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Biografie

  • Jahre aktiv

    1972 – 1977 (5 Jahre)

  • Mitglieder

    • Herwig Mitteregger (1976 – 1977)
    • Karl-Heinz Scherfling (1972 – 1977)
    • Manfred Praeker (1973 – 1977)
    • Potsch Potschka (1973 – 1977)

Lokomotive Kreuzberg war eine deutsche Politrock-Band. Sie wurde Anfang 1972 in Berlin gegründet, bereits zur Jahreswende 1972/1973 war die Band professionell tätig. Bis zu ihrer Auflösung spielte die eng mit den Gewerkschaften verbundene Gruppe in wechselnden Besetzungen und tourte intensiv durch Deutschland, musste aber Ende 1977 aus finanziellen Gründen aufgeben.

Neben den Gründungsmitgliedern Andy Bauer (Gesang, Keyboards, Violine, Flöte, Gitarre, Percussion), Texter Kalle Scherfling (Gesang) sowie Volker Hiemann (Gesang, Gitarre), Franz Powalla (Bass, später bei The Electric Family) und Uwe Holz (Drums, Gesang, Mundharmonika, Percussion) waren auch Bernhard Potsch Potschka (Gitarre), Manfred Praeker (Bass, ab 1973) und Herwig Mitteregger (Drums, ab 1976) Teil der Band. Nach der Auflösung von Lokomotive Kreuzberg spielten Mitteregger, Potschka und Praeker in der Nina Hagen Band und gründeten später die erfolgreiche Deutsch-Rockgruppe Spliff.

Diskografie:
1972 - Kollege Klatt
1973 - James Blond
1975 - Fette Jahre
1977 - Mountain Town

Nachweise:
Die Informationen dieses Artikels entstammen der folgenden Quelle:
Steve B. Peinemann: Die Wut, die du im Bauch hast − Politische Rockmusik: Interviews, Erfahrungen, Rowohlt, Reinbek 1980, ISBN 3-499-14668-1, S. 140-149

Weitere Links:
„Politrock - was is'n das?“ Andy Bauer:
"Am Beispiel der 1977 eingegangenen LOK KREUZBERG, die ja durch den Senkrechtstart der "Nina Hagen Band" noch mal zu posthumen Ruhm gelangte, will ich versuchen, ein paar Gesichtspunkte und Fakten zum Thema beizusteuern. Daß ich dabei als Gründungsmitglied und Verfasser großer Teile der LOK-Musik nicht "objektiv" sein kann, versteht sich."

Wolfgang Billmann:
"Franz Powalla (Bass) und ein gewisser Uwe Holz (Drums, aus Bielefeld) verließen 1971 nach Meinungsverschiedenheiten eine Band (Jazzrock) meines Bruders (key) in einem Übungsraum im Keller eines dann 1971 abgerissenen hinteren Polizeigebäudeflügels. Dieses langgestreckte Gebäude ging rechtwinklig weg von der Urbanstraße (Berlin-Kreuzberg/Neukölln), gegenüber dem Urbankrankenhaus, unweit Ecke Kortestraße, auf einem Gelände mit Sportplatz. Der Franz und Uwe wechselten einfach paar Keller weiter in den Raum des Andy Bauer (oder Brauer), der bis dahin alleine dort probte (Gesang, Keyboard, elektronisch verstärkte Geige, damals ein Novum!) und eigentlich gelernter Opernsänger war. Damit war die Ur- Lokomotive Kreuzberg geboren."

Krautrock-Musikzirkus:
"Bitte einsteigen, die Türen schließen: Lok Kreuzberg fährt uns direkt in die frühen 70'er - vorbei an Studenten-WG's, Demonstrationen und Ho-Chi Minh-Rufen. Wie die linksorientierten Deutsch-Rocker Ton Steine Scherben und Floh De Cologne nahmen die Kreuzberger Politik und Zeitgeist unter Beschuß. Biederer Krautrock und moralinsaure Betroffenheit war ihnen fremd. Für ausgefeilte Arrangements sorgte Wolfgang Dauner, freche Texte lieferten Herwig Mitteregger und Nina Hagen: böse Kommentare zu Bestechungsskandalen, Verfassungsschutz und Vietnamkrieg." (AUDIO HiFi-Magazin)

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