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Las Sombras - TangoCafé

Wo treffen sich Habanera und Musette, Milonga und Samba? Wo verabreden sich südamerikanischer Rhythmus und europäische Virtuosität zum spannenden Rendevouz? Und wo sitzen die Tangomeister Astor Piazzolla und Graham Lynch mit Filmmusikkomponisten wie Henry Mancini und Yann Tiersen zum Plausch an einem Tisch?

In TangoCafé, dem Debütalbum von Las Sombras.

Das junge Quintett entführt mit meisterlicher musikalischer Erzählkunst in fremde Länder und verführt mit der Magie fesselnder Melodien. Neuen und Altbekannten.
Der Tango von Las Sombras hat viele Geschichten erlebt. Neben 12 Musiktiteln runden vier Kurzgeschichten mit Musik das Album zu einem spannenden Konzept ab, welches die Flötistin Simone Graf und die vier Herren auch in ihren Konzerten präsentieren. Ob französischer Jahrmarkt oder wilde Küstenlandschaft, auf TangoCafé verschmelzen Musik, Erzählungen, Szenen und Atmosphären zu einem Hörerlebnis, das fasziniert. Nicht nur Tangofans.
Die elegante Flöte flirtet mit dem rauen Charmeur, dem Saxophon. Eine sehnsuchtsvolle Gitarre mischt sich ein, sucht stets das Gespräch mit dem Piano und immer bleibt das letzte Wort beim Kontrabass. Schreibmaschine und Kastagnetten geben den Puls, Vibrandoneon, Kalimba und Mandoline flüstern in fremden Sprachen vertraute Lieder.
Was bleibt, ist immer die Intensität der leidenschaftlichsten Musik der Welt: Tango!

Von Papst Benedikt XV. und Kaiser Wilhelm 1914 verboten, von der Unesco 2009 zum Weltkulturerbe erklärt: Tango!

Las Sombras
Simone Graf - bereits als Kind vom Tango auf alten Schellackplatten ihres Großvaters, eines Geigers, fasziniert - gründete das Ensemble 2006. Das Quintett traf sich in Freiburg an der Musikhochschule, wo man vormittags den Tonsatzunterricht besuchte und abends auf der blauen Brücke am Bahnhof die Tänzer beim Freilufttango beobachtete. In der außergewöhnlichen Besetzung mit Querflöte und Saxophon findet das Ensemble einen Klang, der eine aufregende Mélange aus Klassik, Jazz und Tango eingeht. Las Sombras fühlt sich dem traditionellen Klang argentinischer Ensembles nicht verpflichtet und nutzt diese Freiheit, den einzelnen musikalischen Herkunftsspuren des Tangos nachzuspüren.
Ein afrokubanischer Rhythmus (Habanera), eine polnische Volksliedmelodie, die Begleitharmonik der Gauchogitarre aus Uruguay und schon lebt, was die Einwanderer am Hafen von Buenos Aires als Tangomilonga bezeichneten (La Trampera, Track 8 TangoCafé).

Der bekannte englische Komponist Graham Lynch, der neben Werken für große Orchester wie das Rundfunkorchester der BBC auch Tangos und Kammermusikstücke schreibt, hat eine besondere Vorliebe für den warmen, geatmeten Melodieklang der fünf "Schatten" aus "South Germany" und arrangierte bereits einige Tangos eigens für Las Sombras. Die Musiker von Las Sombras besuchten den Komponisten im Sommer 2007 in seinem Haus an der Küste Cornwalls und waren von der spektakulären Landschaft und dem Farbenspiel des Meeres, die für Graham Lynch wichtige Inspirationsquellen darstellen, begeistert. Auf TangoCafé ist es Las Sombras eine Ehre, die Ersteinspielung des Werkes Eurydice Sings zu präsentieren.

Auch Astor Piazzollas Milonga del Angel, ein Klassiker des Tango Nuevo, kommt in der Handschrift des Quintetts zu einem neuen Glanz.
Astor Piazzolla, der große Meisterkomponist des Tango Nuevo, wurde zwar in Argentinien geboren, wuchs aber in den Häuserschluchten Manhattans zwischen Boxern, Gangstern und Musikern auf. Bei seiner Rückkehr nach Buenos Aires trat er in das Orchester von Anibal Troilo ein und begann schon bald, sich und den Tango von seinen traditionellen Fesseln zu lösen.

Auch bei Las Sombras hat der Tango eine eigene, neue Sprache, die sowohl von den mehr als 20 akustischen Instrumenten, die Las Sombras auf TangoCafé spielen, als auch von den wunderbar facettenreichen Arrangements gesprochen wird. Las Sombras nehmen sich die Freiheit, sich nicht auf einen Musikstil festlegen zu müssen - eine Freiheitsliebe, die dem Tango bereits in den Wurzeln steckt und Las Sombras zu einem Weltmusikensemble im besten Sinne macht.

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