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Yuck ist das Debüt-Studioalbum der britischen Indie-Rockband Yuck. Das Album wurde am durch Freigabe am 15. Februar 2011 durch die Plattenfirma Fat Possum Records veröffentlicht.

Das selbstbetitelte Debütalbum dieses Vierers, der durch die japanische Bassistin Mariko Doi und Drummer Johnny Rogoff aus New Jersey komplettiert wird, wirkt wie ein perfekt getroffenes Panoramafoto der Indierock-Landschaft der frühen Neunziger, spart dabei aber den düsteren Weltschmerz von Nirvana und Co. großzügig aus. Yuck stehen auf wilde Knutschereien mit all ihren Helden gleichzeitig (wenig überraschend, dass sie im letzten Jahr bereits Dinosaur Jr. und Teenage Fanclub auf Tour supporten durften) und treffen dabei genau das richtige Verhältnis zwischen Lo-Fi-Krach und zuckersüßen Melodien. Ob nun lärmend voranpreschende Gitarrengniedler wie das Eröffnungsstück “Get Away”, bei dem man in Gedanken geradezu zwangsläufig J. Mascis seine ergraute Mähne schütteln sieht oder aber niedliche Akkustikballaden wie “Suicide Policeman”, in der Sänger Blumberg sogar stellenweise von einer zaghaften Trompete umschmeichelt wird, Yuck scheinen ihre Hausaufgaben in Indierockgeschichte sorgfältig gemacht zu haben. In “Georgia”, der bereits im letzen Jahr erschienenen ersten Single bereichert dann zusätzlich noch eine gute Portion Twee und Shoegaze den Sound der Band, die ihrem transatlantischen Dasein somit alle Ehre macht. Der charmant verträumte Backgroundgesang stammt übrigens von Dannys kleiner Schwester Ilana, die eigentlich noch zu Schule geht, aber das nur am Rande.

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Plattenkritiken
15. Februar 2011
YuckYuck
Yuck - Yuck
Auftourenliebe

78
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Referenzen:
Dinosaur Jr., Teenage Fanclub, Sebadoh, The Pains Of Being Pure At Heart, Times New Viking, The Lemonheads, Yo La Tengo, Pavement
Autor:
Bastian Heider

Kennt eigentlich noch jemand Cajun Dance Party? Deren ziemlich modischer Britrock galt irgendwann für den Bruchteil einer popmusikalischer Sekunde mal als die nächste große Hoffnung, die aber nichtmal bis zur Veröffentlichung des Debütalbums aufrecht erhalten werden konnte. Wenn nicht, auch egal, denn das, was deren ehemalige Mitglieder Max Bloom und Danny Blumberg nun mit ihrer ziemlich kosmopolitischen neuen Band Yuck vorhaben, scheint sowieso um einiges vielversprechender, sympathischer und vor allem zeitloser zu sein.

Das selbstbetitelte Debütalbum dieses Vierers, der durch die japanische Bassistin Mariko Doi und Drummer Johnny Rogoff aus New Jersey komplettiert wird, wirkt wie ein perfekt getroffenes Panoramafoto der Indierock-Landschaft der frühen Neunziger, spart dabei aber den düsteren Weltschmerz von Nirvana und Co. großzügig aus. Yuck stehen auf wilde Knutschereien mit all ihren Helden gleichzeitig (wenig überraschend, dass sie im letzten Jahr bereits Dinosaur Jr. und Teenage Fanclub auf Tour supporten durften) und treffen dabei genau das richtige Verhältnis zwischen Lo-Fi-Krach und zuckersüßen Melodien. Ob nun lärmend voranpreschende Gitarrengniedler wie das Eröffnungsstück “Get Away”, bei dem man in Gedanken geradezu zwangsläufig J. Mascis seine ergraute Mähne schütteln sieht oder aber niedliche Akkustikballaden wie “Suicide Policeman”, in der Sänger Blumberg sogar stellenweise von einer zaghaften Trompete umschmeichelt wird, Yuck scheinen ihre Hausaufgaben in Indierockgeschichte sorgfältig gemacht zu haben. In “Georgia”, der bereits im letzen Jahr erschienenen ersten Single bereichert dann zusätzlich noch eine gute Portion Twee und Shoegaze den Sound der Band, die ihrem transatlantischen Dasein somit alle Ehre macht. Der charmant verträumte Backgroundgesang stammt übrigens von Dannys kleiner Schwester Ilana, die eigentlich noch zu Schule geht, aber das nur am Rande.

Wenn man nicht gerade musikalische Innovationen erwartet, machen Yuck so ziemlich alles richtig, was man nur richtig machen kann. Jedenfalls sollte dieser Schluss für all jene gelten, die täglich ihren gewohnten Katechismus aus “Slanted And Enchanted”, “Green Mind” und “Bandwagonesque” herunterbeten. Das Songwriting wirkt so ausgereift, dass es schwerfällt, zu glauben, es hier mit einem Debütalbum zu tun zu haben und gleichzeitig klingt alles so jugendlich ungestüm, wie es eben nur ein solches zulässt. Ausfälle und Füllmaterial gibt es bei amtlichen zwölf Songs und 50 Minuten Spielzeit höchstens ein paar mal in der insgesamt etwas lahmarschiger daherkommenden zweiten Albumhälfte. Aber auch das ist spätestens dann vergessen, wenn der mit maximaler Zerstörungskraft voranwalzende Noisebrecher “Rubber” das Album auf furiosest denkbare Art und Weise beschließt.

Titelliste

1. "Get Away" 3:35
2. "The Wall" 3:57
3. "Shook Down" 3:27
4. "Holing Out" 4:10
5. "Suicide Policeman" 3:15
6. "Georgia" 3:36
7. "Suck" 4:19
8. "Stutter" 3:42
9. "Operation" 3:47
10. "Sunday" 4:23
11. "Rose Gives A Lilly" 4:06
12. "Rubber" 7:14

iTunes Bonustitel

13. "Dark Magnet" 5:02
14. "Cousin Corona" 4:30

Deluxe Ausgabe Bonus Disc

1. "The Base of a Dream Is Empty" 3:26
2. "Milkshake" 4:06
3. "Coconut Bible" 4:52
4. "Cousin Corona" 4:30
5. "Doctors in My Bed" 3:40
6. "Soothe Me" 3:57

Personalaufwand

Daniel Blumberg - Gesang, Gitarre
Max Bloom - Gitarre, Gesang (Track 9)
Mariko Doi - Bass
Jonny Rogoff - Schlagzeug
Ilana Blumberg - Hintergrund Gesang

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