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Hintergründe
Das Album entstand zur Facharbeit von Jan Willhaus, die unter dem selben Titel im Mai 2009 veröffentlicht wurde. Unter dem Thema "Umsetzung, Arrangement und Produktion eines Jazzstandards mit apparativen Mitteln unter Berücksichtigung wichtiger jazztheoretischer Konventionen" arrangierte und produzierte der Künstler in mehreren Tagen zusammen mit Freund und Mitmusiker Hendrik Löw den Jazz-Standard Autumn Leaves nach Joseph Kosma und Johnny Mercer und erreichte mit dem Song und der dazugehörigen schriftlichen Analyse (der auch Eva Cassidys Live-Aufnahme von Autumn Leaves zu Grunde liegt) die höchstmögliche Punktzahl bei der Bewertung.

Analyse des Produzenten
Jan Willhaus sagt selbst über den Song:

Bei der Produktion von Autumn Leaves war es mir wichtig, mit Studiomethoden ein dem Klangbild einer Live-Aufnahme ähnliches Stück aufzunehmen. Aus Gründen der im Jazz eher minimalistisch ausfallenden Instrumentierung, wählte ich auch bei meiner Produktion eine kleine Besetzung, bestehend aus Schlagzeug, Bass, Gitarre, Piano und Gesang. Auch auf den Einsatz von Backing Vocals verzichtete ich bewusst, da der Gesang bei der Aufnahme die wichtigste Rolle spielen sollte und die klare Darstellung des Vokalisten nicht durch Zweitstimmen oder etwaige Hummings beeinflusst werden sollte. Doch nicht nur der Gesang sollte klar herausgestellt werden, sondern auch die Phase der Improvisation die hier drei Refrains beansprucht. Für die Improvisation war es mir ebenso wichtig eine recht realistische Situation zu mimen. So nahm ich mir beim Einspielen der Soli vorher nur etwas Zeit den Song in mich aufzu- nehmen und versuchte möglichst in einem Durchgang das komplette Solo zu singen oder zu spielen. Nur bei groben Patzern haben wir den Aufnahme-Take verworfen und leichte Fehler bewusst unkorrigiert gelassen um der Realität eines nicht wiederholbaren Auftritts nahezukommen.
Der erste Improvisierende ist der Vokalist der ein weiteres Stilmerkmal der Jazzimprovisation umsetzt, den Scat-Gesang. Er begibt sich stimmlich bewusst in aus dem Rhythmus geratene Passagen, was die Gefühlssituation der Entspannung unterstreicht und eine gewisse Ungebundenheit verleiht. Nach der Scat-Improvisation folgt ein Solo des Pianisten. Auch dieses wird mit einer gewissen Leichtigkeit gespielt und trägt damit zum Gesamteindruck bei, wie auch das Solo des Gitarristen, das dann folgt. Dieses sollte sich nur kaum merklich aus dem Gesamtsound abheben, um nicht alles zu überdecken.
Der Instrumentalteil nach den Soli gibt den Improvisationen Gewicht und lässt sie noch ein wenig nachwirken, bevor es in die Schlussstrophe geht.

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