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Biografie

New York, Rio, Tokyo?
Mitte Juni 2005 erschien „A New Order Rising“, das offizielle Debüt Washingtons und begeisterte. Musik, die fernab des Dunstkreises der Metropolen entstand. Freie Sicht auf das eigene Schaffen. Kein Druck, Trends zu folgen oder hervorzubringen. Man ist so abseits von allem, dass man das auch gar nicht muss, will, kann. Siehe Island, Omaha, Weilheim. Oder eben Tromsø.

Rune und die außerirdischen Kehlköpfe
Tromsø liegt nördlich des Polarkreises, auf einer Höhe mit Nord-Alaska und Sibirien. Nach Oslo sind es ca. 1650 km. Gen Süden. Das entspricht in etwa der Strecke Beverungen – Kiew.
Nachtlose Sommer, verflucht dunkle Winter sowie staunende und schnatternde Aurora Borealis-Touristen. Klar, das prägt. So verwundert es auch nicht, dass Washington die Zelte für ihr 2005er-Debüt auf einer Lichtung etwas abseits des üblichen Pop-Zirkus aufgestellt haben. Im Programm: Grandezza, Epik und Schwermut. Und eine Stimme wie der Eiffelturm - Gerüst und Verzierung zugleich. „Tim Buckley.“ hieß es. „Nein, Jeff.“ „Quatsch, Tom McRae.“ Einigen wir uns auf „Wow.” Schmelz und Schmachten. Chris Isaak und Roy Orbison. Gefühle galore, aber eben immer verstanden als Antrieb zum Weitermachen. Powered by Emotion. Und dabei so viel mehr Space Night als Sat1.
Rune Simonsen, Andreas Hoyer (Bass) und Esko Pedersen (Drums) spielen seit 1999 zusammen Musik. Dabei zählen sie jeder gerade mal knapp 25 lange Winter. Und haben mit „Astral Sky“ erneut eine Platte erschaffen, die Staunen macht. Angereichert um Lap Steel, Geigen, Mundharmonika et al. haben sich Washington auf den Weg gemacht, die ihnen eigene elegische Entrücktheit in ein bordeauxrotes Tütü im Pop-Format zu kleiden. Und es steht ihnen ganz entzückend. Was man neben der Stimme Simonsens wohl vor allem auf die Musikalität des Trios zurückführen darf. Auf „Astral Sky“ befinden sich schlichtweg zehn großartige Songs. „A New Order Rising“ beeindruckte schon durch die Arrangement- und Kompositionsstärke des Trios. Hymnischer Indie-Pop und Americana-Folk suhlten sich mit der Melancholie anderer Nordlichter wie Midnight Choir und Madrugada. Und tun das immer noch. Dabei sind sich diesmal die Komponenten bis zur Rudelbildung nahegekommen. Und vertragen sich dennoch wie Poldi und Schweini. Ein märchenhaft schönes Album.

JUSTmag: „Wie fühlt es sich an, bei so einer Mordskälte in den Schnee zu pinkeln?“
Rune Simonsen: „Ganz schön schwierig mit den ganzen Klamotten. Außerdem ist das wichtigste Teil ja auch geschrumpft.“
In Tromsø befindet sich die nördlichste Kathedrale der Welt. Das passt. Aufgenommen wurde „Astral Sky“ dennoch in Oslo in den Propeller Studios mit Michael Hartung, der unter anderem schon mit so unterschiedlichen Musikern wie A-Ha, Satyricon, Jaga Jazzist und Gluecifer arbeitete. Ein Teil jener verblichenen „Kings of Rock“ ist auch auf dem Stück „Vaults“ zu hören. Ob die wohl wussten, dass sich in Tromsø auch die nördlichste Brauerei der Welt befindet?

Die Presse:

„Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen: „Näher am Menschen“ von Mediengruppe Telekommander, „Singles“ von New Order, „Songs to Fan the Flames of Discontent“ von Refused, „Francis' Lonely Nights“ von Janove Ottesen“ (amazon.de – 10.01.07)

„Wer einmal von Washington aufgetaut wurde, legt seine Seele gerne wieder ins Gefrierfach.“ (plattentests.de)

„„A New Order Rising“ ist vielmehr eine bis ins kleinste Detail zu Ende gedachte Blaupause balladesker Kammermusik, eine in Lieder gegossene Nonchalance, die mit subtiler Brachialwut Zugang zu unseren Ängsten und Traurigkeiten findet. (…) Ein Wunder ist hingegen dieses Album: Das vielleicht beste Debüt einer jungen Band, das dieses Jahr bisher sah.“ (VISIONS)

„(…)wer in diesem Sommer nach ungebrochen schöner Schwermut sucht, wird woanders kaum auf eine so reichhaltige Quelle stoßen. Türen und Vorhänge zu, Kerzen an - und dann die Wucht der Melancholie auskosten.“ (kulturnews.de)

„(…) herzerweichende(.) Songs (…) Auch hierzulande werden Washington voll einschlagen - garantiert!“ (tonspion.de)

„(…) what they’re creating is ineffably beautiful.(…) this is Norwegian Appalachia, the sound of snow falling on forests, the sound of hearts breaking in morning mist. Imagine if Neil Young had been born a baritone; imagine no longer.” (Logo Magazine)

“(…) extraordinarily beautiful and mature music” (Indigo Flow)

„Ein Meilenstein von einem Debüt!“ (www.irieties.de)

„Ausgezeichnet“ (viva.de)

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