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Biografie

The Mustard Seeds (dt. für „Senfsamenkörner“) ist eine US-amerikanische Rockband, die 1993 gegründet wurde und sich 1999 auflöste, sich aber 2007/2008 noch einmal kurz reformierte.
Die Bissonette-Brüder Matt und Gregg, die für David Lee Roth und Joe Satriani als Rhythmussektion gearbeitet hatten, entschieden 1993, der Lohnarbeit für andere überdrüssig, eine eigene gemeinsame Band zu gründen. Da ihnen der Klang von zwei Gitarren gefiel, suchten sie nicht nach einem Sänger und einem Gitarristen, sondern gezielt nach zwei gesangsbegabten Gitarristen. Sie engagierten George Bernhardt aus Toronto, der in Metal-Bands wie der von Lee Aaron und in Beau Nasty gespielt hatte, und Doug Bossi aus Austin (Texas). Sie verständigten sich auf den Namen „The Grateful Dudes“, der bald zu „Acid Rain“ wurde und noch einmal – da war 1994 schon angebrochen – in „The Mustard Seeds“ geändert wurde. Damit spielten sie auf das Bibelgleichnis vom Senfkorn an. Predigen wollte man aber nicht, als christliche Band wollte man genau so wenig angesehen werden. Man wollte lediglich der Weinerlichkeit des Grunge einen Optimismus entgegenstellen.

Nach dem Garagen-Dasein wagte man sich zunächst in kleine Live-Schuppen, wo man hauptsächlich Coverversionen spielte. Im Juni 1994 nahm man die erste Platte in Angriff und schrieb erst einmal weitere eigene Lieder. 1995 ging man mit den ausgearbeiteten Ideen ins Studio. Das ohne großen Produktionsaufwand eingespielte und anschließend selbstbetitelte Album erschien im Januar 1996 bei Entourage Records. Der bekannte Musikmanager Doc McGhee von McGhee Entertainment (Mötley Crüe, Kiss, Bon Jovi) nahm sich der Gruppe an. Durch seine Bekanntschaft mit dem deutschen Managerkollegen Uwe Block vermittelte er sie nach Deutschland, wo sie von Block vertreten und dadurch ihr Album produktionstechnisch überarbeitet und die Band selbst für Festivalauftritte gebucht wurde. Gregg Bissonette hatte die Band bereits in der ersten Jahreshälfte 1995 verlassen, um den gut bezahlten Schlagzeuger-Job auf Totos viermonatiger Europatournee anzunehmen. Für ihn war Jorge Palacios gekommen, der nun in den Genuss der Deutschlandreise kam. Die von Block initiierte Promotionmaschine lief an und umfasste neben den erwähnten Festivalbuchungen Interviewtermine, Showcases, eine Clubtour, Fernsehauftritte, wobei ein 45-minütiges Special auf VIVA den Höhepunkt markierte, sowie den Einsatz des Liedes Quicksand in der Mustang-Jeans-TV- und -Kinowerbung. Für Quicksand war ebenso wie für Cats & Dogs ein Videoclip hergestellt worden, der Anklang bei den Musikfernsehsendern fand.

Zurück in den USA, eröffnete die Band Shows für Joe Satriani und Dishwalla. Auf der Erfolgswelle schwimmend, erlaubte man sich, 1997 eine enorme Zahl (die Band-Homepage spricht von 100) an neu geschriebenen Liedern mit vielen verschiedenen Produzenten aufzunehmen, aus der die zehn besten für das Album Red ausgewählt wurden. Das Album erschien 1998 in den USA bei Radio Mafia Records und im August 2000 in Europa bei Ear Candy Records. Nach einem Engagement als Begleitband in Japan Anfang 1998 und der Unterstützung von Gregg Bissonette bei seinem ersten Soloalbum verließ Bossi die Band und wurde durch Mike Wallace ersetzt, der sich Anfang 1999 an der Vorproduktion neuer Lieder beteiligte. Aus unbekannten Gründen löste sich die Band später im Jahr jedoch auf. Für die einzelnen Mustard-Seeds-Musiker brachen mit eigenen Projekten, Session-Jobs, Produzenten-Tätigkeiten und Songwriting-Aktivitäten ausgefüllte Jahre an.

Im Januar 2007 kamen Matt und Gregg Bissonette überein, Bossi und Bernhardt in das Gedankenspiel einer Reunion der Urbesetzung einzubeziehen. Der Gedanke wurde in die Tat umgesetzt. Sogar der eigentlich nicht notwendige Schlagzeuger Jorge Palacios wurde eingeladen. Innerhalb einer Woche hatten die fünf Hauptakteure der Mustard-Seeds-Historie ein Dutzend neue Stücke beisammen, die für ein weiteres Album geeignet waren. Veröffentlicht wurde das schlicht III betitelte Werk parallel als Download und CD im Online-Vertrieb. Ab Juni 2008 gingen die Musiker wieder getrennte Wege.

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