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Biografie

  • Geburtstag

    15. Mai 1963

  • Geboren in

    Turku, Varsinais-Suomi, Finnland

  • Gestorben

    12. April 2017 (mit 53 Jahren)

Mika Vainio (* 1963 in Helsinki; † 12. April 2017 in Frankreich) war ein finnischer Musiker im Bereich der elektronischen Musik. Seine Werke sind vor allem den Genres Minimal Techno und Ambient zuzurechnen. Er veröffentlichte solo unter seinem bürgerlichen Namen und Pseudonymen wie Ø, Kentolevi, Philus und Tekonivel sowie gemeinsam mit Ilpo Väisänen als Pan Sonic (früher Panasonic).

Bevor er in den frühen 1990er Jahren Panasonic gründete, hatte Vainio Synthesizer und Schlagzeug in verschiedenen Industrial- und Noise-Bands als Teil der finnischen Industrial und Noise Szene gespielt.

In den Jahren 1993/94 lernte Vainio in der Kunst- und Technoszene Turkus Ilpo Väisänen und Sami Salo kennen, mit denen er die Gruppe Panasonic gründete, deren erste EP 1994 auf Sähkö Recordings erschien. Bereits im Jahr zuvor hatte Vainio mit Röntgen und Kvantti seine beiden ersten EPs unter dem Pseudonym Ø ebenfalls auf Sähkö veröffentlicht. Neben seinen Arbeiten mit Panasonic veröffentlichte er zahlreichen Solo-Alben sowie Kooperationen mit Carsten Nicolai, Fennesz, Christian Zanési, John Duncan oder Sean Booth von Autechre.

Im Jahr 1998 erschien unter dem Projektnamen Vainio / Väisänen / Vega als Kooperation mit Väisänen und dem Suicide-Sänger Alan Vega das Album Endless.

1999 veröffentlichte er als einer von 12 Künstlern einen Teil der Reihe 20’ to 2000 – twelve releases about the cutting edge of the millenium auf dem deutschen Plattenlabel Raster-Noton.

Im Januar 2010 verkündeten Vainio und Väisänen, dass sie das Projekt Pan Sonic nach Erscheinen des Albums Gravitoni vorerst nicht mehr weiterverfolgen werden.

Neben seinen musikalischen Veröffentlichungen war Mika Vainio seit 1997 immer wieder künstlerisch tätig und hat zahlreiche Installationen realisiert. Diese Arbeiten sowie seine diversen Soundtracks (u. a. für Tanzprojekte) wurden zum im Buch Mika Vainio – Time Examined (Raster-Noton / r-n 109) erstmals chronologisch aufgeführt.

Mika Vainio lebte und arbeitete in Berlin. Er starb im April 2017 bei einem Unfall während eines Frankreich-Urlaubs.

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