, egal ob ich ihn geschrieben habe oder nicht. Jedes Stück ist ein Geschichte und ich performe sie. Viele haben das über die Jahre vergessen, weil sie zu sehr analysieren. Ich war ein Performer, bevor ich begonnen habe, selbst Songs zu schreiben. Genau so fühle ich mich heute noch", erklärt Morrison selbst, der sich trotz des freundschaftlichen Grundtons des Albums den gewohnten Seitenhieb nicht verkneifen kann.

"You gotta roll with punches, go with the flow", erkennt er im Opener. Eine Empfehlung, die für das gesamte Album, sein bestes seit Jahren, gilt: Einlegen, zurücklehnen und genießen.

Review von Giuliano Benassi (laut.de)

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