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Biografie

Gegründet als Samla Mammas Manna (SMM) 1969 von Keyboarder Lars Hollmer, Bassisten Lars Krantz, Schlagzeuger Hans Bruniusson und Percussionist Hendrik Öberg. 1970 nehmen sie ihr erstes Album im Chickenhouse auf. Es erscheint 1971 bei Silence Records. 1972 ergänzt Gitarrist Coste Apetrea das zeitweilig auf Trioformat geschrumpfte Ensemble. Die folgenden Alben, „Måltid“ (Mahlzeit) 1974 und „Klossa Knapitatet“ 1975 erscheinen ebenfalls auf Silence. Die Musik zeichnet sich durch Spielfreude, Virtuosität, perfekte Ensembledarbietung aus. 1975 kommen bei Konzerten im skandinavischen Raum Ulf Wallander (Saxophon) und Kalle Eriksson (Trompete, Flöte) dazu.
„Snorungarnas Symfoni“ 1976 entsteht in Zusammenarbeit mit Gregory Fitzpatrick.
Samla ist inzwischen in Schweden eine maßgebliche und populäre Größe geworden. Chris Cutler von Henry Cow in London wird auf sie aufmerksam. Nach den vielen Konzerttouren der letzten Jahre gönnt Samla sich sich im Herbst 1976 eine Pause.
Hollmer und Apetrea starteten mit „Ramlösa Kvällar“ (Rahmenlose Nächte), mit Beteiligung von Kalle Eriksson, Ulf Wallander und Bill Öhrstrom (Perkussion), ein mehr am osteuropäischen Folk orientierten Projekt, in dem Hollmers Präsens als Akkordeonist vermehr in den vordergrund tritt.
Im Frühjahr 1977 wird SMM als „Zamla Mammaz Manna“ wiederbelebt. Gitarrist Eino Haapala nimmt Apetreas Platz ein. Bei Liveauftritten erhalten Improvisationen größeren Raum, was nicht uneingeschränkte Zustimmung des Publikums findet. Als nächste Veröffentlichung 1978 folgt das Doppelalbum „Schlagerns Mystik“/“För Äldre Nybegynnare“ (bzw. später werden diese beiden Alben in diesem Format veröffentlicht) dokumentiert gleich drei Ausrichtungen der Band. Eine Plattenseite von „Schlagersmystik“ präsentiert kurze folkorientierte Songs mit schwedischen Texten, durchsetzt mit allerlei Skurilität, Alltagsgeräuschen und Humor. „För Äldere Nybegynnare“ hingegen enthält ausschließlich Improvisationen, die aus verschiedenem Livemitschnitten zusammengestellt worden sind. Lediglich auf Plattenseite 2 von "Schlagerns Mystik" ist das Stück „Odet“ im gewohnten „Progressivrock“-Format zu hören.

Zamlas Aktionsradius erweitert sich vermehrt auf Orte außerhalb Schwedens. Sie beteiligt sich an einer von Henry Cow in England organisierten Tournee und ist später Mitbegründer der Organisation Rock In Opposition (RIO). Neben den beiden Bands gehören Univers Zero (Belgien), Etron Fou Le Loublan (Frankreich) und Stormy Six (Italien) dazu. Ziel der Initiative ist zunächst die gegenseitige Unterstützung bei der Schaffung von Auftrittsmöglichkeiten. Die entstehende Bewegung hat weitaus nachhaltigere Auswirkungen. Abseits von Massenvermarktung der Musikindustrie entstehen unter dieser Bezeichnung unabhänge Vertiebswege zur Realisierung eigener, auch kompromissloser Musikideen und Projekte. RIO gilt als Musikkategorie, obwohl darunter ganz unterschiedliche Stilrichtungen fallen.
Es folgt die bis dahin längste Zamla -Tour durch Frankreich, Italien, Schweden und Finnland, sowie ein von Zamla in Uppsala organisiertes RIO-Festival mit allen Gründerbands plus Art Zoyd aus Frankreich. Nachhaltig ist auch die Kooperation von Zamla und Heny Cow-Gitarrist Fred Frith im Chickenhousestudio, wo dieser mit Hollmer, Bruniusson und Haapala eine Seite seiner Solo-LP Gravity einspielt, die 1980 erscheint.
Nach weiteren Konzerttouren in Island, Deutschland, steigt Hans Bruniussons aus und wird von Vilgot Hansson ersetzt. Im Sommer 1980 erscheint „Familjesprickor“ mit Live- und Studiomaterial. „This Zamlarecord is made during a period of transition… (It) is not as optimistic and happy as it used to be“ heißt es im Begleittext.
Die Musik ist kompakter, ausgereifter, doch weniger unbeschwert-fröhlich als zuvor. Auch gibt es weitere personelle Veränderungen. Im Herbst reduziert sich Zamla nach Weggang Hanssons und Krantz’ auf Hollmer und Haapala. Als Duo verfolgen sie unterschiedliche Projekte (z.B. The Parents, Konzerte in Frankreich und der Schweiz mit Albert Marcoeur). Im Sommer 1981 laden sie Jan Garret (Bass) und Denis Brely (Fargot/Oboe), Musiker des Umfeldes von Albert Macour, zu Aufnahmen nach Schweden ein. Kalle Eriksson (Trompete) kommt zur anschließenden Deutschlandtourne mit Munju dazu. Im Frühjahr 1982 erscheint „Zamlaranama“ unter dem Namen „von Zamla“.

Wegen der positiven Resonanz dieser Veröffentlichung von Seiten der RIO-Bewegung beleben Hollmer und Haapala 1982/83 die Formation mit Hans Louhelainen (Keyboards), Wolfgang Salomon (Bass, von Muju) und Michel Berckmans ( Fagot, Oboe von Univers Zero) und Marten Tiselius (Schlagzeug) erneut und gehen in Deutschland, Frankreich, Schweiz, Belgien, Schweden und Holland auf Tournee. Im Mai und August entstehen neue Aufmahmen im Chickenhousestudio, die zusammen mit einem Livemitschnitt als „No Make Up“ auf KRAX 1984 erscheinen. Nach einer letzten Tournee in Deutschland in Originalbsetzung löst sich von Zamla im Herbst des Jahres auf. 1985 lebt „von Zamla“ in einer kurzen Neuauflage für eine Tournee durch Deutschland, Östereich, die Schweitz und Schweden mit Hollmer, Haapala, Salomon, Bruniusson und Kalle Eriksson, nocheinmal auf.
In den 90er Jahren kommt es zu einer Reunion (mit dem urspünglichen Namen "Samla…"), als man sich bei Hans Bruniussons 40. Geburtstagspaty der guten Zeiten wegen wieder zu gemeinsamen Auftritten entschieden hatte, die so gut funktionieren, dass es sowohl zu einer CD-Veröffentlichung ( „Kaka“ 1999), als auch zu einem Fortbestehen bis September 2007 kam. Ihr letzter Liveauftritt war beim „Festival des Musiques Progressives“ in Monreal. Zwischenzeitlich hatte Schlagzeuger Tatsuya Yoshida 2001/2 („Dear Mama“) den ausgestiegenen Hans Bruniusson ersetzt .

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