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Biografie

  • Geburtstag

    15. Dezember 1911

  • Geboren in

    Wichita, Sedgwick County, Kansas, Vereinigte Staaten

  • Gestorben

    25. August 1979 (mit 67 Jahren)

Stanley Newcomb „Stan“ Kenton (* 19. Februar 1912 in Wichita, Kansas; † 25. August 1979 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Jazz-Pianist, -komponist und Orchesterleiter.

Stan Kenton wuchs in Los Angeles auf und spielte bereits als zehnjähriger Junge Klavier. Er erlernte das Klavierspiel unter anderem bei seiner Mutter, bei Frank Hurst und Earl 'Father' Hines. 1930 spielte er in San Diego, ging 1934 als Pianist zu Everett Hoagland, dann zu Gus Arnheim, Vido Musso und Johnny Davis. 1941 gründete er seine erste Big Band mit eigenen Kompositionen und Arrangements noch im Swingstil. Mit Pete Rugolo engagierte Kenton 1946 einen Arrangeur, der experimentell angelegte Stücke für fünf Trompeten, vier Posaunen und fünf Saxophone schrieb, die bereits die Bezeichnung Progressive Jazz provozierten und 1947 in der Hinwendung zum Afro Cuban Jazz ihren vorläufigen Abschluss fanden. Noch 1947 löste Kenton seine Big Band auf. Unter dem Stichwort Innovations in Modern Music folgte bis 1951 eine nächste Periode, in der er einerseits an „symphonischem Jazz“ (beispielsweise Kompositionen von Robert Graettinger) interessiert war, aber auch lateinamerikanische Stücke (u .a. von Chico O'Farrill) neben konventionelleren Jazzkompositionen spielen ließ. In seinem Orchester spielten z. B. Chico Alvarez (Trompete), Kai Winding (Posaune), Art Pepper (Altsaxophon), Eddie Safranski (Bass), Maynard Ferguson (Trompete und Ventilposaune), Stan Getz (Tenorsaxophon), Shelly Manne (Schlagzeug) und die Jazz-Sängerin June Christy. Stan Kenton wurde durch die ungewöhnlich arrangierten Jazzstücke berühmt.

In den Jahren 1952-53 bekam Stan Kentons Musik wieder mehr Jazzbetonung durch das Hinzuziehen weiterer namhafter Arrangeure, wie Gerry Mulligan, Bill Russo und Bill Holman. Dann spielten auch noch andere Jazzstars wie z. B. Lee Konitz und Zoot Sims . Die Schallplatten Stan Kentons waren auch in Europa erfolgreich. Kenton unternahm ausgedehnte Tourneen durch Europa um 1953 herum. In der zweiten Hälfte der 1950er konnte er das in seiner Band erreichte Niveau aus ökonomischen Gründen nicht aufrecht erhalten und spielte in Fernsehshows. Später gingen seine Bestrebungen mit dem Neophonic Orchestra in Richtung Third Stream.

Kenton hat auch Nat King Cole bei seinen Aufnahmen „Orange Coloured Sky“ und „Jam-Bo“ begleitet.

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