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Biografie

Pete Namlook aka Peter Kuhlmann wurde unter anderem durch die Musik von Eberhard Weber, Miles Davis, Antônio Carlos Jobim, Chopin, Wendy Carlos, Tangerine Dream, Can, Klaus Schulze und Pink Floyd inspiriert. Er war Gründer, Inhaber und Mastermind des Labels FAX +49-69/450464 (FAX Records), auf dem er seit Anfang der 1990er Jahre hunderte Produktionen veröffentlicht hatte, die in kompositorischer und aufnahmetechnischer Gemeinschaftsarbeit, unter anderem mit Klaus Schulze, David Moufang, Spyra, Atom Heart, Bill Laswell, Geir Jenssen, Burhan Öçal, Karl Berger, Pascal FEOS und Richie Hawtin entstanden sind. Kuhlmann wuchs in Frankfurt auf und startete dort seine musikalische Karriere mit dem elektronischen Ensemble Romantic Warrior. 1997 siedelte er von Frankfurt ins rheinland-pfälzische Traben-Trarbach um. Er starb infolge eines Herzinfarktes am 8. November 2012. Kuhlmanns Diskographie weist etwa 330 Alben auf, die unter 60 Pseudonymen, unter anderem Pete Namlook, Voice, Romantic Warrior, Syn, Air) erschienen sind.

Geir Jenssen aka Biospehere: Jenssen begann um 1983 mit der Produktion eigener Musikstücke. 1985 gründete er mit seinen Freunden Nils Johansen und Anneli Drecker die New Age-Band Bel Canto, mit der er zwei Alben veröffentlichte. 1990 verließ er die Band, um eine Solokarriere zu starten. 1993 erschien auf dem Frankfurter Label FAX +49-69/450464 das Album "The Fires Of Ork" des gleichnamigen Projektes, das aus Jenssen und dem Fax-Gründer Pete Namlook bestand. Mit seinem 1994 veröffentlichten Album „Patashnik“ wurde Jenssen einem größeren Hörerkreis bekannt, da das dem Album entnommene Stück „Novelty Waves“ vom Jeans-Produzenten Levi’s im Frühjahr 1995 für einen Fernseh-Werbespot verwendet wurde. Ein Videoclip zum Stück „The Shield“ wurde darüber hinaus mehrmals in der MTV-Sendung Chill Out Zone und bei VIVA in der Sendung Housefrau ausgestrahlt. 1997 produzierte Jenssen unter dem Titel „Insomnia: No Peace For The Wicked“ den Soundtrack zu Erik Skjoldbjærgs Drama Todesschlaf.

Besonders in seinen frühen Produktionen verschmolz Jenssen elektronische Klangfiguren mit Field Recordings von Naturgeräuschen, die an Landschaftsbilder erinnern. Im September und Oktober 2001 bestieg er den Achttausender Cho Oyu im Himalaya und fertigte während des Aufstiegs Aufnahmen der Natur- und Umgebungsgeräusche an. Diese wurden fünf Jahre später unter dem Titel „Cho Oyu 8201m – Field Recordings From Tibet“ veröffentlicht. Im Jahr 2004 lud ihn der Radiosender Radio France Culture zu einem Festival ein und ermöglichte ihm dabei auch das Archiv des Senders zu sichten. Eine aus den 1960er Jahren stammende Hörspielversion von Jules Vernes Roman „Von der Erde zum Mond“ inspirierte ihn zu einer Vertonung des Materials. Er entnahm dem Hörspiel zahlreiche Samples, die er mit Aufnahmen aus der Raumstation Mir und eigenen Kompositionen zu einem extrem minimalistischen Werk zusammenfügte, das 2004 unter dem Titel „Autour de la lune“ erschien.

2011 erschien das Konzeptalbum N-Plants, in dem sich Jenssen mit japanischen Atomkraftwerken beschäftigte. Zunächst hatte er ein Album zum japanischen Wirtschaftswunder nach dem Zweiten Weltkrieg geplant, stieß dann bei den Recherchen aber auf ein Foto des am Meer gelegenen Kernkraftwerks Mihama. Jenssen wollte einen „Soundtrack einiger japanischer Atomkraftwerke“ erstellen, der sich mit Fragen der Architektur, des Design, der Standortwahl sowie der potentiellen Gefahr bei Erdbeben auseinandersetzen sollte. Das Album wurde am 13. Februar 2011 fertiggestellt. Trotz der vier Wochen später unerwartet eingetretenen Nuklearkatastrophe von Fukushima wurde das Album auf Touch wie geplant veröffentlicht und erhielt überwiegend positive Kritiken. Pitchfork Media nannte es das beste Biosphere-Album seit Substrata aus dem Jahr 1997. 2015 erschien als zweite Koproduktion mit Deathprod das Album Stator.

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