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Biografie

  • Jahre aktiv

    1994 – 2012 (17 Jahre)

  • Mitglieder

Lunar Aurora war eine 1994 gegründete deutsche Black-Metal-Band aus Rosenheim. Die Mitglieder der Band wechselten des öfteren, wobei „Aran“, „Whyrhd“ und „Sindar“, obwohl dieser erst später dazukam, die drei Konstanten und Hauptakteure der Band waren, die sich unterschiedlicher Instrumente und des Gesangs bedienten. Die Band veröffentlichte neben zwei Demos und einigen Beiträgen für Splits und Compilations acht Alben. Die Sprache der Texte war sowohl Deutsch, als auch Englisch. Ein Lied jedoch wurde in bayerischem Dialekt verfasst. Die Band wurde Ende 2006 auf Eis gelegt. Mitte 2011 wurde bekannt gegeben, dass die Band wieder aktiv ist und an einem neuen Album arbeitet, welches am 02.03.2012 veröffentlich wurde.

Gegründet 1994 von Benjamin „Aran“ König und Andreas „Whyrhd“ Bauer nahm die Band im Oktober 1995 die erste Demo-Kassette A wandering winterdream beneath the cold moon auf. Neben „Aran“ und „Whyrhd“ waren dazumals die Keyboarderin „Biil“ und der Schlagzeuger „Nathaniel“ beteiligt. Letzerer gründete zusammen mit einem weiteren, ehemaligen Schlagzeuger der Band, „Profanatitas“, im Mai 2005 die Band „Mortuus Infradaemoni“.

Nach einem weiteren Demo und nachdem die Band einen Plattenvertrag mit Voices Productions unterschrieben hatte, veröffentlichte „Lunar Aurora“ im Jahr 1996 ihr erstes Album Weltengänger. Im Frühjahr des selben Jahres gab die Band ihren ersten Live-Auftritt in Fulda, zusammen mit „Impending Doom“ und „Temperance“. Am nachfolgenden Werk Seelenfeuer war zum ersten Mal „Sindar“, der Bruder von „Aran“, am Keyboard beteiligt, nachdem „Biil“ die Band aus persönlichen Gründen verlassen hatte. Auch dieses Album wurde wiederveröffentlicht, im Jahr 2005. Es folgte eine Split-CD mit der deutschen Black-Metal-Band „Secrets of the Moon“, wofür „Lunar Aurora“ ein Lied mit dem Titel Auf einer Wanderung beisteuerten, das auf der 2005er Version des Album Seelenfeuer als Bonus-Stück enthalten ist.

1999 wurde Of stargates and bloodstained celestial spheres via Kettenhund Records veröffentlicht. Auf diesem Album, wie auch auf dem nächsten, spielte Bernhard Klepper, ein alter Bekannter von „Aran“ am Schlagzeug, nachdem „Nathaniel“ die Band wegen Knieproblemen verlassen musste. Nach einem Labelwechsel zu Ars metalli, der zeitgleich mit der deutschen Black-Metal-Band „Nagelfar“ durchgeführt worden war, nahm die Band 2000 das Album Ars moriendi auf. Diese CD wurde 2004 nach musikalischer Überarbeitung und mit neuem Cover-Artwork bei Supernal Records wiederveröffentlicht. Das Cover-Artwork für dieser Wiederveröffentlichung wurde von „Aran“ entworfen, der sich mit Sperber Illustrationen auch für weitere graphische Gestaltungen für die Band verantwortlich zeigte, so zum Beispiel für alle Alben ab Elixir of Sorrow.. Zwischen der Veröffentlichung von Of stargates… und Ars moriendi gab es ein kurzes Zwischenspiel mit „Narg“ am Schlagzeug. Nach Ars moriendi verließ Bernhard Klepper wieder die Band, da er in eine andere Stadt gezogen war, woraufhin „Aran“ das Schlagzeug übernahm.

Es kam bei den Aufnahmen zu Elixir of Sorrow zu Problemen mit Ars metalli, woraufhin die Band nach einigen Jahren ohne Label zu den Italienern The Oath wechselte und dort Elixir of Sorrow im Jahr 2004 veröffentlichte. Nachdem es aber auch mit diesem Label Probleme gab, wurde schließlich nur Elixir of Sorrow dort veröffentlicht, während Zyklus über die von „Whyrhd“ neu gegründete Plattenfirma Cold Dimensions der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

Ein Jahr später nahm „Lunar Aurora“ das siebente Album, Mond, auf, welches wieder bei Cold Dimensions publiziert wurde. Als Mond veröffentlicht worden war, zog sich „Whyrhd“ als aktives Bandmitglied zurück, da die Band, Cold Dimensions, sowie seine berufliche Tätigkeit zeitlich nicht zu vereinbaren gewesen waren. Das achte und letzte Album, Andacht, das im November 2006 in den Helion Studios eingespielt worden war, wurde im Januar 2007 ebenfalls auf Cold Dimensions veröffentlicht. Die Mitglieder gaben bekannt, nach der Veröffentlichung „Lunar Aurora“ vorerst auf Eis zu legen, wobei ein späteres Reaktivieren nicht kategorisch ausgeschlossen wurde. Einige Gründe dafür waren die Verausgabung nach Andacht, sowie der Punkt, dass „Aran“ und „Sindar“ planten, sich neuen Herausforderungen hinzuwenden. Ersterer sagte dazu in einem Interview:

„Einer der Gründe ist, dass ich nach 12 Jahren LUNAR AURORA merke, dass ich auch mal andere Wege gehen möchte und in Zukunft sicher herumprobieren werde.“

