Wird über Spotify absgepielt Wird über YouTube absgepielt
Zum YouTube-Video wechseln

Player wird geladen ...

Von Spotify scrobbeln?

Verbinde deine Spotify- und Last.fm-Konten, um deine gehörten Inhalte von jeder Spotify-App auf jedem Gerät und jeder Plattform zu scrobbeln.

Mit Spotify verbinden

Verwerfen
Verwerfen

As your browser speaks English, would you like to change your language to English? Or see other languages.

Es steht eine neue Version von Last.fm zur Verfügung. Bitte lade die Seite neu.

Biografie

  • Geburtstag

    6. September 1927

  • Geboren in

    Munich, Bayern, Deutschland

  • Gestorben

    22. Dezember 2008 (mit 81 Jahren)

Es gibt mindestens drei bekannte Persönlichkeiten namens Peter Steiner.

1. Peter Steiner (* 6. September 1927 in München; † 22. Dezember 2008 ebenda) war ein bayerischer Volksschauspieler und der Vater von Gerda Steiner und Peter Steiner junior.

Leben

Peter Steiner wuchs in einer Münchner Künstlerfamilie auf. Seine Vorfahren waren Ungarn; der Vater, ein Kaufmann, spielte und sang ungarische Volksweisen. Seine Mutter war eine Schauspielerin.

Peter Steiner begann seine Karriere nach dem Zweiten Weltkrieg. Während des Krieges war er zum Fronttheater abgestellt. Nach Kriegsende absolvierte er dann seine Ausbildung an der renommierten Münchner Otto-Falckenberg-Schule mit Auszeichnung. Ursprünglich hatte er nach Wunsch seiner Eltern den Beruf des Elektrikers erlernt. Danach schlug er sich als Kellner und Koch durch und jobbte nach Feierabend als Spielleiter im Volkstheater „Markenzeller“, wo Erni Singerl und Weiß Ferdl ihre ersten Erfolge feierten.

Im Jahr 1943 wurde er dann für das Residenztheater engagiert, seit 1950 gehörte er zum Ensemble der bekannten Münchener Volksbühne „Platzl“. Dort trat er neben Weiß Ferdl, Michl Lang oder Erni Singerl auf. 1960 bekam Peter Steiner ersten Kontakt zum Fernsehen. Von da an trat er in vielen Fernsehproduktionen (u. a. „Komödienstadel“ oder „Königlich Bayerisches Amtsgericht“) auf.

Zu Beginn der 1970er-Jahre spielte Peter Steiner in der Reihe „Liebesgrüße aus der Lederhose“ mit.

1983 konnte sich Peter Steiner einen langgehegten Wunsch erfüllen. Mit seiner Frau Sissi Steiner eröffnete er in München-Giesing „Peter Steiners Theaterstadl“, mit dem er schnell bundesweite Popularität erlangte. Dieser „Theater-Stadl“ hatte seinen Sitz in der Gaststätte „Zur Freundschaft“, die von Peter Steiner, seiner Frau und seiner Tochter Gerda betrieben wurde.

1985 übernahm Peter Steiners Tochter Gerda, die bereits seit ihrem 15. Lebensjahr mit ihrem Vater auf der Bühne stand und mit der er sogar einige Alben aufnahm, die geschäftliche Leitung. Von 1993 bis 1997 war das gesamte Ensemble des Stadls in der Fernsehserie „Zum Stanglwirt“ zu sehen.

1998 wurde das Stammhaus von „Peter Steiners Theaterstadl“ in München geschlossen. Seitdem ist das Ensemble mit ständig wechselndem Programm auf weitläufigen Tourneen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz unterwegs. Die Stücke sind vor allem auf leichte Unterhaltung angelegt und spielen meist im bäuerlichen Milieu Oberbayerns.

Über 100 Stücke wurden seit 1990 für das Fernsehen aufgezeichnet, zu den bekanntesten gehören „Die Lügenglocke“, „Die drei Eisbären“ und „Sei doch net so dumm, Opa“.

Steiner starb am 22. Dezember 2008 im Alter von 81 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts, den er in seinem Haus in München erlitten hatte.

2. Peter „Cool Man“ Steiner (* 22. Januar 1917; † 12. November 2007 in Walenstadt) war ein Schweizer Werbeschauspieler und Musiker.

