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Biografie

Als Devon Allman 2017 innerhalb kurzer Zeit seine beiden Elternteile verlor, brauchte er eine Auszeit von der Musik, die jedoch schon seit einiger Zeit zu Ende ist, bloß dass man in Europa allenfalls etwas am Rande davon mitbekam, so man kein Southern-Fanatiker war. Nach Gedächtniskonzerten, in deren Rahmen auch seine neue Formation vorgestellt wurde, schickt sich diese nun an, ihr erstes Studioalbum unters Volk zu bringen, wobei die Besetzung mit der Zunge schnalzen lässt.
THE ALLMAN BETTS BAND suggerieren schon mit ihrem Namen, dass es sich bei ihnen um eine Allstar-Kapelle handelt. Neben Devon wirkt Gitarrist und Singer-Songwriter und Dicky Betts' (Great Southern) Sohn Duane zwar wie ein Grünschnabel, doch diese oberflächliche Betrachtung muss man spätestens beim Hören von "Down To The River" dahingehend revidieren, dass Alt und Jung hier eine kongeniale Partnerschaft eingegangen sind. Zur Besetzung gehören weiterhin Musiker aus dem größeren familiären (Allman-Brothers-)Dunstkreis des Kopfs: Bassist Berry Duane Oakley, Gitarrist und Sänger Johnny Stachela sowie Organist John Ginty neben Sheryl-Crow-Perkussionist R Scott Bryan und Drummer John Lum - alles erfahrene Studiocracks also, die den Südstaaten-Sound obendrein buchstäblich mit der Muttermilch aufgesogen haben.
Als Gäste lud man sich Greggs früheren Bandkollegen Peter Levin sowie Ex-Allman Brother Chuck Leavell ein, die zusätzliche Orgel. und Pianoparts beisteuerten. Man merkt dem Material dieses Debütwerks deutlich an, dass es von allen Beteiligten Musikern gemeinsam live in den legendären Muscle Shoals Sound Studios auf Tonband mitgeschnitten wurde. Produzenten-Emporkömmling Matt Ross-Spang hat die Unmittelbarkeit der Performance hervorragend eingefangen, und die Kompositionen vermitteln in ihrer Reihenfolge die Dynamik einer typischen Bühnenperformance. Apropos typisch: Dass THE ALLMAN BETTS BAND in gänzlich konservativen Classic- bzw. Southern-Rock-Gefilden wildert, dürfte außer Frage stehen, oder?
Zurückgelehnte Stücke wie der Gospel-Opener 'All Night' oder das mit fast neun Minuten ausufernde Epos 'Autumn Breeze' wechseln sich mit Euphorischem ab, wofür 'Shining' mit seinen zweitstimmigen Gitarrenmelodien beispielhaft steht, die ein bisschen europäisches Flair (Thin Lizzy) versprühen. Balladen mit regelrecht lamentierendem, wenn auch nicht resignierenden Charakter ('Try', 'Good Ol' Days') runden das Spektrum ab, wobei die Klaviernummer 'Southern Accents' im Geist von Elton Johns Werken aus den 1970ern besonders hervorsticht. Gar nicht so einseitig, diese Rotnacken-Musik …
FAZIT: Southern Rock vom Allerfeinsten, gespielt von einem Sextett, dass schließlich auch wissen muss, wie er funktioniert.

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