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Biografie

Die Folkrock-Band Pentangle wurde 1967 von Bert Jansch und John Renbourn in London gegründet, die zuvor bereits kleine solistische Erfolge feiern konnten. Ihnen schlossen sich Jacqui McShee, Danny Thompson und Terry Cox an. Während McShee in klassischem Gesang geschult war, brachten die beiden letzteren, die zuvor als Studiomusiker oder mit Alexis Korner gespielt hatten, Jazzeinflüsse in die Band.

Die musikalische Basis des Quintetts schufen neben der intelligent spielenden Rhythmus-Maschinerie Cox/Thompson die beiden Gitarristen Jansch und Renbourn, deren filigran verzahntes akustisches Duospiel bald als Folk-Baroque in der britischen Szene wegweisend wurde. Die ungewöhnliche Kombination von Sitar, Banjo und gelegentlich Glockenspiel erweiterte das akustische Klangspektrum. Schlagzeug und Kontrabass fügten swingende Jazz- und Blueselemente hinzu, und der klare, ätherische Gesang McShees rundete den akustischen Klang ab. Ab 1970 setzte Renbourn zudem sparsam eine elektrische Leadgitarre ein. Die Gruppe konnte schnell die Clubszene verlassen und u.a. in der Londoner Royal Albert Hall vor großem Publikum spielen. Teile des Konzerts finden sich auf dem Album „Sweet Child“. Vor allem das auf dem Transatlantic-Label veröffentlichte Album „Basket of Light“ (1969) wurde von der Kritik hochgelobt. Im gleichen Jahr spielten sie auf dem Newport Folk Festival. In den darauffolgenden Jahren tourten sie mehrmals durch Großbritannien. Das Quintett verband so eigenwillig amerikanischen Country Blues, Folksongs und traditionelle Folksongs und Balladen. Die Stammbesetzung löste sich Ende 1972 auf. Jansch und McShee versuchten in den 80er und 90er Jahren verschiedene Comebacks mit wechselnden Besetzungen. John Renbourn nahm daran nicht mehr teil und wendete sich zunehmend der traditionell keltischen oder mittelalterlichen Musik zu. In heutigen Tagen jedoch geht er immer mal wieder mit McShee auf Tour.
1984 kam es zu einer Reunion von Pentangle mit Cox, Thompson, Jansch und McShee. John Renbourn beteiligte sich nicht und wurde durch Mike Piggott ersetzt. Nach der Veröffentlichung von Open the Door verließ Thompson die Band. Für ihn kam Nigel Portman-Smith, dessen elektrischer Bass zum ersten Mal auf In the Round (1986) zu hören war. 1990 kam es erneut zu Besetzungswechseln: Piggott und Cox verließen die Band, dafür kamen Rod Clements von Lindisfarne und Gerry Conway von Jethro Tull. Es wurden die Alben So Early in the Spring und Think of Tomorrow veröffentlicht, die recht gute Kritiken ernteten. Auf der 93er Produktion One More Road spielte statt Clements jetzt Peter Kirtley. 1994 kam dann noch ein Live-Album auf den Markt. Ohne Bert Jansch produzierte Jacqui McShee zwei Alben unter dem Namen Jacqui McShee`s Pentangle. Danny Thompson veröffentlichte zwischenzeitlich Soloalben und begleitete (den nicht mit ihm verwandten) Richard Thompson auf Tourneen und aktuellen Studioalben.

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