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Biografie

Es gibt zumindest 3 Bands bzw. Künstler mit dem Namen "Savages". Ebenfalls gibt es mindestens 3 Bands mit dem Namen The Savages.
(1) Savages ist eine us-amerikanische Band aus Gainesville.
(2) Savages ist ein ungarischer Jazz-Musiker bürgerlichen namens Nándor Kürtössy.
(3) Savages ist eine weibliche Post Punk Band aus England.

(1) Die us-amerikanische Band Savages brachte ihr Debütalbum Graveyard Cities im Jahr 2009 heraus.

(2) Der ungarische Künstler Nándor Kürtössy alias Savages machte 2008 mit seinem Debütalbum Five Finger Discount auf sich aufmerksam. Eine weitere EP namens Dawntempo EP erschien 2011. Im selben Jahr, wie auch 2015 veröffentlichte Savages jeweils eine Single.

(3) Savages ist eine Post-Punk-Band aus London, Vereinigtes Königreich.
(Promotion-Text:) Die Londoner Band Savages steht in der Tradition der zornigen Frauen des Postpunk. Mit „Silence Yourself“ aus dem Jahr 2013 legten sie einen muskulösen Auftritt hin.

Wenn eine frisch gehypte Band laut herausschreit, dass der allgegenwärtige Kommunikationsterror endlich verstummen soll, mag man das für hoffnungslos retro halten. Beim flüchtigen Anhören der Songs wird man den Verdacht auch nicht gleich wieder los.

Doch man täte Savages, einer jungen britischen Frauenband, unrecht, wenn man ihre Forderung nach Handy-Verzicht auf Konzerten und ihre Weigerung, ausgiebige Fragen zu ihrer von Bands der Postpunk-Ära (1978–1981) geprägten Musik zu beantworten, miteinander in Zusammenhang brächte. Denn Fortschrittsgegner und Bewahrer einer „guten alten Zeit“ sind Savages nicht. Dem Quartett um die Sängerin Jehnny Beth geht es um mehr, als nur mit ihren Botschaften Gehör zu finden.

Deutlich wird das, wenn man sich näher mit der britischen Band befasst. Auf ihrem Debütalbum „Silence Yourself“ ist ein Manifest enthalten, das auch als Spoken-Word-Intro einen Videoclip einleitete: „If the world would shut up even for a while, perhaps we would start hearing the distant rhythm of an angry young tune? Having deconstructed everything, we should be thinking about putting everything back together“. Die Songs entsprechen dann auch tatsächlich jenen angry young tunes, die das Manifest verspricht.

Kein lamoryantes Selbstbedauern

Auch wenn Post-Punk gerade in England in den nuller Jahren der wichtigste Einfluss diesseits elektronischer Musik auf neue Bands war, stellen Savages doch eine Singularität dar. Es liegt nicht nur daran, dass die Band aus Musikerinnen besteht. Ihr Sound streift die üblichen Postpunk-Referenzquellen von Gang of Four bis Joy Division nur. Er verzichtet auf epigonale Posen und larmoyantes Selbstbedauern.

Vielmehr aktualisieren Savages die angry young women jener Ära. Sie erinnern an X-Ray Spex’ „Oh Bondage Up Yours!“, Poly Styrenes wütende Anklage der männerdominierten Gesellschaft. Oder an den düster-metallenen Gothicpunk von Siouxsie & The Banshees.

Im Vergleich zur Debütsingle „Husbands“/„Flying To Berlin“ von 2012 wirkt ihr Debüt aber von dem allzu minimalistischen Soundkleid gelöst. Nun haben sie zu einem erstaunlich muskulösen Auftritt gefunden – was „Silence Yourself“ als Ganzes aber nicht unbedingt zugutekommt. Denn die unablässige Gitarren- und Bass-Wucht überfährt einen regelrecht: Weniger wäre mehr gewesen. Andererseits unterstreicht dieser Ansatz nur noch einmal, wie dringlich es Savages eben ist. Sie möchten unbedingt gehört werden.

Gerade einmal fünf Jahre stehen Savages gemeinsam auf der Bühne. Bei ihrem ersten Album 2013 galt die Londoner Band um die französische Sängerin Jehnny Beth noch als Geheimtipp oder spannender Newcomer. Vergleiche mit Joy Division, Siouxsie Sioux und der frühen Patti Smith zeigen, welcher Stellenwert der Band bereits zugeschrieben wird.

Mit ihrem zweiten Album »Adore Life« erobern die vier Frauen die Musikwelt erneut – ein spannungsgeladenes Postpunkalbum, das ihrem Debüt »Silence Yourself« und auch ihren Vorbildern in nichts nachsteht. Im Gegenteil: Knackige Riffs, punktgenaue Drums und kompromisslose Lyrics gibt es auf »Adore Life«. Und die Botschaft ist im Gegensatz zu so manch anderer Postpunkband überraschend lebensfroh.

Es geht um die Liebe in all ihren Facetten, auch darum, dass Leben zu lieben und Dinge besser zu machen. Einen Teil dieser Botschaft im Punkgewand brachten die Savages bereits mit ihren Singleauskopplungen »The Answer« und »Adore« zum Ausdruck.

Beide Songs sowie acht weitere nahm die Band im April 2015 in den Londoner RAK Studios auf. Produzent Johnny Hostile saß hinterm Mischpult, Anders Trentemøller mischte »Adore Life«.

Dieses Album sagt Ja: Ja zum Leben, zur Veränderung und vor allem zur Liebe – außerdem zu modernem Postpunk mit klassischen Einflüssen. Der Titel fasst es zusammen: »Adore Life«.

Herkunft: London
Mitglieder: Jehnny Beth (Gesang), Gemma Thompson (Gitarre), Ayse Hassan (Bass), Fay Milton (Schlagzeug)

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