Wird über Spotify absgepielt Wird über YouTube absgepielt
Zum YouTube-Video wechseln

Player wird geladen ...

Von Spotify scrobbeln?

Verbinde deine Spotify- und Last.fm-Konten, um deine gehörten Inhalte von jeder Spotify-App auf jedem Gerät und jeder Plattform zu scrobbeln.

Mit Spotify verbinden

Verwerfen

Es steht eine neue Version von Last.fm zur Verfügung. Bitte lade die Seite neu.

Biografie

  • Geburtstag

    3. November 1969

  • Geboren in

    Fleurier, Val-de-Travers, Neuchâtel, Schweiz

  • Gestorben

    9. Mai 2017 (mit 47 Jahren)

Robert Miles , eigentlich Roberto Concina, (* 3. November 1969 in Fleurier, Kanton Neuenburg; † 9. Mai 2017 auf Ibiza) war ein in der Schweiz geborener italienischer Pop- und Dreamhouse-Musiker.

Leben
Roberto Concina wurde 1969 in der Schweiz als Sohn italienischer Eltern geboren (sein Vater war beim Militär), die aber schon 1979 wieder zurück nach Italien gingen. In Fagagna begann er, mit Klavier und Mischpult erste musikalische Erfahrungen zu sammeln. Mit 17 Jahren brach er die Schule ab und arbeitete als DJ, wobei er dadurch auffiel, dass er die damals noch recht unbekannten Stile Ambient und Drum and Bass in den Discos auflegte. In diese Richtung entwickelte Miles dann auch seine eigene Musik, die er im Tonstudio am Computer zusammenstellte. Ende der 80er-Jahre trat er in Diskotheken in der Gegend von Venedig mit Hardcore-Trance als Robert Milani auf.

Mit seiner Debüt-Single Children, nun als Robert Miles, schaffte es der Musiker 1996 hoch in die Charts mehrerer Länder. In Deutschland, Österreich und der Schweiz kam das Instrumentalstück bis auf Platz eins. In der Folge nahm ein BMG-Sublabel Miles unter Vertrag. Auch die nachfolgenden Singles Fable und One and One verkauften sich gut, außerdem veröffentlichte er das erste Album Dreamland. 1997 wurde er mehrfach ausgezeichnet, nicht zuletzt mit einem Brit Award als bester internationaler Newcomer, und einem World Music Award als erfolgreichster männlicher Newcomer des Jahres.

Bald genoss er in Musikerkreisen hohes Ansehen, und nach seinem Umzug nach London brachte er 1997 sein zweites Album 23am heraus. Die Singleauskopplung daraus war Freedom. Miles konnte damit nicht an den Anfangserfolg anschließen, auch weil er selbst kaum Promo-Auftritte machte, und brach daraufhin mit seiner Plattenfirma. Es wurde einige Jahre still um ihn, was er dazu nutzte, um wieder vermehrt als DJ aufzutreten. 2001 erschien schließlich das nächste Album Organik, das durch einen experimentelleren Stil gekennzeichnet war. Der Track Trance Shapes fand 2002 Eingang in den Soundtrack des Films Die Bourne Identität, was nicht die einzige Berührung des Musikers mit Filmmusik sein sollte. 2003 gründete Miles seine eigene Plattenfirma S:alt Records.

Mit Organik Remixes legte Miles 2002 auch noch ein Remixalbum nach, auf dem er u. a. mit The Future Sound of London zusammenarbeitete. Die Kollaboration mit Trilok Gurtu setzte er 2004 im Kollaboalbum Miles-Gurtu fort. 2008 wurde seine Single Children erneut aufgenommen, mit Children 2008 brachte Dave Darell eine Electro-House-Version des Titels in die europäischen Clubs. Nach längerer Pause meldete Miles selbst sich erst 2011 mit dem Album TH1RtT3EN wieder zurück. 2012 erschien ein weiterer Remix des Tracks Children. Dieser stammt von den Schweizer DJs und Produzenten Mike Candys und Jack Holiday. Der Stil lässt sich in das Genre Progressive-House einordnen.

Miles starb am 9. Mai 2017 infolge einer schweren Krebserkrankung im Alter von 47 Jahren auf Ibiza.

Diese Wiki bearbeiten

Du möchtest keine Anzeigen sehen? Jetzt abonnieren

Externe Links

API Calls