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Prima! Es ist Sommer, und genau zum Beginn der Grill- und Partyzeit bringt Vince Neil, Frontsau bei Mötley Crüe, mal wieder ein Soloalbum heraus, das endlich wieder für die Untermalung einer zünftigen Rockparty dienen kann (Neil's letzter Versuch 1995 scheiterte in dieser Hinsicht ja leider).

Was wird geboten? Zuallererst 12 Songs, die schön nach vorne gehen, gut produziert sind und sofort ins Ohr gehen. Letzteres liegt allerdings überwiegend an der Tatsache, dass der geneigte Hörer die Titel schon lange kennt, wenn er sich mit Musik im Allgemeinen und Rockmusik im Besonderen eingehender beschäftigt hat. Beispiele gefällig? "Beer Drinkers and Hell Raisers" kennen wir von ZZ Top, "Another Piece of Meat" von den Scorpions, "Who'll Stop The Rain" von Creedance Clearwater Revival. "He's A Whore" ist feinster Cheap Trick-Stoff, "Bitch is Back" stammt von Elton John, "No Feelings" von den Sex Pistols. Aerosmith stellen "Nobody's Fault" zur Verfügung, Elvis bietet "Viva Las Vegas" an, und der Titel "AC/DC" stammt aus der Feder von Chinn und Chapman. Sogar "Another Bad Day" stammt nicht aus Neils Feder, sondern ist ein Überbleibsel von Mötley Crüe und könnte klanglich bei den Sessions zu "New Tattoo" im Jahr 2000 übrig geblieben sein. Vince's einziger eigener und wirklich hervorragender Beitrag ist das Titelstück.

Aber: Beinahe alle Titel passen zu Vince, und er präsentiert sie in toller Form. Lediglich "Another Piece of Meet" bringt ihn an seine Grenzen und zieht den guten Gesamteindruck etwas nach unten. Man muss sich allerdings die Frage stellen, ob es nicht trotzdem noch ein bisschen besser gegangen wäre - bei der Qualität, die hier bei "Tattoos and Tequila" abgeliefert wird, hätte es doch sicher für ein paar mehr eigene Stücke gereicht. Aber ich will nicht jammern, denn in meinem Player läuft grad ein exzellentes Album für den Sommer: Vince Neil's "Tattoos and Tequila".

Ach ja, für alle, die mehr wissen wollen: Musiker auf dem Album sind neben Neil noch Dana Strum (Slaughter), Jeff Blando und Zoltan Chaney, produziert wurde das Ganze von Marti Frederiksen und Jack Blades.

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