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Biografie

  • Geburtstag

    8. Februar 1961 (56 Jahre alt)

  • Geboren in

    Hollywood, Los Angeles, Los Angeles County, California, Vereinigte Staaten

Vince Neil (eigentlich: Vincent Neil Wharton, * 8. Februar 1961 in Hollywood, Los Angeles, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Musiker und Sänger der Hard-Rock-Band Mötley Crüe.

Vince wurde als Sohn von Odie und Shirley Wharton geboren. Während der 1960er Jahre zog seine Familie quer durch Südkalifornien von Inglewood nach Watts, bevor sie sich endgültig in Glendora niederließ. Vince besuchte dort die "Sunflower Intermediate School", später die "Royal Oak High School", wo er auch erstmals Tommy Lee traf. Neil bekam wegen verschiedener Auseinandersetzungen und Drogenmissbrauch auf dem Schulgelände Schwierigkeiten und wurde schließlich der Schule verwiesen. Neben der Musik interessierte sich Neil in seiner Jugend für das Surfen, Basketball, Baseball, Football und Wrestling.

Erste Erfahrungen sammelte Neil als Sänger in einer lokalen Band namens Rock Candy, wo er von Tommy Lee und Nikki Sixx für Mötley Crüe engagiert wurde.

Als Nikki Sixx 1980 für seine Band Mötley Crüe, zu der zu dieser Zeit schon Mick Mars und Tommy Lee gehörten, nach Ersatz für den ausgestiegenen Sänger Greg Leon suchte, machte Lee ihn auf Neil aufmerksam. Sie sahen sich ein Konzert von Rock Candy an und boten Neil den Job an. Der lehnte zunächst ab, änderte aber seine Meinung, als die übrigen Mitglieder von Rock Candy beschlossen, sich zukünftig mehr in Richtung New Wave zu orientieren. Er stieß 1981 zu Mötley Crüe und komplettierte das Quartett.

Neil nahm vor dem Beginnn seiner Solo-Karriere 5 Alben mit Mötley Crüe auf, nämlich Too Fast For Love (1981), Shout At The Devil (1983), Theatre of Pain (1985), Girls, Girls, Girls (1987) und Dr. Feelgood (1989). Nachdem die Band 1991 das Greatest Hits-Album Decade of Decadence veröffentlichte, ging sie erneut ins Studio, um den Nachfolger zu Dr. Feelgood einzuspielen. Während der Sessions zu diesem Album kam es zu Streitigkeiten, und Neil verließ die Gruppe, er wurde durch John Corabi ersetzt. Neil kehrte nach dem vorläufigen Ende seiner Solokarriere 1997 zur Crüe zurück.

Nach internen Querelen bei Mötley Crüe stieg Neil aus der Band aus und startete eine Solo-Karriere. Der größte Coup bei der Zusammenstellung seiner Band war die Verpflichtung des Billy Idol-Gitarristen Steve Stevens, weitere Mitglieder der Gruppe waren Dave Marshall, Robbie Crane und Vik Foxx.

1992 erschien der Soundtrack zum Film Encino Man (deutscher Titel: Steinzeit Junior), auf dem der Titel You're Invited (But Your Friend Can't Come) enthalten war, der von Vince Neil, Jack Blades und Thommy Shaw geschrieben worden war. Am 27. April 1993 veröffentlichte Warner Brothers Records das Album Exposed, das auf Platz 13 der Billboard 200 einstieg und sich 13 Wochen in den US-Charts hielt. Die Titel Sister of Pain und Can't Change Me wurden als Singles ausgekoppelt, erschienen außerdem enthielt das Album das Sweet-Cover Set Me Free. Auf der Maxi-CD zu Sister of Pain wurde außerdem eine Coverversion des Rod Stewart-Songs Blondes Have More Fun sowie von I Wanna be Sedated (Ramones) veröffentlicht.

Dem zweiten Solowerk, Carved in Stone, das am 4. August 1995 erschien, war nicht so viel Erfolg beschieden. Stevens hatte die Band verlassen und war durch Brent Woods ersetzt worden, Vince Neil hatte das Album zusammen mit The Dust Brothers produziert und klanglich in eine andere Richtung gebracht: Industrial-Klänge dominierten die CD, das Album fuhr kaum positive Kritiken ein. Stephen Thomas Erlewine schrieb: "Neil experimentiert mit Hip-Hop und Industrial und hat ein Album abgeliefert, das weder einem imaginären neuen Publikum, noch seinen alten Fans gefallen wird. Das Album hat seine Momente, und zwar immer dann, wenn Neil bei seinem bewährten Drei-Akkord-Sleaze-Metal bleibt. Im Großen und Ganzen ist das Album aber ein Reinfall". Die in Deutschland veröffentlichte Ausgabe von Carved In Stone enthielt zwei Coverversionen, nämlich Lust for Life von Iggy Pop und 25 or 6 to 4 der Gruppe Chicago.

Carved in Stone debütierte auf Platz 139 der Billboard 200 und verschwand in der Folgewoche sofort wieder aus den Charts. Neils Karriere als Solokünstler verlief danach langsam, aber sicher im Sande, und 1997 kehrte er zu Mötley Crüe zurück.

Am 27. Mai 2003 erschien nach einer Clubtour das Live-Album Live at The Whisky - One Night Only, das aber ausschleßlich Songs von Mötley Crüe enthält.

2010 ging Neil wieder ins Studio, um eine Solo-CD aufzunehmen. Tattoos & Tequila enthält fast ausschließlich Coverversionen, u.a. von Elton John (Bitch is Back), den Scorpions (Another Piece of Meat), Cheap Trick (He's a Whore) oder Aerosmith (Nobody's Fault), außerdem ein bisher unveröffentlichtes Stück von Mötley Crüe: Another Bad Day, das bei den Sessions zum Album New Tattoo (2000) übrig blieb. Lediglich Tattoos And Tequila ist ein Neil-Original. Neils Band besteht aus dem Bassisten Dana Strum, dem Gitarristen Jeff Blando (beide von der Band Slaughter), sowie dem Schlagzeuger Zoltan Chaney. Außerdem wirkten Marti Frederiksen und Jack Blades als Musiker und Produzenten an dem Album mit.

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