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Time Warriors ist das dritte Studioalbum der schwedischen Hard Rock Band Horisont. Das Album erschien am 1. Oktober via dem Plattenlabel Metal Blade Records und am 4. Oktover via Rise Above Records.

Die Schweden begeisterten zumindest mich bereits mit den beiden Alben „Två Sidor Av Horisonten“ (2009) und „Second Coming“ (2012). Es wäre doch verwunderlich gewesen, wenn das dritte Album nun nicht so gut rocken würde. Natürlich tut es das.

Locker-flockig geht sie los, die Zeitreise der „Time Warriors“, mit IRON MAIDEN-Gitarren und stark an URIAH HEEP angelehntem Gesang, das definiert den Opener „Writing On The Wall“. „Diamonds In Orbit“ oder „Ain't No Turning Back“ hingegen erinnern an späte BLACK SABBATH, Alben wie „Cross Purposes“ oder auch etwas aus der DIO-Ära fallen mir dazu ein. HORISONT führen dich einmal quer durch den Retrogarten. Bisschen BLACK SABBATH hier, etwas DEEP PURPLE dort, auch LED ZEPPELIN könnten noch mitgemacht haben, noch ein guter Schuß Pschedelic Rock darauf und ne kleine Prise von den Anfängen des NwoBHM. Oder, von mir aus auch vom sogenannten„Proto-Metal“, wem z.B. DUST, CIRITH UNGOL, WISHBONE ASH oder NAZARETH noch etwas sagen, der weiß, was gemeint ist. THIN LIZZY haben sich die Jungs offenbar auch mal angehört, das fällt vor allem bei „Dodsdanz“ auf. Ach Retro-Herz, was willst du mehr? Ein echter “Ohrwurm“ bzw. „Hit“ ist zwar nicht auf dem Album, aber hier kann man sagen, die Mischung machts, und die ist mehr als gelungen. Die „Time Warriors“ bewegen sich überwiegend im Mid- und Uptempo, für wen das jetzt noch wichtig wäre, es gibt wenig balladeskes, so etwas findet man höchstens in Ansätzen am Ende bei „All Must Come To An End Part 1 & 2“, dafür dann aber auf höchstem Niveau und mit wunderschönen Gänsehaut-Pianos.

Wer etwas gänzlich neues hören will, das nicht schon mal da war, dem wird der Horizont hier nicht erweitert. Aber vielleicht ist Retro-Rock jetzt eben auch wieder modern, weil das damals einfach verdammt gute Musik war. Die alten Helden sind für mich zwar immer noch keine überflüssigen Dinosaurier, aber sie sind nun mal in die Jahre gekommen, und irgenwder muss ja mal das Erbe antreten. HORISONT jedenfalls spielen in der Retro-Liga ganz oben mit, und diese spielt an sich momentan gottseitdank nicht nur quantitaiv, sondern auch qualitativ einige andere Genres an die Wand. Nebenbei sei noch erwähnt, wem dieses Album gefällt, und die beiden Vorgänger noch nicht hat, dem kann ich guten Gewissens empfehlen, sich gleich die gesamte Discographie in den Einkaufswagen zu legen. Lohnt. Quelle Metalnews.de / 6 von 7 Sterne

Titelliste:

Writing on the Wall
Diamonds in Orbit
Ain't No Turning Back
Backstreet
Vänd Tillbaka
She Cried Wolf
Brother
Dödsdans
Eyes of the Father
All Must Come to an End, Part I & II

Besetzung:

Bass - Magnus
Gesang - Axel
Gitarre - Charles, Kristofer
Schlagzeug - Pontus

Referenzen:

Rock Hard
„…mit ihrem dritten Album „Time Warriors“ legen die Schweden ihr bisheriges Masterpiece vor. Zwischen genial fantastischen und die Songs prägenden Gitarren-Leads wie bei ´Writing On The Wall´ oder ´Backstreet´ und Seventies-Judas-Priest-Riffing wie bei ´Diamonds In Orbit´ rocken die Schweden gewohnt geschmacks- und stilsicher auf absolutem Topniveau im Stile der Crème de la Crème des Siebziger-Hardrock zwischen Scorpions (mit Uli Jon Roth), Wishbone Ash, Humble Pie, Captain Beyond und Atomic Rooster und beweisen, dass man auch in einem eng gesteckten stilistischen Rahmen Akzente setzen kann und in Sachen Vintage-Rock- Revival noch lange nicht alles gesagt ist, sofern am Ende des Tages die Qualität der Songs stimmt. Und die stimmt auf „Time Warriors“ nicht nur, sondern überzeugt und begeistert auf ganzer Linie. Fantastisch!

Metal Hammer
„Im Direkte Vergleiche mit den Göteborg-Stadtgenossen Graveyard braucht man nicht mehr zu bemühen, Horisont haben mit ihrem dritten Album in Sound, Hooks und Siebziger-Selbstverständnis einen Satz in die Eigenständigkeit getan. Im akut tobenden Krieg der Zeitreise-Rocker dürften sich Horisont mit diesem Album also weiter auf die Gewinnerseite schlagen.“

Rock Times
Und selbst wenn auf dem neuen Output keine Bandhymne wie das obligatorische Konzertfinale "Nightrider" enthalten ist, sind für dieses Werk voller Classic/Hard Rock-Huldigungen guten Gewissens 8 von 10 RockTimes-Uhren zu verteilen!

Musicreviews.de
Wer genervt ist von all den Schnauzbart- und Schlaghosen-Retro-Rockern, der wird von HORISONT sicherlich Abstand halten. Wer aber eine staubtrockene und analoge Produktion mag, Gitarrenklänge wie in den seligen siebziger Jahren hören will, wer einfach auf geile Hardrock-Songs mit dem allgegenwärtigen Geist der Frühzeit des harten Rock’n’Rolls steht, der bekommt mit „Time Warriors“ eine Sternstunde geliefert, die sich auch mit diesjährigen Höhepunkten wie DEAD LORD oder den BLACK STAR RIDERS problemlos messen kann.

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