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"Gemeinhin als Post-Hardcore betitelt, greifen Jakuzi’s Attempt auf allerlei Einflüsse zurück: Metal hinterlässt genauso seine Spuren wie elektronische Musik. Selbst in ruhigen Passagen, die tendenziell kurz gehalten werden, sind die Intensitäts- und Energielevel hoch. Ein Zustand, der sich live locker ins Publikum übertragen lässt, den es nun aber auf Platte zu konservieren galt. Gelungen ist dies unter anderem dadurch, dass ein Großteil der Platte gemeinsam in einem Raum eingespielt wurde. Und das Präzision auch bei heftigerer Musik keineswegs Leidenschaft und Druck abschwächt, ist gerade bei der Gitarrenarbeit keine Überraschung mehr. Was Jakuzi’s Attempt von anderen – auch österreichischen – Vertretern des Genres unterscheidet, bleibt, neben dem fast nebensächlich hingeworfenen Ideenreichtum, das Tempo, mit dem die Band durch die Einfälle und Stücke rast. Sich auf einem funktionierenden Part ausruhen und diesen auskosten ist hier nicht; geradezu verschwenderisch geht die Band mit den eigenen Themen und Motiven um und dank einem Verzicht auf Berührungsängste gibt es noch genügend Felder, die bearbeitet werden können. Experimentierfreude und das Wissen um die Kraft roher Energie finden auf »III« eindrucksvoll zueinander."
Martin Mühl / The Gap

Einige Jahre ist es nun schon her seit dem letzten Studio-Release von den Jakuzi's. Ein guter Ruf eilt ihnen voraus, und eine Zeit lang waren sie in vieler Munde und kaum nicht wahrnehmbar. Ich kannte Jakuzi's Attempt bis dato nur vom Sagen, nicht vom Hören. Mit der EP „III“ melden sich die Herrschaften wieder zurück, und zwar gewaltig. Intelligent wird Musik gemacht, gezielt und sinnvoll werden Harmonien wiederholt und zerlegt, Rhythmen gewechselt, Spannungsbögen begangen. Die Vocals: kein Einheitsgebrüll, wie bei so vielen Bands aus der (Post-)Hardcore-Ecke, leise gerade-noch-Melodien gehaucht, der Bass gräbt sich im untersten Sumpfbereich in morbide Schlacke, das Schlagwerk wird gut gemeißelt. Aber nicht nur. Liest sich alles nicht neu, kennt man, aber der Unterschied ist, hier klingt nichts platt, ausgelutscht und fahl, sondern frisch, smart und aufregend. Trotz aller offensichtlichen Kopfarbeit wird diese nicht zur prima causa, sondern dient dem Ausdruck, der Stimmung genauso wie der musikalisch-künstlerischen Kritik. Vergleiche zum vorherigen Werken fehlen mir, das ist auch nicht relevant. Schön ist diese Platte. Spannend. Neben dem Arrangement ist für mich auch die Studio-Situation und -Möglichkeit sehr gelungen genutzt worden. Große Wertschätzung meinerseits.
blumen / Freistil

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