Wird über Spotify absgepielt Wird über YouTube absgepielt
Zum YouTube-Video wechseln

Player wird geladen ...

Von Spotify scrobbeln?

Verbinde deine Spotify- und Last.fm-Konten, um deine gehörten Inhalte von jeder Spotify-App auf jedem Gerät und jeder Plattform zu scrobbeln.

Mit Spotify verbinden

Verwerfen

Es steht eine neue Version von Last.fm zur Verfügung. Bitte lade die Seite neu.

Biografie

  • Jahre aktiv

    1970 – heute (48 Jahre)

  • Gegründet

    Neuchâtel, Schweiz

Mitte der 60er Jahre dringt die British Invasion auch in die ruhige, beschauliche Schweiz ein und nimmt Einfluss auf die dortige Musikszene. An vielen Schulen und in den Jugendclubs gründen sich neue Bands, die ihren Vorbildern nacheifern wollen…

Ohne eigene Wurzeln im Rhythm and Blues oder Rock‘n‘Roll zu haben, ist es zunächst schwer für die jungen Musiker, Originalität zu entwickeln. So spielen nahezu alle Bands die international erfolgreichen Titel ihrer Idole nach, was ihnen nicht nur Beifall, aber häufige Engagements auf Tanzbällen u. ä., einbringt.

So auch in Val-De-Travers im Kanton Neuchâtel in der französischsprachigen Schweiz. Hier beginnt die Geschichte von PACIFIC SOUND. Die vier Freunde Chris Meyer (Gesang), Mark Treuthardt (Gitarre, Bass), Diego Lecci (Schlagzeug) und Roger Page (Orgel, Klavier) proben für ihren nächsten Auftritt im Ballsaal ihres Geburtsortes Motiers. Yves Dubois, Freund und Fan der Gruppe, redet Klartext: „Hört auf mit den Tanzballauftritten! Spielt eigene Kompositionen! Gründet eine Popband!!!“ Dieser Appell fällt auf fruchtbaren Boden; die Gruppe ist es eh‘ leid, internationale Hits nachzuspielen. Sie beginnt erste Eigenkompositionen zu entwickeln. Freund Yves kümmert sich derweil um organisatorische Belange und wird so etwas wie der Manager der Band. Auf Vorschlag von Roger nennt sich die Band nun PACIFIC SOUND. In wenigen Monaten nimmt sie Formen an. Ein auftrittsfähiges Programm mit fast ausschließlich eigenen Titel entsteht. Die Band findet bei ihren zunächst nur regional stattfindenden Auftritten Beifall für ihre eigenen Titel und fühlt sich gestärkt und bestätigt. Dann werden erfolgreich Konzerte im grenznahen Frankreich absolviert. Nächste Stufe auf der Erfolgsleiter ist die Veröffentlichung einer Schallplatte. Yves hat den Produzenten von Rare Records aus La-Chaux-De-Fonds, J. P. Louvin, zu einem Auftritt eingeladen. Dieser ist begeistert und schlägt vor, zunächst eine Single aufzunehmen

Ende 1970 spielt die Band die beiden Titel „The Drug Just Told Me/The Green Eyed Girl“ im Stephan Sulke-Studio in Biel ein. Sie wird ein erster beachtlicher Erfolg. PACIFIC SOUND sind hochmotiviert und spielen wenige Wochen später im gleichen Studio zwei weitere Titel für die nächste Single ein: „Ballad To Jimi/Thick Fog“, die 1971 erscheint. Diesmal auf Splendid Records, erneut produziert von J. P. Louvin. Die Single wird von den Fans und auch von den Kritikern begeistert aufgenommen. Allseits wird die Originalität und Kreativität der Band gerühmt. Die Single erhält 1971 den 1. Preis der European POP Jury in Cannes. Das war für PACIFIC SOUND der Durchbruch. Die Single erscheint in 18 Ländern auf 8 verschiedenen Labels u. a. auf DECCA, CBS, Philips und RCA.

Mit dem Erfolg der Single vergrößert sich schlagartig der Bekanntheitsgrad der Band mit der Folge, dass zahlreiche Konzertanfragen eingehen. Die Band tourt erfolgreich durch die gesamte Schweiz. Produzent J. P. Louvin schlägt der Band vor, nun eine LP aufzunehmen. Im Frühjahr 1972 werden 7 neue Titel im Sulke-Studio eingespielt, die mit der B.Seite der preisgekrönten Single „Thick Fog“ die LP komplettieren. 1972 erscheint „Forget Your Dream!“ auf Splendid Records. Die LP erhält allseits große Anerkennung und die Band soll nun eine europaweite Tour antreten. Konzerte in Belgien und England werden vereinbart; später sollen Auftritte in Holland, Deutschland und Frankreich folgen. Um die Anlage der Band für größere Konzertsäle aufzustocken, nimmt Roger einen Bankkredit auf. Am Starttag der Tour überkommt Manager Yves, Chris, Mark und Diego die Panik und sie lassen Roger Page im Stich. J. P. Louvin schlägt Roger vor, dass er sich nach Ersatzmusikern umschauen möge. Eine neue Besetzung kommt kurzfristig zustande. Allerdings fehlt der neuen Band der alte „PACIFIC SOUND-Geist“. Die Neubesetzung findet musikalisch nicht zusammen. Roger bleibt auf seinen Bankschulden sitzen, die er eigentlich mit den Einnahmen aus der Tour abtragen wollte. Das ist das Ende einer schönen Geschichte! Roger Page lebt heute in einem kleinen Ort in der Nähe von Neuchâtel und arbeitet als Berufsmusiker.

Diese Wiki bearbeiten

Du möchtest keine Anzeigen sehen? Jetzt abonnieren

API Calls