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Biografie

  • Geburtstag

    2. Februar 1961 (56 Jahre alt)

Spinvis

Erik de Jong (*1961) wächst in einer musikalischen Familie auf. 1976 spielt er verschiedene Instrumente in der Punkband seines Bruders, später in den Utrechter Bands Hi Jinx und Judy Nylon. Auf dem Konservatorium studiert der Mulitinstrumentalist Schlagzeug, konzentriert sich aber auf Arrangement und Komposition. Im Banne elektronischer Klangerzeuger und Drumcomputer produziert er Musik für Filme und Dokumentationen. Nebenbei arbeitet De Jong als Postangestellter.

Nach Jahren des Experimentierens in seinem Dachbodenstudio in Nieuwegein bei Utrecht, De Jong ist schon 41 Jahre alt, steckt er endlich eine Cassette mit Skizzen für drei Stücke in einen Umschlag und adressiert ihn an das Utrechter Label Excelsior Recordings. Labelchef Ferry Roseboom ist sofort begeistert von dem, was De Jong „Singersamplesongwritermusik“ nennt. Er nimmt „Spinvis“ unter Vertrag und am 1. April erscheint das Album gleichen Titels in den Niederlanden und Presse wie auch Musikkritiker sind aus dem Häuschen. „Spinvis“ ist die musikalische Überraschung des Jahres 2002.

De Jongs verarbeitet akustischen „Objets trouvés“ intuitiv und unprätentiös zu rührenden musikalischen Miniaturen voller Melancholie. Erinnerungen, Aufgeschnapptes, belauschte Gespräche, Klangfetzen und Atmosphären verschmelzen darin mit auf Instrumenten und Maschinen eingespielten Elementen zu Stücken, die unmittelbar Emotionen wecken und zu Tagträumen verleiten. Erik de Jong nennt als seine Einflüsse unter anderem Holger Czukay und französische Chansons.
Bescheiden bezeichnet er sein Schaffen als „Popmusik“ oder „Kinderliedjes“, inzwischen allerdings für Orchester und Ensembles, die er genau wie seine eigene Band, mit strenger Hand dirigiert.
Zahlreiche Kooperationen, Produktionen und gefeierte Auftritte mit vielfältigen Bezügen zu Literatur, Film und Kunst bescherten dem Mann aus Nieuwegein Preise wie „De Zilveren Harp“, den M.G. Schmidt-Prijs für das „beste Theaterlied“ und den „Popprijs 2006“ . Spinvis werden seit 2002 auf Popfestivals wie auch in niederländischen und flämischen Theatern von einem Publikum jeden Alters gefeiert. Touren mit Ensemble führten Ihn 2007 u.a. nach Südafrika. Gefragt ist d Jong als Komponist von Soundtracks für TV-Serien und Spielfilme, aber auch Remixe für u.a. das flämische Ensemble „Zita Swoon“.
International renommierte niederländische Künstler geben bei De Jong Texte in Auftrag.
De Jong ist überzeugter Europäer. Seine Musik ist von universaler Gültigkeit und wird auch von einer deutschen Fangemeinde geliebt. Deshalb wurden die Texte des Debütalbums „Spinvis“ 2007 ins Deutsche übersetzt. Die zugehörigen Videos wurden damit deutsch untertitelt und werden auf www.excelsor-recordings.nl/ …. von vielen deutschsprachigen Musikliebhabern geklickt und betrachtet.

Ermutigt durch diesen Zuspruch ist Eric de Jong davon überzeugt, dass sich auch im deutschen Sprachraum ein Publikum für seine Kunst begeistern würde. Zwei gefeierte Auftritte Ende 2008 in Berlin auf dem Boulevard of Broken Dreams (einem Ableger des Utrechter Festivals für deutsche Musik 'Mitte Bitte') und im Babylon Kino an zwei aufeinander folgenden Abenden münden aktuell in einem Konzertabend am 26.2.2009 im Grenzstädtchen Kaldenkirchen, nahe Venlo, als Abstecher einer Südniederlande-Tour. Die Soloshow titelt 'Kamermuziek/ Kammermusik' und zeigt Spinvis als Multimediakünstler, der zur Musik von zuvor gesampleten und gefilmten Mitmusikern live musiziert.

Diskografie:
siehe www.spinvis.nl

Links:
http://www.spinvis.nl/
http://www.spinvis.be/
http://spinvis.linkkabel.nl/
http://www.fabchannel.com/spinvis
http://reporter.kro.nl/uitzendingen/2006/20060920-simon_vinkenoog/extra_videomateriaal.aspx

http://nl.wikipedia.org/wiki/Spinvis.

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