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Biografie

Artist Biography by Jason Ankeny
The Great Divide formed in Oklahoma in 1992. Comprised of vocalist/lead guitarist Mike McClure, bassist Kelley Green, rhythm guitarist Scotte Lester and drummer J.J. Lester, the group honed its chops opening for artists including Chris LeDoux, Tracy Lawrence and the Bellamy Brothers before issuing their independent label debut Goin' for Broke in 1994. In 1998, The Great Divide released their second LP, Break in the Storm and their third album, Revolutions, followed in 1999. Recorded in the historic Will Rogers Theater in Oklahoma, Afterglow was released in 2000.

The Great Divide wurde 1992 in Stillwater, Oklahoma – dem Zentrum der Red Dirt-Szene – gegründet. Die Band bestand zunächst aus Frontmann Mike McClure, dem zweiten Lead-Sänger Scotte Lester, dessen Bruder J.J, der Schlagzeug spielte, sowie Bassist Kelley Green. Um das Jahr 1994 beschlossen die vier Musiker, eine professionelle Musikkarriere starten zu wollen, und kündigten ihre Jobs. So veröffentlichten sie im Jahr 1995 ihr erstes, kommerziell noch wenig beachtetes Album Goin’ for Broke, das von Lloyd Maines produziert wurde. Weil sie kein Label finden konnten, veröffentlichten sie das Album selbst und verkauften es bei ihren Auftritten. Zu dieser Zeit trat die Band hauptsächlich als Vorgruppe für etablierte Country-Acts wie Willie Nelson, Jerry Jeff Walker, Robert Earl Keen oder Mark Wills auf. Ihre zweite CD Break in the Storm brachte sie zwar wieder ohne großes Label heraus, doch als Rick Blackburn von Atlantic Records auf den Erfolg der Gruppe aufmerksam wurde, bot er ihr einen Vertrag an, der im August 1997 unterzeichnet wurde. Daraufhin wurde das Album ein zweites Mal veröffentlicht und erreichte die offiziellen Country-Charts, in denen es sich neun Wochen hielt. The Great Divide war damit die erste Red Dirt-Band, die von einem Major-Label unter Vertrag genommen wurde und die erste, die die Billboard-Charts erreichte.
Im Jahr 1998 trat die Band beim großen Country-Festival Fan Fair in Nashville auf. Im darauffolgenden Jahr erschien das nächste AlbumRevolutions. Erneut wurde es von Atlantic Records veröffentlicht und konnte sich in den Charts platzierten. Nachdem der neue Präsident des Labels sie nicht weiter unterstützen wollte, waren die Musiker Anfang der 2000er-Jahre ohne Label. Unter schwierigen Bedingungen begann die Band, an einem neuen Independent-Projekt zu arbeiten. Im Oktober 2000 wurde schließlich das Album Afterglow: The Will Rogers Sessions, das erstmals nicht von Lloyd Maines produziert worden war, veröffentlicht. In den nationalen Charts konnte sich die Produktion nicht platzieren.
Nach den Veröffentlichungen von Dirt and Spirit, einer Zusammenarbeit mit verschiedenen anderen Künstlern der Szene unter dem Namen The Great Divide & Friends, die sich jedoch nicht wie erhofft verkaufte und Remain, dem sechsten Studioalbum der Band, trennte sich der langjährige Frontsänger und Gitarrist Mike McClure vom Rest der Gruppe. McClure, der bereits im Jahr 2002 sein erstes Soloalbum veröffentlicht hatte, widmete sich ab 2003 ausschließlich anderen Projekten. Im März 2003 spielte The Great Divide zum vorerst letzten Mal in seiner alten Besetzung. Die Aufnahmen des Konzertes wurden auf einem zweiteiligen Livealbum veröffentlicht.
Der Abgang des Sängers markierte den größten Umbruch in der elf Jahre alten Bandgeschichte. Im Sommer 2003 fand die Gruppe schließlich in – dem bis dato relativ unbekannten – Micah Aills Ersatz. Knapp zwei Jahre nach dessen Einstieg erschien mit Under Your Own Sun das siebte Studioalbum der Band. Für seine Leistung als Leadsänger erntete Aills zwar das Lob verschiedener Musikkritiker, doch die CD blieb die letzte Veröffentlichung der Band, die im Jahr 2007 ihre Trennung bekannt gab. Aills kehrte daraufhin in seinen Heimatstaat Ohio zurück, während die anderen drei Mitglieder der Band anderen Berufen abseits der Musikbranche nachgingen.
Vier Jahre später trat die Gruppe bei einer Comeback-Show in ihrer ursprünglichen Besetzung auf. Eine mögliche Fortsetzung der Bandkarriere blieb zunächst zwar unklar, inzwischen treten die vier Musiker aber wieder regelmäßig gemeinsam auf. Dabei haben sie die Anzahl der Shows im Vergleich zu ihrer Zeit während der 90er-Jahre deutlich reduziert. Auch die Produktion eines neuen Albums ist McClure zufolge möglich.
Die Band war kein Vertreter klassischer Country-Musik, sondern spielte eine Mischung aus Alternative Country und Rock. So kam auch der Bandname zustande, der mit Die große Kluft übersetzt werden kann. Er sollte die Lücke zum Ausdruck bringen, die nach Ansicht der Musiker zwischen beiden Stilrichtungen bestand und in der sie sich musikalisch bewegen wollten. Im Daily Oklahoman wurde der Musikstil als eine Mischung aus Texas Music, den Doors und Alternative College Country beschrieben. Die Bandmitglieder betrachteten ihre Musik als „Tribut an den „Amerikanischen Traum“. Die Band hat neben Country- und Rocksongs auch ein Gospel-Album und einen Song mit karibischen Einflüssen veröffentlicht.
In den 90er-Jahren entwickelte sich die Band zu einem der erfolgreichsten und stilprägendsten Vertreter der Red Dirt-Musik. Sie gehörte zu den ersten Vertretern der Szene, die kommerzielle Erfolge feiern konnten, und war so mitverantwortlich für die Annäherung des Red Dirts an den Mainstream-Markt. John Wooley von der Tulsa World bezeichnete sie als einen der „frühen Popularisatoren“ der Szene.

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