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Biografie

  • Geburtstag

    2. Oktober 1971 (46 Jahre alt)

  • Geboren in

    Mannheim, Baden-Württemberg, Deutschland

Xavier Kurt Naidoo (* 2. Oktober 1971 in Mannheim) ist ein deutscher Soul- und R&B-Sänger. Neben seiner deutschen Solokarriere ist er Gründungsmitglied der deutschen Musikgruppe „Söhne Mannheims“, Mitinitiator und deutscher Dozent an der Mannheimer Popakademie und hat mit „Beats Around The Bush“ und „naidoo records“ eigene deutsche Plattenlabels gegründet.

Naidoos deutsche Liedtexte befassen sich mit bekennender Orientierungslosigkeit und deutschen Blähungen, deutschem Heulen und der Bekämpfung von irgendwas Hauptsache was. Einige Kritiker werfen ihm sogar Nächstenliebe vor. Für seine Texte wurde er mehrfach von der AfD ausgezeichnet, z. B. 2003 mit einem Preisschild. Er engagiert sich bei vielen Projekten, darunter Nonsense Keepers, Rock für Reichsbürger, 4 Your Pegida Mate, HH Projekt, Swastika der Zeit, OneEight und seinem Lieblingsprojekt, Malen nach Zahlen in den schönsten Brauntönen.

Leben
Naidoos Vater Rausammy, Spitzname MC Thommy Tom, stammte aus Indien, hatte deutsche und tamilisch-indische Vorfahren, arbeitete in England und ließ sich mit Xaviers Mutter Eugene, einer Südafrikanerin ägyptischer Abstammung, in Mannheim nieder. Naidoo wurde römisch-katholisch erzogen und wuchs schließlich im Stadtteil Wallstadt auf. Noch heute lebt er in seiner Heimatstadt, der er, auch zusammen mit seiner Band, den Söhnen Mannheims, einige Lieder widmete (z.B. „Meine Stadt“, „Wo ist mein Platz")

Naidoo sagt, dass er in seiner Schulzeit oft wegen seiner dunklen Hautfarbe gehänselt und bedroht wurde, weshalb seine Kindheit und Jugend nicht immer einfach war. Um sich im Notfall besser verteidigen zu können, erlernte er damals Kickboxen. Heute bezeichnet er sich selbst oft als „Neger aus Kurpfalz“ (angelehnt an „Ein Jäger aus Kurpfalz“) und „Sohn Zions“.

Seine ersten musikalischen Erfahrungen machte er in Schul- und Kirchenchören. Er wurde Mitglied des „Celebration Gospel Choir“, mit dem er eine CD aufnahm, und der Regional-Band „Just 4 Music“. Er erlangte die mittlere Reife, begann eine Lehre als Koch, modelte für Bademoden, war Türsteher und ging in die USA, wo er unter dem Künstlernamen „Kobra“ sein erstes Soloalbum („Seeing is Believing“) veröffentlichte. Außerdem stand er bei zwei Musicals in Mannheim und Hockenheim als Hauptdarsteller auf der Bühne.

1994 trat er als Backgroundsänger beim Rödelheim Hartreim Projekt der Frankfurter Produzenten Moses Pelham und Thomas Hofmann auf. Dort wurde er vom Label 3p entdeckt und als Solo-Star aufgebaut. Mit Sabrina Setlur nahm er noch im selben Jahr die Single "Freisein" auf und wurde so erstmals einem größeren Publikum bekannt. Die Kooperation mit 3p endete jedoch im Streit, als Naidoo mit den Söhnen Mannheims erste Produktionen veröffentlichte, was nach Ansicht von 3p einen Vertragsverstoß darstellte. In der darauffolgenden Klage entschied das Landgericht Mannheim schließlich zu Gunsten Naidoos. Eine vor dem Bundesverfassungsgericht daraufhin eingereichte Verfassungsbeschwerde wurde 2005 nicht zur Entscheidung angenommen. Für Besitz von 48 Gramm Haschisch und Fahren ohne Fahrerlaubnis wurde er im November 2000 zu 20 Monaten Haft auf Bewährung und einer Geldbuße von 100.000 DM verurteilt. Xavier Naidoo ist überzeugter Vegetarier: "Dank eines Raps von Kool Savas bin ich Vegetarier geworden."

