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Biografie

Jan Garbarek (* 4. März 1947 in Mysen, Norwegen) ist ein norwegischer Jazz-Saxophonist polnischer Abstammung. Er zählt zu den wichtigen zeitgenössischen Jazzmusikern in Europa und ist ein herausragender Vertreter der skandinavischen Jazz-Szene.

Zunächst spielte Garbarek mit skandinavischen Musikern freien Jazz in der Coltrane-Tradition und nahm dabei auch Kompositionen wie Jim Peppers Witchi-Tai-To oder Carla Bleys A.I.R. auf. Seit der Mitte der 1970er Jahre trat Garbarek zusammen mit dem Pianisten Keith Jarrett, dem Bassisten Palle Danielsson und dem Schlagzeuger Jon Christensen als Jarretts European Quartet auf. Später trat Garbarek zunehmend als Musiker in Projekten mit weltmusikalischem Hintergrund in Erscheinung, aber auch als Jan Garbarek Group mit Rainer Brüninghaus und Eberhard Weber, sowie Manu Katché / Trilok Gurtu / Naná Vasconcelos / Marilyn Mazur.

1986 spielt Jan Garbarek das tragende musikalische Thema in der Filmmusik von Eleni Karaindrou zu dem Film Der Bienenzüchter (O Melissokomos) von Theo Angelopoulos.

1994 veröffentlichte Garbarek das viel beachtete Album Officium. Auf der Aufnahme begleitete er mit seinem Saxophon als "fünfte Stimme" das Hilliard Ensemble bei Werken von Gregorianik bis Renaissance.

Als wichtiger Einfluss für das Spiel Garbareks gilt, neben den klassischen amerikanischen Jazzgrößen, vor allem auch die traditionelle norwegische Folklore, die Garbareks Spiel einen völlig eigenen, unverwechselbaren Sound verleiht. Fast alle Alben Garbareks erscheinen bei dem Label ECM und wurden in enger künstlerischer Zusammenarbeit mit dem Musikproduzenten Manfred Eicher aufgenommen.

Garbareks Tochter Anja ist ebenfalls in der Musikszene vertreten.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Garbarek

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