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Biography

Das Jahr 1967. die Welt ist in einem Umbruch begriffen. Die Menschen, die man später als die „Generation der 68er“ bezeichnen wird, beginnen sich zu formieren.

Wolfgang Neuss, Hanns Dieter Hüsch, Franz Josef Degenhardt und Dieter Süverkrüp waren zu jener Zeit die vier Speerspitzen einer äußerst system-unkonformen, hochintelligent-kritischen, relativ neuen Bewegung von Kabarettisten /Musikern /Liedermachern, die sich auf die Bühnen der Republik stellten und entweder zur Klavier (Hüsch), zur Gitarre (Degenhardt, Süverkrüp) oder zur Pauke (Neuss) kein gutes Haar an der glatzköpfigen BRD ließen.
Diese Vier, kamen auf die Idee: Warum nicht Kräfte und Gehirne zusammenschmeißen und gemeinsam auftreten. Man er-arbeitete ein Programm:„Quartett 67“. Allerdings führten sie es nur ein einziges Mal auf, und zwar am 20. März 1967 im großen Sendesaal des Saarländischen Rundfunks.

Was Neuss, Hüsch, Degenhardt und Süverkrüp da auf die Bühne gestellt hatten, war weit mehr als ein Sammelsurium von „Kommentaren zu Lage der Nation“. Die Texte und Lieder waren zynisch, böse und teilweise an der Grenze zur Resignation, so wenn Degenhardt seufzt: „Macht euch nichts vor, Kumpanen, Sangesbrüder, die Polizisten regeln den Verkehr beim Ostermarsch … und uns haben sie ins Narrengatter abgedrängt“.
Sie trugen gemeinsam Hüschs sarkastischen Text vor: „Ich versteh’s nicht / Kein Mensch regt sich / das deutsche Volk pflegt sich…“, Süverkrüp machte sich mit seinem Lied von den „Unterwanderstiefeln“ ( Der Kryptokommunist) über die Kommunistenfurcht im Volke lustig. Sie warfen sich Bälle und Stichworte zu, daß es ein Feuerwerk der kritischen Intelligenz gab.(Rezension von Wolfgang Klebe im NOTES-Magazin)

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