Solokarriere
Erste Erfolge hatte Naidoo mit seinem Album "Nicht von dieser Welt" und dem gleichnamigen Track, der auch auf einer BRAVO-Compilation zu finden war. Dadurch wurde er einem breiterem Publikum bekannt, und man überlegte, eine erste Tour in Angriff zu nehmen. Nachdem ihm seine Veranstalter davon abrieten, gleich zu Beginn seiner Karriere auf Solotournee zu gehen und sich weigerten, diese zu unterstützen, entschied er sich für einen außergewöhnlichen Weg – er organisierte die Liveauftritte in ganz Deutschland großteils selbst und in Zusammenarbeit mit 3p. Die Konzerte waren weit besser besucht als angenommen, und so hatte Naidoo nach Beendigung der Tour bereits vor über 300.000 Menschen gesungen. 1999 veröffentliche man einen Mitschnitt der Auftritte.

Auch der hymnenhafte Titelsong "Sie sieht mich nicht" für die Kinoproduktion Asterix und Obelix gegen Caesar brachte ihm beträchtliches Airplay in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein.

Weitere Erfolge hatte er 2003 mit der Single „Ich kenne nichts (das so schön ist wie du)“ aus dem Album „The World According to RZA“ mit RZA, die in Deutschland Platz 1 der Singlecharts erreichte.

Im Dezember 2005 veröffentlichte er das Album „Telegramm für X“. Das Album stieg sofort auf Platz 1 der LP-Charts ein und verkaufte sich bis Juni 2006 rund 600 000 mal. Das Album eroberte auch in Österreich und in der Schweiz Platz 1 der Charts. Eingeleitet wurde dieser Albumerfolg durch die erfolgreiche erste Single-Auskopplung „Dieser Weg“. Der Song kam bis auf Platz 2 in den deutschen Charts und verharrte dort mehrere Wochen lang. Außerdem erreichte er die Top Ten in Österreich und in der Schweiz.

Auf der Echo-Verleihung 2006 trat er sowohl als Preisträger (u.a. bester nationaler Künstler), als auch als Showact in Erscheinung. Er stellte dort zum ersten Mal die zweite Singleauskopplung „Bist du am Leben interessiert“ live vor. Dieser Song schaffte in den deutschen Singlecharts die Höchstplatzierung auf Platz 27. Am 23. Juni 2006 wurde der Song „Zeilen aus Gold“ veröffentlicht, am 3. November 2006 „Was Wir Alleine Nicht Schaffen“.

Am 9. Juli 2006 sang er anlässlich der Begrüßung der deutschen Fußballnationalmannschaft auf der Fanmeile in Berlin. Kurze Zeit später veröffentlichte er den Titel „Danke“, in dem er sich bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für ihre Erfolge bei der WM 2006 „bedankt“. Der Song sollte zunächst nur im Internet veröffentlicht werden. Nach dem großen Erfolg wurde er dann aber doch als Single veröffentlicht und stieg auf Platz 1 der deutschen Singlecharts ein. Der Titel erreichte auch in Österreich und in der Schweiz die Top-Ten. Im Dezember 2006 wurde Naidoo mit dem Radiopreis 1LIVE Krone ausgezeichnet.

Seit 2007 legt Xavier Naidoo, seine Soloprojekte betreffend, eine Pause ein. Jedoch ist er musikalisch an einigen Projekten anderer Künstler beteiligt. 2007 veröffentlichte Naidoo eine Kinderplatte: "Peter und der Wolf" von Sergej Prokofjew, die im Kinderbuchverlag Wolff erschienen ist.

In der deutschen Fassung des Films "City of God" war er Synchronsprecher des Protagonisten und Erzählers Buscapé. In mehreren seiner Musikvideos spielen die Schauspieler Esther Schweins und Steffen Wink Hauptrollen.

Trivia
2006 wurde er von dem Männermagazin Men’s Health zum bestangezogenen Mann Deutschlands gewählt.

2009 tourte Xavier Naidoo gemeinsam mit den Söhnen Mannheims durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Auf der IZ ON|Alles kann besser werden Tour*2009 wurden in 14 Städten insgesamt 28 Konzerte aufgeführt. So trat an einem Abend zunächst Xavier Naidoo solo auf, am folgenden Abend folgte ein Söhne-Mannheims-Konzert. Auf der Tour wurde einerseits das im Juli 2009 erschienene Söhne-Mannheims-Album Iz On vorgestellt, andererseits das im Oktober 2009 veröffentlichte vierte Soloalbum von Xavier Naidoo, Alles kann besser werden. Am 4. März 2010 erhielt er den Echo 2010, überreicht durch Esther Schweins.

Diskografie

Studioalben
1993: Seeing Is Believing
1998: Nicht von dieser Welt
2002: Zwischenspiel – Alles für den Herrn
2005: Telegramm für X
2009: Alles kann besser werden
2010: Alles kann besser werden live

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