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Biografie

  • Jahre aktiv

    1958 – heute (63 Jahre)

  • Gegründet

    Canton, Stark County, Ohio, Vereinigte Staaten

  • Mitglieder

    • Eddie Levert
    • Lester Christian
    • Sammy Strain
    • Walter Williams

The O'Jays waren eine Soul-Gesangsband, die vor allem in den 1970er Jahren Hit auf Hit landete.

Das Gesangsensemble wurde 1958 von Walter Williams und Eddie LeVert als The Triumphs gegründet. Kurz danach schlossen sich Billy Powell, Bill Isles und Bobby Massey an. Nach ihrer Umbenennung in The Mascots 1959 traten sie erstmals in Cleveland auf, wo der DJ Eddie O'Jay auf sie aufmerksam wurde und ihnen einen neuen Namen, The O'Jays, verpasste. Unter seiner Leitung nahmen sie 1961 bei Wayco Records ihre erste Single "Miracles" auf. Sie floppte und die O'Jays wechselten zunächst zu King Records bis sie 1963 bei Imperial unterschrieben.

1965 hatten sie mit "Lipstick Traces" erstmals einen Mini-Hit, der nur knapp die Top 50 der Pop-Charts verfehlte und es immerhin auf Platz 28 der Soul-Charts brachte. Doch Ruhm war etwas anderes und so mussten sich die O'Jays zunächst als Background-Chor für damalige Stars wie Nat King Cole oder The Ronettes ihren Lebensunterhalt verdienen. Noch im gleichen Jahr kehrte Isles den O'Jays den Rücken. Daraufhin wechselten sie erneut das Label und unterschrieben 1968 schließlich bei Bell Records, ihr Produzent wurde George Kerr.

Die Erfolge der folgenden Veröffentlichungen waren trotzdem noch immer nicht die erwünschten, allerdings erregten sie Aufmerksamkeit bei den Produzenten und Komponisten Kenny Gamble und Leon Huff, die sich nun der O'Jays annahmen. Nach zwei Single-Veröffentlichungen auf Neptune Records, einem Sublabel von Chess, mussten sie durch den Tod von Leonard Chess und den Verkauf des Chess-Labels jedoch schon wieder wechseln. Auch Massey verließ als Folge dessen 1972 die O'Jays, die schließlich bei Philadelphia International Records, dem eigenen Label von Gamble und Huff, unterschrieben.

Im Herbst desselben Jahres setzte schließlich die Erfolgswelle ein. Die Single "Back Stabbers" erreichte Platz 2 der US-Pop-Charts und wurde so zum ersten großen Hit der Gruppe. Bis Ende 1975 folgten weitere Hits wie "For the Love of Money" (USA # 7), "Let Me Make Love to You", "Give the People What They Want", "Love Train" (USA # 1, GB # 7), "Put Your Hands Together" (USA # 11) und "I Love Music" (USA # 7, GB # 13). Auch einige ihrer Alben platzierten sich hoch in den Charts. 1977 starb Powell an Krebs, worauf die O'Jays Ersatz in Sam Strain fanden. Auch 1978 und 1979 waren gute Jahre für die Gruppe mit "Livin´ For The Weekend" (USA # 28) und "Use To Be My Girl" (USA # 3, GB # 12). Erst 1980 verebbte die Erfolgswelle, bis die O'Jays um 1982 zunächst endgültig aus den Charts verschwanden.

Auf dem 1985er Album "Love Fever" versuchte die Band nun an Trends anzuknüpfen, indem sie auf der LP Elemente aus dem Hip Hop einsetzten. Der Erfolg blieb trotzdem aus. 1990 erhielten die O'Jays einen American Music Award und gingen mit Regina Belle auf Tournee. Nach einem kleinen Besetzungswechsel - Strain stieg 1991 aus und wurde durch Nathaniel Best ersetzt - brachten sie sogar noch zwei Alben, "Emotianally Yours" (1991) und "Heartbreaker" (1994) in die Top 100 der US-Billboard 200 Charts. 1997 stieß Eric Nolan Grant zur Band und ersetzte Walter Williams. 2005 wurden die O'Jays in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

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