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Akróasis ist das vierte Studioalbum der deutschen Progressive-Death-Metal-Band Obscura. Das Album erschien am 05. Februar 2016 via dem Plattenlabel Relapse Records.

Fünf Jahre nach der Veröffentlichung ihres sehr erfolgreichen und von der Kritik gefeierten Albums »Omnivium« melden sich die deutschen Progressive Metaller Obscura mit ihrem neuen, extrem starken und dynamischen Album zurück. Sie haben dafür den passenden Namen »Akróasis« ausgewählt (griechisch für Hören, Zuhören). Das Album stützt sich auf den für Obscura typischen Sound und komplexe Strukturen, die zu einem überwältigenden und zusammenhängenden Ganzen kombiniert werden. Produziert wurde das Album von V. Santura (Triptykon, Pestilence) und der Band selbst.

Frontier Steffen Kummerer hatte seit "Omnivium" mit dem Weggang von Gitarrist Christian Münzer und Drummer Hannes Grossmann zu kämpfen, hat diese Lücken aber offensichtlich mehr als adäquat geschlossen. Die Neuen heißen Sebastian Lanser (Drums) und Rafael Trujillo (Gitarre). Musikalisch kommen hier einige neue, spannende Elemente zusammen. Statt der im technischen Death Metal weit verbreiteten "höher, schneller, weiter"-Philosophie gemäß der ein Album umso progressiver ist, je vertracktere Rhythmen die Band spielt und je mehr Töne sie in einen Takt quetschen kann, präsentiert OBSCURA auf "Akróasis" eine ausgewogenere, vielseitigere Version von Technical Death Metal. Stilistische Vielfalt und Experimentierfreude war bei der Band dabei von jeher reichlich vorhanden, doch auf ihrem vierten Album übertrifft sie sich dabei selbst. Der bisher typischen OBSCURA-Melange wurden nämlich einige neue Zutaten beigemischt, die sich teilweise nur bei mehrfachem Hören offenbaren, teilweise aber auch direkt ersichtlich sind.

Sofort ersichtlich ist beispielsweise der wesentlich prominenter als zuvor gesetzte Vocoder-Cleangesang der, an mehreren Stellen eingesetzt, an CYNIC erinnert. Weniger direkt aber umso effizienter sind neue Dimensionen, die dem Songwriting bisher unerreichte Tiefe verleihen. Melodiebögen spannen sich über ganze Passagen und verbinden so einzelne Riffs miteinander. Toms Handschrift lässt sich an verschiedenen Stellen des Albums wiederfinden, vom grandiosen Fretless-Riffing und Solo in 'Fractal Dimension' über ein außergewöhnliches Solo mit Oriental-Touch in 'Sermon Of The Seven Suns' bis hin zu 'Weltenseele', bei dem er auch als Songwriter fungierte. Der epische 15-minütige Closer baut eine einzigartige Stimmung auf und stellt ein echtes Highlight des Albums dar. Vielschichtige Arrangements überlagern sich zu riesigen Klangbergen, um im Anschluss wieder eingerissen zu werden.

Die acht Songs auf »Akróasis« sind so vielfältig, dass sie auch als eine nahezu perfekte Einführung in alle Bereiche des extremen Metal-Genres dienen können. Gespickt mit einer unfassbar virtuosen Musikalität, überzeugenden Songthemen und souverän-dichtem Songwriting, Obscura wird zweifellos mit diesem neuen Meisterwerk neues Leben in Death- und Progressive-Metal einhauchen.

Titelliste:

1. "Sermon of the Seven Suns" Steffen Kummerer 7:12
2. "The Monist" Linus Klausenitzer 4:56
3. "Akróasis" Steffen Kummerer 4:24
4. "Ten Sepiroth" Linus Klausenitzer 5:08
5. "Ode to the Sun" Steffen Kummerer 5:04
6. "Fractal Dimension" Steffen Kummerer 6:14
7. "Perpetual Infinity" Linus Klausenitzer 5:52
8. "Weltseele" Tom Geldschläger & Linus Klausenitzer 15:15

Bonustitel:

9. "The Origin of Primal Expression" (CD Bonus Track) 3:55 - Limitierte Erstauflage
9. "Melos" (Deluxe Vinyl Bonus Track) 3:08

Line-up:

Vocals / Guitars: Steffen Kummerer
Guitars: Rafael Trujillo
Bass: Linus Klausenitzer
Drums: Sebastian Lanser

Co-Producing, Recordings, Mix, Mastering: Victor Bullok (TRIPTYKON, DARK FORTRESS) im Woodshed Studio
Artwork: Orion Landau

Neben Steffen Kummerer ist auch Tom Geldschläger für die Gitarren auf "Akróasis" verantwortlich. Dieser wurde aber im Jahre 2015 (also vor Release) aus der Band ausgeschlossen. Mit Rafael Trujillo wurde bereits ein Nachfolger gefunden, der allerdings nichts mit dem Album zu tun hat.

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