– Benjamin „Aran“ König: Interview für metal1.info

Die Band gab nur selten Konzerte, spielte aber zum Beispiel 1997 als Vorband für die norwegische Band „Emperor“. Gründe für die seltene Bühnenpräsenz erklärte „Whyrhd“ in einem Interview, das vor der Veröffentlichung von Elixir of Sorrow gemacht worden war, folgendermaßen:

„Wir spielten/ spielen insofern selten live, da wir erstens immer Line- up Probleme hatten, andererseits wollten wir Gigs immer als etwas Spezielles und Besonderes behalten.“

– Andreas „Whyrhd“ Bauer: Interview für bloodchamber.de

„Aran“ ist seit dem Jahr 2000 in dem von ihm gegründeten Dark-Ambient-Projekt „Trist“ involviert, während „Whyrhd“ als Sänger für die griechische Band „Nocternity“ tätig ist. Das dritte Mitglied auf Andacht, „Skoarth“, der seit Dezember 2005 als Gitarrist bei „Lunar Aurora“ mitwirkt, spielt bei der Münchner Dark-Metal-Band „Somber Serenity“ die E-Gitarre.

Musikalisch orientiert sich „Lunar Aurora“ an einer rauheren Variante des Black Metal, wenngleich oftmals Keyboards oder Samples eingesetzt werden. So sind beispielsweise beim Lied Die Nacht vom Album Zyklus die Gitarren stark verzerrt, während im Hintergrund eine Keyboardmelodie und in der Mitte des Liedes eine ca. drei Minuten lange Passage ohne Schlagzeug und verzerrte Gitarre zu hören ist. Beim Album Andacht hingegen findet sich zu Beginn eines jeden Liedes ein Teil mit unterschiedlicher Gestaltung, so z.B. beim Lied Glück gregorianisch anmutender Mönchsgesang.

Am Schlagzeug werden die für den Black Metal typischen Blastbeats, sowie Doublebass-Drumming verwendet. Mit Ausnahme von Andacht, wo ein Drumcomputer benutzt wurde, wurden die restlichen Alben mit Schlagzeugern eingespielt. Technisch sind die Riffs für Gitarre eher simpel. „Whyrhd“ sagt dazu selbst, dass sie keine Virtuosen seien und auch nicht danach streben würden. Weiters:

„Im Prinzip unterscheide ich 2 Arten von Musik, das eine ist „Kopfmusik“ und das andere ist „Bauchmusik“. Bauchmusik zielt für mich nur auf die Gefühlswelt, Meditationsmusik oder die Musik die wir machen zähle ich dazu.“

– Andreas „Whyrhd“ Bauer: Interview für bloodchamber.de

Gesanglich orientiert sich die Band am Screaming. Daneben finden manchmal auch klare Gesänge oder Sprechpassagen Einsatz. Am Gesang war in der Regel ein jedes der Kernmitglieder beteiligt – „Aran“ und „Whyrhd“ seit Beginn und ab Elixir of Sorrow auch „Sindar“. Auf Andacht, wo „Whyrhd“ kein aktives Mitglied der Band mehr war, fungierte er als Gastsänger.

Die Texte der Band sind primär in englischer oder deutscher Sprache verfasst, wobei das Lied A haudiga Fluag für die Split-LP mit „Paysage D'Hiver“ einen Text im bairischen Dialekt enthält. Inhaltlich beschäftigen sich „Lunar Auror“ zwar mit düsterer Thematik, jedoch ohne sich der im Black Metal häufig zu findenden anti-christlichen oder satanischen Texte zu bedienen. „Whyrhd“ sagte in einem Interview zu den Texten folgendes:

„Spiritual themes are what our lyrics reveal. Things that shape up from our souls are the inspiration for them. They are about the spheres, spirits, the soul, life and death, hell and agony, development of the spirit and soul, the moon, the stars and the energy behind it… but it is not just the description of a picture, a scenery, a development or whatever, but also the energy that walks with the words“

– Andreas „Whyrhd“ Bauer: Interview für das Online-Magazin voicesfromthedarkside.de (Zugriff: 29.04.2007)

Eine konkrete Bedeutung aus den Texten herauszufinden, gestaltet sich oft schwierig, da die Texte oberflächlich betrachtet komplex verwoben erscheinen. „Aran“ sagt dazu in einem Interview auf die Frage, ob Kenntnis von den Texten wichtig sei:

„sicherlich ist es besser, wenn man sich auch mit den Texten auseinander setzt… und seien sie noch so metaphysisch gehalten: sie haben ihre Wirkung und Botschaft!“

– Benjamin „Aran“ König: Interview für metal1.info

Diskografie

Alben

* Weltengänger (1996; Wiederveröffentlichung 2007)
* Seelenfeuer (1998; Wiederveröffentlichung 2005)
* Of stargates and bloodstained celestial speres, (1999)
* Ars moriendi (2000; Wiederveröffentlichung 2004)
* Elixir of sorrow (2004)
* Zyklus (2004)
* Mond (2005)
* Andacht (2007)
* Hoagascht (2012)

Demos

* A wandering winterdream beneath the cold moon (1995)
* Auf dunklen Schwingen (1996)

Splits und Sampler-Beiträge

* Auf einer Wanderung… (7"-Split-EP mit „Secrets of the Moon“; 1998)
* Der leere Thron (Compilation-Beitrag, 2001)
* Der Wanderer des Feuermondes (Compilation-Beitrag; 2001)
* A haudiga Fluag, (12"-Split-LP mit „Paysage D'Hiver“; 2002)

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