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Biografie

Windir (neu-norwegisch „Krieger“), war eine norwegische Black-/Viking-Metal-Band.

Geschichte

Das Projekt wurde 1994 von Terje „Valfar“ Bakken als einziges Mitglied in Sogndal (Norwegen) gegründet. Die erste Veröffentlichung eines Demos erfolgte jedoch erst 1997. Im Jahr 2001 stießen weitere Musiker hinzu; somit war die Besetzung für Live-Konzerte vollständig.

Das Ende der Band

Terje „Valfar“ Bakken verließ seine Wohnung am 14. Januar 2004, um zu einer Blockhütte seiner Familie zu wandern. Widrige Wetterverhältnisse machten dieses Vorhaben aber unmöglich und er versuchte wieder zu seiner Wohnung zurückzukehren, was ihm jedoch nicht gelingen sollte. Nachdem er von seiner Familie als vermisst gemeldet wurde, fand man Valfar am 17. Januar 2004 unweit seiner Wohnung. Terje Bakken starb an Unterkühlung. Nach seinem Tod wurde die Band Windir aufgelöst.

Das Album „Valfar, ein Windir“ wurde nach dem Tod Valfars zu seinem Gedenken veröffentlicht. Die Zusammenstellung beinhaltet auf der ersten CD zwei bis dato unveröffentlichte Einspielungen, diverse Neu-Einspielungen, sowie von verschiedenen befreundeten Bands (Enslaved, Finntroll und Mindgrinder) eingespielte Windir-Tracks. Die zweite CD ist eine Zusammenstellung aus diversen bedeutenden Tracks der Band. Im Juni 2005 erschien eine Windir-DVD, welche den Titel SognaMetal trägt und das gesamte Abschiedskonzert Windirs am 3. September 2004 (Valfars 26. Geburtstag) beinhaltet.

Die Ex-Mitglieder Windirs Hváll, Steingrim und Sture gründeten mit einem Freund (Ese) eine neue Band. Diese Band heißt „Vreid“ (zu deutsch „Zorn“) und hat im Herbst 2004 ihr erstes Album herausgebracht. Es trägt den Titel „Kraft“.

Mittlerweile gibt es noch eine zweite Band, die ebenfalls aus ehemaligen Windir-Mitgliedern besteht. Sie heißt „Cor Scorpii“.

Als weitere Nachfolgeband kann die Gruppe "Mistur" gewertet werden, in sich der Lead Gitarrist Stian Bakketeig, welcher auch sowohl in „Cor Scorpii“ als auch in „Vreid“ spielt, musikalisch betätigt. Sie haben neben einer Demo ("Skoddefjellet", 2005) 2009 ihr Debut-Album "Attende" veröffentlicht welches ganz klare stilistische Elemente von Windir enthält.

Der Gebrauch eines vom NS-Regime benutzten Plakats für das Album Arntor führte zu Nachfragen, ob die Gruppe mit dem Nationalsozialismus sympathisieren würde; die Mitglieder von Windir vertreten jedoch keine rechtsextremen Gesinnungen.

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