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Biografie

  • Geburtstag

    11. Oktober 1970 (47 Jahre alt)

  • Geboren in

    Brooklyn, New York, New York, Vereinigte Staaten

MC Lyte, eigentlich Lana Michele Moorer, (* 11. Oktober 1971 in Queens, New York City, New York) ist eine US-amerikanische Rapperin und Schauspielerin. Mitte der 1980er Jahre, einer Zeit, in der Hip-Hop ausschließlich von Männern dominiert wurde, entdeckte Lana Moorer ihr Rap-Talent. Mit nur zwölf Jahren nahm sie ihre erste Single I Cram to Understand U auf. Diese neue Art des Rap fand schnell Gehör. So wurde das Plattenlabel Priority Records, das Rapgrößen wie N.W.A, Master P, Ice Cube, Mack 10 und Snoop Dogg zu seinen Schützlingen zählte, auf Lyte aufmerksam.

Zusammen arbeiteten sie an dem Debütalbum Lyte as a Rock welches 1988 auf den Markt kam. Die Kombination von selbstbewussten, sozialkritischen Texten und ihrem außergewöhnlichen Talent verschaffte der New Yorkerin auch Anerkennung bei ihren männlichen Kollegen.

Nur ein Jahr nach dem Debüt folgte ihr zweites Studioalbum Eyes on This. Mit dem enthaltenen Track Cha Cha Cha gelang der Einstieg in die US-R&B-Charts. Den endgültigen Durchbruch schaffte sie 1993 mit dem Lied Ruffneck, ihrer Antwort auf Apaches Provokationssong Gangsta Bitch. Das Lied stieg in die Top 10 der R&B-Charts und wurde mit Gold ausgezeichnet.

Die erfolgreichsten Veröffentlichung MC Lytes sind die 1996er Singles Keep On, Keepin' On und Cold Rock a Party, beide Kollaborationen mit der Band Xscape. Beide Lieder stiegen in die Top 5 der R&B-Hitliste, erreichten aber auch nennenswerte Chartplätze der Billboard Hot 100 sowie in Deutschland, der Schweiz und Großbritannien.

Parallel zum Musikgeschäft spielte Lyte in diversen Filmen und Serien mit, u.a. spielte sie „Ky“, einen Plattenlabel-Boss, in der Sitcom Half & Half.

Stil
Die Musikrichtung der ersten beiden Alben ist unmissverständlich Hardcore Rap. Lockere Sprüche und derbe Reime waren ihr Markenzeichen. 1991 änderte sich ihr Stil in . Warum sie sich dazu entschied, ist nie richtig klar geworden. Einige vermuten, dass ihre Plattenfirma zu der Typänderung riet, um die Verkaufszahlen zu steigern. Die Sozialkritik blieb aber auch weiterhin ein fester Bestandteil Lytes Musik.

Diskografie
Lyte as a Rock (1988)
Eyes on This (1989)
Act Like You Know (1991)
Ain't No Other (1993)
Bad As I Wanna B (1996)
Seven & Seven (1998)
Da Undaground Heat, Vol. 1 (2003)
Legend (2015)

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