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Biografie

Sham 69 ist eine britische Punkband, die 1975 in Hersham in der Grafschaft Surrey gegründet wurde. Ihren größten Erfolg hatte die Band 1978 mit dem Titel If the Kids are United mit dem sie die rivalisierenden Jugendbanden zur Einigung aufriefen.

Der Name ist ein Ehrerweis für den lokalen Fußballclub „Walton & Hersham F.C.“ und entstand, als Jimmy Pursey ein halbverblasstes Graffiti mit dem Wortlaut "Walton & Hersham '69", einer Anspielung auf einen Titelgewinn des Clubs im Jahre 1969, auf einer öffentlichen Herrentoilette las.

Gegründet wurde die Band vom Sänger und Songwriter Jimmy Pursey. Zusammen mit dem Gitarristen Dave Parsons, dem Bassisten Albie Slider und dem Schlagzeuger Mark Cain gab sie ihr erstes Konzert in der „Guildford University", spielten dann bei jeder sich bietenden Gelegenheit, im Londoner Roxy Club und als Vorband von Chelsea, The Lurkers und The Cortinas in der „Acklam Hall“. Dort wurden sie von John Cale entdeckt, der sie weiter vermittelte. Ihre erste Single I Don't Wanna erschien noch bei dem kleinen Label „Step Forward" während sie für das erste Album Tell Us the Truth bereits im Frühjahr 1978 bei Polydor unterschrieben. Albie Slider wurde inzwischen Tourmanager der Band und übergab den Bass an Dave 'Kermit' Tregunna. Das Album, welches zu Hälfte aus Liveaufnahmen besteht, wurde von Shire zusätzlich in den USA veröffentlicht.

Ihr erstes Studioalbum That's Life erschien ebenfalls 1978. Es folgten danach eine Reihe von Hit-Singles und Sham 69 wurde immer populärer. Die Band zog jedoch sehr unterschiedliches Publikum an, und es kam immer öfter zu Schlägereien während ihrer Livekonzerte. Diesen Ruf als Krawallmacher bekamen sie nicht mehr los. Manche Konzerte wurden zu regelrechten politischen Partys der extrem rechten und rassistischen Gruppierungen, obwohl sich Pursey offen gegen die Nationale Front aussprach.

Das dritte Album The Adventures of the Hersham Boys wurde zwar wieder ein großer kommerzieller Erfolg, aber die wachsende Gewalt auf den Livekonzerten machte der Band gehörig zu schaffen. Pursey begann deshalb andere Bands zu produzieren und eine neue musikalische Richtung einzuschlagen. Der Schlagzeuger Mark Cain verließ die Band und Ricky Goldstein rückte nach. Nachdem das vierte Album The Game nur schwache Kritiken bekam und auch bei den Fans nicht besonders gut ankam, lösten sich Sham 69 1980 auf. Rick Goldstein, Dave Tregunna und Dave Parsons gründeten daraufhin zusammen mit Stiv Bators die Gruppe The Wanderers. Jimmy Pursey versuchte sich als Solist.

1987 ließen Pursey und Parsons die Band wieder aufleben, gingen wieder auf Tour und brachten einige Platten heraus. Pursey verfolgte daneben noch seine Solokarriere und stieg 2006 wieder ganz bei Sham 69 aus. Nach einer Pause und mit dem neuen Sänger Tim V startete die Band 2007 ein Comeback.

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