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Biografie

  • Geburtstag

    7. Januar 1930

  • Gestorben

    14. März 2013 (mit 83 Jahren)

Jack Henry Greene (* 7. Januar 1930 in Maryville, Tennessee)† 14. März 2013 in Nashville, ist ein US-amerikanischer Country-Musiker und -Sänger. Seine größten Erfolge waren There Goes My Everything und All the Time.

Der aus dem ländlichen Tennessee stammende Jack Greene spielte als Schlagzeuger und Gitarrist in verschiedenen Bands, bevor ein zweijähriger Militärdienst seine Karriere unterbrach. Nach der Rückkehr ins Zivilleben schloss er sich den Peachtree Cowboys an, mit denen er fast ein Jahrzehnt lang zusammenblieb.

1962 suchte Ernest Tubb einen Musiker für seine Begleitband Texas Troubadours. Greene setzte sich gegen eine Vielzahl von Bewerbern durch, nicht zuletzt aufgrund seiner Vielseitigkeit. Dank seiner Körpergröße wurde das Publikum schnell auf das neue Bandmitglied aufmerksam. Bald war er als der "Jolly Giant" ("fröhlicher Riese") bekannt.

Als Mitglied der Troubadours hatte Greene Gelegenheit zu zahlreichen Auftritten in der Grand Ole Opry. 1964 wählte ihn Dottie West für den Song Love Is No Excuse als Duettpartner. Ernest Tubb gab ihm mehrfach Gelegenheit, sich als Lead-Sänger zu profilieren. Ein von ihm gesungener Titel, The Last Letter, wurde derartig oft nachgefragt, dass Decca ihn als Single veröffentlichte.

Den endgültigen Durchbruch schaffte Greene 1966, als ihm mit There Goes My Everything sein erster Nummer-1-Hit gelang. Der Dallas-Frazier-Song hielt sich sieben Wochen an der Spitze der Country-Charts und wurde von der CMA zur Single des Jahres gewählt. Außerdem wurde Jack Greene als bester Sänger des Jahres ausgezeichnet. 1967 gelang ihm mit All the Time erneut ein Nummer-1-Hit. Wieder konnte sich sein Song außerdem hoch in der Pop-Hitparade platzieren. Am Ende des Jahres wurde er ständiges Mitglied der Grand Ole Opry. Sein Mentor Ernest Tubb führte ihn persönlich in die Show ein.

In den folgenden Monaten konnte sich Greene einige Male in der Top-10 platzieren. 1969 tat er sich mit Jeannie Seely zusammen, die zuvor Mitglied seiner Begleitband war. In den 1970er Jahren konnten die beiden eine Reihe von Top-10-Hits verbuchen und traten regelmäßig in der Opry auf. Ihr größter Erfolg war Wish I Didn’t Have to Miss You, der bis auf Platz Drei der Country-Charts vorrückte. Die Zusammenarbeit dauerte bis Ende des Jahrzehnts. 1979 wechselte Greene zum Frontline-Label, wo er Anfang der 1980er Jahre noch einige kleinere Hits hatte.

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