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Biografie

Der Brite Paul Rose gehört zu der Handvoll Produzenten, die ab Mitte der 00er Jahre mit Dubstep ein neues Genre elektronischer Clubmusik begründen. In ihm findet der Drum'n'Bass der 90er Jahre seine Fortsetzung - angereichert mit aktuellen Entwicklungen wie der minimalistischen Soundästhetik vieler House- und Techno-Produktionen.

Rose prägt das junge Genre einerseits durch seine Produktionen und DJ-Sets, andererseits in seiner Funktion als Manager des Labels Hotflush Recordings.

Bei seiner Arbeit bedient sich Paul Rose zumeist des Pseudonyms Scuba, Veröffentlichungen unter seinem bürgerlichen Namen sind in der Minderzahl. Einzig für DJ-Sets greift er gerne auf seinen Geburtsnamen zurück. Die Karriere als Produzent und DJ beginnt in den 90er Jahren. In dieser Zeit entstehen auch erste Produktionen, die nach Rose Einschätzung nicht mehr als Spielereien sind.

Zu einer ausgewachsenen Leidenschaft für den Briten entwickelt sich das DJ-ing. Ihr geht er intensiv nach, bleibt dabei aber immer den Underground verhaftet.

Seine Karriere als Wegbereiter eines neuen Genres elektronischer Musik nimmt mehr oder minder zufällig ihren Lauf. House und Techno gehören zu den wichtigsten Inspirationsquellen. Gleichwohl frustriert Scub die Entwicklung gerade dieser Genres zu Beginn der 00er Jahre.

Wie eine Reihe von anderen Produzenten auch, beginnt Rose Musik zu produzieren, die seinen Ansprüchen an moderne elektronische Musik genügt. Dabei wendet er sich insbesondere gegen die allzu linearen Strukturen von House und Techno, die zu einem hohen Maß an Vorhersehbarkeit führen.

Was zeitgenössische elektronische Musik leisten soll, zeigt Scuba ab 2005 mit den Releases auf seinem Label Hotflush Recordings. Es dauert rund drei Jahre bis aus dem Hobby ein Beruf wird. 2008 startet Rose Dubstep-Partyreihe in der Berliner Panorama Bar und mausert sich schnell vom Insidertipp zur Vorzeigeveranstaltung.

In der Folge verlegt Paul Rose seinen Wohnsitz von London nach Berlin, wo er sich stärker an die aktuellen Entwicklungen elektronischer Clubmusik angeschlossen fühlt. Sein Debütalbum "A Mutual Antipathy" erscheint kurz nach der Übersiedlung.

2010 veröffentlicht Scuba seine erste Mix-CD auf dem Berghain-Label Ostgut Ton. Mit den insgesamt 24 Tracks des Sets präsentiert er auch wichtigste Dubstep-Produzenten wie Joy Orbison, Shackleton und Ramadanman. Nur wenige Wochen später steht mit "Triangulation" bereits das zweite Artist-Album in den Plattenläden.

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