Er wurde in den 1990er Jahren in fortgeschrittenem Alter und mit seinem Bart als Markenzeichen als „Cool Man“ bekannt. Seine ersten Singles It's Cool Man und Geierwally, die 1995 veröffentlicht wurden, verkauften sich über 1 Million Mal; Steiner spielte in der Schweiz und in Deutschland je eine Goldene Schallplatte ein.

Leben

Steiner warb ab 1993 in Fernsehwerbungen als Schweizer „Alpöhi“ für Milka-Schokolade mit Minz-Füllung. Die von Steiner verkörperte Werbefigur begann mit „Ah – ein Stadtmensch! Sie glauben wohl auch, dass wir hier oben etwas altmodisch sind. Aber das stimmt nicht. …“ und endete mit dem Satz „Aber Vorsicht: It's cool, man!“ Als dieser Werbespot Kultstatus erreichte, wurde 1994 aus dem von Steiner gesprochenen Werbetext ein Techno-Remix erstellt: Die mazedonische Hip-Hop-Band XXL produzierte mit Steiner eine erste Single mit dem Titel It's Cool Man. Sie erschien Anfang 1995 auf dem Markt. Die zweite Single mit XXL, Geierwally, erschien ein halbes Jahr später. Steiner gab damals Autogrammstunden. Zeitschriften wie die Schweizer Illustrierte widmeten ihm Beiträge.

Steiner war verheiratet und hatte zehn Kinder. Seine Frau Katharina Steiner war zugleich seine Managerin. Früher wohnte er in San Bernardino, bis zu seinem Tod lebte er in Walenstadt. Sein Hobby war das Besuchen von Viehausstellungen. Steiner hatte seinen letzten öffentlichen Auftritt am 4. November 2007, als er in der Sendung Die grössten Schweizer Hits des Schweizer Fernsehens zu Gast war. Acht Tage später, am Abend des 12. November, starb er im Spital in Walenstadt an den Folgen eines Schwächeanfalls und eines Sturzes.

Singles

* It’s Cool Man (XXL feat. Peter 'Cool Man' Steiner), 1995
* Geierwally (XXL), 1995
* Sie will nur mich, 1999
* Oh You Fröhliche
* Von den Bergen tönt es so
* Nur ein Kuss (Text: Günter Pichler)
* Bailo Contigo (Girls To Girls feat. Peter 'Cool Man' Steiner), 2001

3. Peter C. Steiner (* 19. August 1928 in Berlin; † 6. Februar 2003 ebenda) war ein deutscher Cellist.

Peter C. Steiner war Gründungsmitglied der "12 Cellisten der Berliner Philharmoniker", 48 Jahre Mitglied der Berliner Philharmoniker, Solo-Cellist und Cellist des Berliner Philharmonischen Oktetts.

Bereits in frühester Kindheit reiste Steiner mit seiner Familie durch das Land unter dem Namen "Salonorchester Gebrueder Steiner".

Im Alter von 16 Jahren erhielt Steiner sein erstes festes Engagement an der Deutschen Oper, um zwei Jahre später als jüngstes Mitglied in den elitären Kreis der Berliner Philharmoniker aufgenommen zu werden. In den vielen Jahren seiner Karriere zählte Steiner namhafte Persönlichkeiten wie Herbert von Karajan, Seiji Ozawa oder Daniel Barenboim und Claudio Abbado zu seinen Freunden.

Steiner vollbrachte das Kunststück, bereits unter Wilhelm Furtwängler, unter Herbert von Karajan und Claudio Abbado bei den Philharmonikern gespielt zu haben. Er ist damit das am längsten diesem Ensemble angehörige Mitglied aller Zeiten.

Privat war Steiner ein passionierter Tennisspieler und lehrte seine Kinder Esther Steiner und Gabor Steiner ebenfalls das Cellospielen. Er war Gast-Dozent an der Musik Hochschule in Kobe, Japan, und unterrichtete viele Jahre das Welt-Jugend-Orchester.

Diese Wiki bearbeiten

Du möchtest keine Anzeigen sehen? Führe jetzt das Upgrade durch

Ähnliche Künstler

Präsentationen

API Calls