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Biografie

„Ryo“ ist kein Künstlername. Das japanische Wort für „Drache“ steht so auch in Ryo's Pass. Als Sohn einer japanischen Konzertpianistin und eines deutschen Schauspielers wird er 1983 in Wiesbaden geboren.
Sowohl das Klavier der Mutter, als auch die Theaterbühne des Vaters, lässt er konsequent Schatten und Fuß-Stapfen sein, sehr zum Unverständnis der Eltern. Ryo greift neben dem Cello immer öfter zu Stift und Papier und schreibt Texte, skizziert Momentaufnahmen. Auf die Bühne will er damit, aber das soll noch etwas auf sich warten lassen. Die ersten musikalischen Gehversuche folgen. „Das sind doch alles nur Loops“, attestiert Ryos Mutter. Mit diversen Jobs hält er sich zunächst in Hamburg über Wasser, verbringt einige Monate in Japan und findet sich schließlich in Stuttgart wieder, wo er Sprecherziehung studiert. Die Musik bleibt dabei nie auf der Strecke, kommt aber zu kurz.
Ryo zieht die Reißleine, kehrt nach Hamburg zurück und veröffentlicht mit dem Künstlerkollektiv „Ryoma“ das Album „Besser heute“. Eine eigens organisierte Tour führt ihn sogar bis nach Japan. Das Projekt „2D WORLD“ mit dem Schlagzeuger Robert Fischer ruft er während einer kurzen Rückkehr nach Wiesbaden ins Leben.
2009 wird Ryo ein Thüringer. Angezogen vom Netzwerkcharakter des Erfurter Zughafens (u.a. Clueso, Makabu), trifft er auf André Karius, der im ehemaligen Güterbahnhof sein Studio betreibt. „Einfach mal machen und sehen was passiert!“, schlägt er Ryo vor.
Zusammen mit jungen Musikern aus Weimar entstehen erste Song-Skizzen und schnell merken alle Beteiligten, dass da gerade ein Album „passiert“. Im Zusammenspiel mit der Band entwachsen Ryos Texte den Loops und bieten neue Perspektiven auf seine Bilder. „So gesehen unmöglich“ betitelt Ryo dann auch sein Debüt.
An der Seite von Norman Sinn geht er 2010 für Thüringen beim Bundesvision Song Contest an den Start.

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