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Biografie

Die Tindersticks sind eine britische Rockband aus Nottingham, deren Sound als eine Mischung von Chansons, Lounge Jazz und Soul mit orchestralen Arrangements charakterisiert werden kann.

Die Band entstand Ende 1991 nach der Auflösung der Band Asphalt Ribbons. Neben Sänger und Songwriter Stuart Staples (* 14 November 1965) waren von den Asphalt Ribbons auch David Boulter (kb), Alistair McCauley (dr), Neil Fraser (g) und Dickon Hinchcliffe (v) übrig geblieben, die von Mark Colwill (bg) ergänzt wurden. Auf den neuen Namen kam Staples, als er an einem griechischen Strand eine deutsche Streichholzschachtel fand. Nach ersten Proben 1992 begannen sie auf dem Label Tippy Toe mit der unregelmäßigen Veröffentlichung limitierter Singles, darunter Patchwork (1992), Marbles (1993) und die 4-Track-EP Unwired (1993).

Binnem kurzem erspielten sich die Tindersticks eine treue Fangemeinde. 1993 brachten sie auf dem Label This Way Up mit "Tindersticks" ihr Debütalbum heraus, das vom "Melody Maker" zum "Album of the Year" gekürt wurde. 1994 folgte eine Bearbeitung des John Barry-Songs We Have All The Time Of The World sowie das Live-Album "Amsterdam 1994". Für ihr zweites Studio-Album, das abermals "Tindersticks" (1995) betitelt war, verpflichtete die Band als siebtes, nicht- offizielles Mitglied den Bläser und Arrangeur Terry Edwards von Gallon Drunk und gewann Carla Torgerson von den Walkabouts als Gastsängerin. Im Gegenzug beteiligte sich die Gruppe an zwei Songs auf dem Duo-Debütalbum der Walkabouts-Masterminds Chris & Carla. Das Live-Album Bloomsbury Theatre (1996) dokumentierte einen Auftritt mit einem 24köpfigen Orchester.

Nach der Arbeit an dem Soundtrack zum Claire Denis-Film "Nénette Et Boni" (1996) nahmen die Tindersticks eine Single „A Marriage Made In Heaven“ mit der Schauspielerin Isabella Rossellini auf und spielten fünf Tage hintereinander im Londoner Institute of Contemporary Arts. Auf dem Album "Curtains" (1997) schrieb Hinchcliffe, der nach eigener Aussage zwei Jahre zuvor noch nicht einmal über Notenkenntnisse verfügt hatte, sämtliche Streicher-Arrangements. Für das programmatisch betitelte Album "Simple Pleasure" (1999) erhielten die Tindersticks dann erstmals zurückhaltende Kritiken. Das inzwischen auf Orchesterstärke angewachsene Ensemble nahm 2001 „Can Our Love …“ auf und spielte den Soundtrack für einen weiteren Claire Denis-Film, „trouble every day“, ein. 2003 folgte das sechste Album „Waiting For The Moon“. 2005 versammelten die Tindersticks insgesamt neun Videoclips auf einer DVD. Das Video zu "City Sickness" stammte dabei von Pulp-Sänger Jarvis Cocker.

Zumal Staples 2005 sein Solodebüt "Lucky Dog Recordings 03-04" veröffentlichte und diesem 2006 noch das Album „Leaving Songs“ folgen liess, schienen die Tindersticks keine Zukunft mehr zu haben. Im September 2006 kam es aber anläßlich eines Konzertes in London zu einer Reunion, als die sechs Originalmitglieder und eine neunköpfige Streichergruppe das zweite Album von 1995 in voller Länge spielten. 2007 trafen sich schließlich Staples, Boulter und Fraser in Frankreich, um an neuen Songs zu arbeiten. Dabei entstand unter Beteiligung von Thomas Belhom (dr) und Dan McKinna (b) das Album "The Hungry Saw", das im April 2008 veröffentlicht wurde.

www.tindersticks.co.uk/

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