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Biografie

  • Geburtstag

    26. Mai 1938

  • Geboren in

    Dresden, Sachsen, Deutschland

  • Gestorben

    22. Januar 2017 (mit 78 Jahren)

Jaki Liebezeit (* 26. Mai 1938 in Dresden; + 22. Januar 2017) war ein deutscher Schlagzeuger.

Zunächst arbeitete Liebezeit als Jazz-Musiker; unter anderem spielte er in den frühen sechziger Jahren in Barcelona mit dem Pianisten Tete Montoliu und dem Trompeter Chet Baker. Nach der Rückkehr nach Westdeutschland arbeitete er 1966 und 1967 mit dem Manfred-Schoof-Quintett und dem Globe Unity Orchestra im Bereich des freien Jazz.

Anschließend gründete er 1968 mit Holger Czukay, Irmin Schmidt und Michael Karoli die Band Can, eine deutsche Rockband mit internationalem Renommee und Einfluss, die aber immer wieder betonte, keine "Rockband" im eigentlichen Sinne zu sein. Seit 1978 arbeitete er von Köln aus als Studiomusiker, u. a. für die Zeltinger Band, Michael Rother, Gianna Nannini, Eurythmics, Depeche Mode, Pascal Comelade oder Brian Eno. Seit den 1980ern eigene Projekte, von denen insbesondere Drums Off Chaos hervorgehoben werden muss; dort spielen nur Schlagzeuger auf sehr hohem Niveau eine abstrakte Trommelmusik. Außerdem spielt er immer wieder mit dem britischen Bassisten Jah Wobble.

2002 veröffentlichte er gemeinsam mit Burnt Friedman die CD Secret Rhythms, 2006 folgte Secret Rhythms 2. Ab 2005 Zusammenarbeit mit dem Künstler Werner Kiera aka Datenverarbeiter. Im Laufe der Kollaboration entstanden wilde, experimentelle Klangfragmente, die auf archaische und unkonventionelle Rhythmen treffen.

Liebezeits rhythmische Auffassung hat sich im Laufe von Jahrzehnten als wegweisend erwiesen: „Du musst monoton spielen, also immer wieder das gleiche, den gleichen rhythmischen Zyklus wiederholen, wiederholen, wiederholen. Dann entsteht Groove.“ Oder wie es der Can-Kollege Holger Czukay formulierte: „Jaki spielt wie eine Maschine. Bloß besser.“

Bandprojekte
* 1968 „Can“
* 1980 Phantomband mit Helmut Zerlett, Rosko Gee (TRAFFIC, Can), Olek Gelba und Dominik von Senger knüpfte an die Musik von Can an.
* 1982 „Drums Off Chaos“ mit u. a. Manos Tsangaris und Reiner Linke (Dunkelziffer)
* 1996 „Club Off Chaos“ mit Dirk Herweg und Boris Polonski

Auswahldiskografie
* 1966 Manfred Schoof Quintett: Voices (als CD unter dem Titel „Avantgarde Jazz Collection“ mit zwei zusätzl. Stücken des Rolf Kühn-Joachim Kühn-Quartetts von 1966, auf welchen Liebezeit nicht mitspielt)
* 1966 Alexander von Schlippenbach: Globe Unity (nur LP)
* 1969 Can: Monster Movie (auch als CD)
* 1972 Can: Tago Mago (auch als CD)
* 1978 Can: Can (auch als CD)
* 1980 Phantomband: Phantomband (auch als CD)
* 1980 Joachim Witt: Silberblick
* 1982 Joachim Witt: Edelweiß
* 1984 Full Circle (mit Holger Czukay und Jah Wobble) (auch als CD)
* 1987 Irmin Schmidt: Musk at Dusk (auch als CD)
* 1995 Brian Eno: Spinner
* 1997 Depeche Mode: Ultra
* 1998 Club Off Chaos: The Change of the Century
* 2001 Maria de Alvear/Drums Off Chaos: Baum
* 2002 Secret Rhythms (mit Burnt Friedman, nonplace rec.)
* 2005 Burnt Friedman & Jaki Liebezeit featuring David Sylvian: Out in the Sticks (nur 12")
* 2005 Datenverarbeiter vs. Jaki Liebezeit : Givt Online-Album
* 2006 Secret Rhythms II (mit Burnt Friedman, nonplace rec.)

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