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Mit "Power of Love" stellte sich quasi die neue zahlenmässig verdoppelte Mahavishnu-Mannschaft dem Hörer vor, nachdem die legendäre Originalbesetzung Ende 1973 auseinandergebrochen war. Versuche der Verschmelzung klassischer bzw. neoklassischer Elemente mit Rock oder Jazz hat es immer wieder in der Musikgeschichte gegeben, jedoch waren diese immer mit einem gewissen geschmacklichen Risiko behaftet wie etwa bei "Play-Bach" und "Swingle-Singers" oder boten trotz guter handwerklicher Kunst keinen neuen authentischen Ansatz wie etwa bei Deep Purple, Yngwie Malmsteen und anderen. Ganz anders hier der bereits bewährte Eklektizismus McLaughlins. Das Neue an dieser Musik ist die ungewöhnliche Kombination traditioneller Elemente bei gleichzeitiger Treue zum eigenen Personalstil und der Ablehnung radikaler neuer Strömungen, ein Konzept, das ein anderer sehr bedeutender Komponist übrigens auch verfolgte, nämlich Olivier Messiaen.
Das eigentliche Filetstück der Platte ist natürlich das wuchtige mit schrillen Akkordblöcken und massiven Klangströmen versehene "vision is a naked sword". Dessen Harmonik schliesst unmittelbar an Stravinsky und Ravel an, während die dreistufigen Akkordtürme als Struktur sich in McLaughlins Biographie leicht bis zu den stufenweise gezupften Klängen seines frühen "follow your heart" zurückverfolgen lassen, hier massiv erweitert und mit sinfonischem Turbolader versehen.
Gewisse Längen gibt es bei den von Gayle Moran zwar untadelig, aber sehr schwelgerisch vorgetragenen Lyrics. Hier gerät eine religiöse Botschaft, die bereits auf dem Cover angekündigt war, übermässig in den Vordergrund. Der Hörer wird aber durch die pure Spielfreude und Virtuosität der anderen Neuzugänge an den Drums, Bass und Violine mehr als nur entschädigt, denn Michael Walden, Ralphe Armstrong und Jean Luc Ponty füllen die Plätze ihrer Vorgänger nicht nur aus, sondern geben eine neue Richtung an. (emeraldo)

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