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Mai 23

Neon Indian

Avec Neon Indian à Mascotte

Date

De mercredi 23 Mai 2012 à 19:30

Lieu

Mascotte
Theaterstrasse 10, Zürich, 8001, Switzerland

Tel : +41-(0)44 260 15 80

Web :

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SeatGeek

Description

Doors: ab 19.30
Show: ab 20.00
ab 18 Jahren

32.- Starticket, BIZZ, Jelmoli, Manor-& Migros-City
34.- (ohne Gewähr)

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...Daft Punk in den Sommerferien oder Chillwave auf nächstem Level!? Wie auch immer...keiner säuselt poppiger, mixt Sounds cooler, erfindet altes neuer als NEON INDIAN, die Band um Songschreiber und Mastermind Alan Palomo aus Denton/Texas.

Sein musikalisches Debüt "Psychic Chasms" aus dem Jahre 2009 konnte viele positive Kritiken ernten und bei Indie-Bibel Pitchfork Media galt er gar als THE newcommer Band to watch für 2010! Damals spielte der 20jährige Alan Palomo noch mit sphärisch hüpfenden Synthie-Sounds und zog musikalisch eine Schneise zwischen Psychedelic und drolligem Nintendo. Die hypnotisch-träumerischen Synthie-Spielereien und schleppenden Beats sind dabei genauso sehr Markenzeichen, wie der schwebende Gesang. Außerdem kann man den Musiker auch als Nerd bezeichnen, entwickelte dieser doch tatsächlich zusammen mit Bleep Laps einen analogen Mini-Synthesizer namens "PAL198X". Die Veröffentlichung seines Debüts Psychic Chasms ist nun gerade mal drei Jahre her.

Das neue Album Era Extraña klingt nun noch ein bisschen schlafwandlerischer als der Vorgänger. Erinnerungen an den ewigen Distortion-Rock von My Bloody Valentine werden wach, an die Platte mit Entspannungsgedudel, die immer im in warmen Farben gestrichenen Wartezimmer des homöopathischen Doktors läuft und an den Abspann irgendeines B-Movies aus den siebziger Jahren.

Ein Stück auf dem Album behandelt – in Anlehnung an das englische Wort für »heimwehgeplagt« – ein derzeit sehr unpopuläres Gefühl: Future Sickness, also Zukunfts-Weh. Kaum einer verzehrt sich ja im Jahr 2011 nach dem noch Einzutretenden; das zeitgenössische Krankheitsbild kennzeichnet vielmehr das genau Entgegengesetzte: Das Verlangen nach Vergangenheit. Der junge Palomo ist aber auch nur ein Kind seiner Zeit und so klingt die von ihm herbeigesehnte Zukunft genauso, wie sie in der Zeit vor seiner Geburt in Filmen imaginiert wurde, die wiederum heute mit großer Lust am schonmal Dagewesenen angeschaut werden: retrofuturistisch. Era Extrañas 8-Bit-Fiepen und Synthie-Leiern scheinen direkt aus einem dunklen, mit allerlei Proto-Computern vollgestellten Kontrollraum zu uns herüberzudringen. Die aus ihm tönenden Warnsignale sind in Selbstgespräche vertieft, Radarbilder pulsen leise; grüne, gelbe und rote Lämpchen blinken friedlich. Die Wände dieses Raumes bestehen aus Gitarren-Morast, der Blick aus dem Periskop zeigt: Draußen dämmert die Postapokalypse. Der Szenerie ansichtig geworden, singt Palomo geistesabwesend einige Zeilen. Mit auf seine Schuhe gerichtetem Blick wagt er ein schlaffes Tänzchen. Er macht einen Schritt vor und zwei zurück. Neon Indian vertont mit Era Extraña also erneut den wabernden Stillstand.

Mit tollen Singles wie „Fall Out“ oder „Polish Girl“ bestätigt Alan sein ausserordentliches Gespür für spärische Sounds und beweist erneut sein grosses Songschreiber-Talent. Aufgenommen hat er es zur Sommersonnenwende in Finnlands Hauptstadt Helsinki. „Hier fühlt man sich wie am Ende der Welt. In manchen Momenten verlor ich sogar leicht den Überblick.“ Genau das spiegelt sich in den Klanggebilden des letzten Albums auch wieder. Die verspielte Komponente wich düsteren Soundwänden, die Shoegaze und Dream Pop gleichermaßen streifen.

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