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Biografie

Titlá ist eine Folk-Band aus Südtirol mit dem Schwerpunkt Mundartlieder im Puschtra Dialekt. Ihre Werke basieren hauptsächlich auf alpenländischer Volksmusik, sowie gelegentlich Irish Folk und jiddischen Liedern, weshalb sie dem Genre der Neuen Volksmusik zugerechnet werden.

Im Jahr 1990 spielten Herman Kühebacher und Eduardo Rolandelli als Duo in Gaststätten und auf Volksfesten. Bald schon stießen weitere Musiker dazu und bildeten eine feste Formation unter dem Namen Titlá, der im Pusterer Dialekt soviel bedeutet wie „tut nur“ oder „macht ruhig“. 1998 wurde die erste CD "Zin ungiwejn" aufgenommen, von der rund 8.000 Kopien verkauft wurden. Vertonte Mundart-Gedichte von Luis Stefan Stecher (Mai Madele, mai Tschurele) und von Egon Kühebacher (Di wilde Foore, S'orme Piabl sog zin Neene, S'innofeldmandl) bildeten den Kern der CD. "Mai Madele, mai Tschurele" wurde zu einer Art Hymne der tirolerischen Folk-Fans.

Im Jahre 2001 kam die zweite CD, "stur und tamisch", auf den Markt, die wie ihr Erstwerk durch großes Publikumsinteresse bald nicht mehr erhältlich war. 2004 spielten Titlá auf einem Open Air vor dem oberfränkischen Kloster Banz. Dort entstand eine Sampler-CD namens "Various Artists – Songs einer Sommernacht – die 4." Im Jahre 2008 kam, nach einer kreativen Pause, die dritte Solo-CD "Laasn" hinzu, an der erstmals Peter Paul Hofmann beteiligt war. 2010 folgte im Rahmen des temporären Projekts Titlá & do Goiapui das Album "Rienznocht", das sich ausschließlich den Texten des Dichters und Schauspielers Wolfgang Sebastian Baur aus den Gedichtbänden "Puschtra Mund Art" und "In olla Forrbm Liewe" widmete.

Im November 2013 erschien das fünfte Album "paschtaschutta", das erstmals auch Lieder in italienischer Sprache enthält.

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