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The Milk-Eyed Mender ist das Debüt Studioalbum der US-amerikanischen Sängerin, Harfenspielerin und Liederautorin Joanna Newsom. Das Album erschien am 23. März 2004 via dem Plattenlabel Drag City.

Nachdem sie Ende März 2004 mit ihrem Album "The Milkeye Mender" debütiert, geht ein Rauschen durch den Blätterwald, das seinesgleichen sucht. Gerade einmal 22 Jahre alt, setzt Joanna Newsom mit den zwölf Songs ihres Erstlings ein Ausrufezeichen im Neofolk, das sich gewaschen hat.

Joanna stammt aus dem kleinen Kaff Nevada City im Staate Kalifornien, wo sie 1982 das Licht der Welt erblickt. In frühester Kindheit sitzt sie bereits am Klavier und klimpert vor sich hin. Mit sieben Jahren ist ihr dieses Instrument jedoch nicht genug, die Harfe soll es sein. Bei ihrem Spiel lässt sie sich von venezolanischem und westafrikanischem Harfenspiel beeinflussen. Diese Stilrichtung studiert sie auch am ehrwürdigen Mills College im kalifornischen Oakland; das 1852 gegründete Haus ist alleine der Weiblichkeit vorbehalten.

Dass diese Lehranstalt nicht irgendeine Baumschule ist, zeigt auch ein Blick auf den Lehrkörper, dem unter anderem auch Dave Brubeck und John Cage angehören. Ihre persönlichen musikalischen Vorlieben oszillieren irgendwo im weiten Feld zwischen Jazz, Folk und Punk, decken also ein weites stilistisches Feld ab. Jenes beackert sie auch mit ihrem Songwriting.

Mit einem Schuss Nonkonformismus grenzt sie sich schon früh von konventionellen Songstrukturen ab. Ihre Stimme steht am Anfang überhaupt nicht auf ihrer Agenda, denn sie schreibt ausschließlich Instrumentalmusik. Erst als sie im College kreatives Schreiben lernt, vereint sie ihre musikalischen Fähigkeiten mit ihrer stimmlichen Ausdruckskraft. An ihrem Organ scheiden sich demnach auch die Geister. Ganz sicher ist Joanna nicht die begnadetste Sängerin vor dem Herrn, aber eine dicke Portion Eigenständigkeit muss ihr auch der größte Kritiker bescheinigen. Einige sprechen im Zusammenhang mit Newsoms Stimme von einer Mischung aus Kind und altem Weib. Die darf sich auch gerne überschlagen und hüpfen, was aber nichts an der Faszination ändert, die ihre Musik ausstrahlt.

Die Natürlichkeit, die ihren Songs innewohnt, hat sicher auch damit zu tun, dass sie es gar nicht darauf anlegt, eine Künstlerin zu werden, die Platten veröffentlicht. Sie nimmt einige Tracks auf, die sie ihren Kumpels zum Hören gibt. So wandern die Lieder von Hand zu Hand und Ohr zu Ohr. Letzten Endes kommen Will Oldham und Cat Power 2002 in den Genuss ihrer Kompositionen und laden Joanna daraufhin ein, für sie bei Konzerten den Support-Slot zu bestreiten. (* Quelle laut.de)

Die Titelliste

1. "Bridges and Balloons" – 3:42
2. "Sprout and the Bean" – 4:32
3. "The Book of Right-On" – 4:29
4. "Sadie" – 6:02
5. "Inflammatory Writ" – 2:50
6. "This Side of the Blue" – 5:21
7. " 'En Gallop' " – 5:07
8. "Cassiopeia" – 3:20
9. "Peach, Plum, Pear" – 3:34
10. "Swansea" – 5:05
11. "Three Little Babes" – 3:42
12. "Clam, Crab, Cockle, Cowrie" – 4:21

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