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Biografie

(seit 1985 aktiv)
Die Invisible Limits wurden 1985 in Dortmund von Andreas Küchenmeister, Ralf Schauf, Marion Küchenmeister sowie Thomas Lüdke gegründet. Den Namen entlieh man einem Stück der deutschen Elektro-Pioniere Tangerine Dream.

Die ersten Singles "Love Is A Kind Of Mystery" (1985) und das programmatische "Devil Dance" (1986) waren noch geprägt von harten, repetitiven Sequenzer-Beats und dem Gesang von Thomas Lüdke. Vor allem "Devil Dance" entwickelte sich schnell zu einem bundesweiten Club-Hit. Trotz dieses Erfolges kam es zum heftigen Streit über die künftige musikalische Richtung, die zum Austieg von Thomas Lüdke führte, der noch 1986 The Invincible Spirit gründete.

Die lautmalerische Ähnlichkeit der beiden Bandnamen führte in der Zukunft immer wieder zu Verwechslungen, obwohl die beiden Formationen stilistisch immer weiter auseinander drifteten.
1987 holten sich die Invisible Limits den Bochumer Gitarristen Jürgen Jaeger jun. ins Boot, der sie mit seinen schwebenden Gitarrensounds in den kommenden Jahren begleiten sollte. Sie entfernten sich recht bald von der harten EBM-Linie und legten mit der Single "Friends" einen eher verhalten akustisch instrumentierten Song vor, der schon in die zukünftige Richtung wies: Die Invisible Limits verstanden sich von nun an als eine ambitionierte Popband, deren stilistischer Radius sich immer mehr erweiterte. Die Vokalparts übernahm jetzt Marion Küchenmeister, deren glasklare, oftmals fast emotionslose wirkende Stimme den Charakter der sauber produzierten und arrangierten Songs bestimmte.

Das von Mickey Meuser (Die Ärzte) produzierte Debütalbum "Demand For Supply" wurde ein Überraschungserfolg und verkaufte sich innerhalb kurzer Zeit mehr als 10.000 Mal. Die Invisible Limits tourten exzessiv, nun erweitert durch Jürgen Jaeger (Gitarre) und Ralf Schauf (Bass), und wurden im In- und Ausland als neue Pophoffnung gefeiert.

Die "unwiderstehlich tanzbare Mischung aus New Order und den Eurythmics" (Record Mirror) funktionierte auch auf den darauf folgenden Singles "Love Will Tear Us Apart" (eine Coverversion des Joy Division-Klassikers) und "Golden Dreams". Letzteres Stück war auch die erste Zusammenarbeit mit dem Laibach-Mastermind- und Produzenten Janez Krizaj, der auch das zweite Album "A Conscious State" produzierte. "A Concious State" ist retrospektiv die überzeugendste Arbeit der Band, nicht zuletzt weil es Janez Krizaj schaffte, die ausgefeilten, aber oftmals zu ereignislosen Arrangements der Band mit Ecken und Kanten zu versehen.

Ende der Achtziger Jahre waren die Invisible Limits oft- und gerngesehene Gäste auf großen Festivalbühnen und konnten auch im Ausland, vor allen Dingen in Spanien und Frankreich, Erfolge verbuchen.

Das 91er Album "Familiar!" wurde von John Fryer, der kurz vorher mit den Nine Inch Nails und Depeche Mode gearbeitet hatte, produziert. Obwohl ambitioniert, ausgefeilt und aufwendig produziert, konnte dieses Werk trotz bewegender und intimer Momente wie "Pour Un Ami" oder "Moments" und einem Liebäugeln mit trendgerechten groovenden Rhythmen Kritik und Publikum aufgrund seiner statischen Atmosphäre nur wenig begeistern.

Nach dem die Highlights der Band zusammenfassenden "Live"-Album erschien 1991 "Violence". Abgesehen von einer indiskutablen, verkitschten Version des John Lennon-Klassikers "Imagine" bot "Violence" weitaus mehr Persönlichkeit und Emotion als die vorangegangenen Alben. Produziert von Andy Falconer und Len Davis (Alien Sex Fiend) geriet "Violence" zu einem vielschichtigen Popwerk, das zu den einfacheren Strukturen der ersten Arbeiten zurückkehrte und eine inzwischen varitationsreiche, sinnliche Marion Küchenmeister zeigte.

1994 erschien mit "La Violencia" ein Dance-Remix von "Violence". Aus Invisible Limits wurde für diesen Projekt Invisible 2. In Deutschland war diese Produktion jedoch nicht sehr erfolgreich.

1999 wurde in Spanien ein Best of-Album mit dem Titel "History - The Best" veröffentlicht, ein Jahr später erschien "The Limited Box", eine Sammlung aller vier Studioalben von Invisible Limits sowie einer Bonus-Remix-CD, die sich bis heute gut verkauft.

Das letzte Album veröffentlichte Album "The Final Album" enthält eine Sammlung der letzten gemeinsam geschriebenen Songs von Marion und Andreas, die bis dahin nur online erhältlich waren. Die große Nachfrage und das durchweg positive Feedback ihrer Fans jedoch gaben den Anstoss, die CD selbst zu produzieren und eine kleine limitierte Auflage herzustellen.
Nach ihrem Jubiliäumskonzert im Bochumer Zwischenfall 2005 mit vielen Wegbegleitern als Gäste, zogen Marion und Andreas Küchenmeister sich eine Weile von den Bühnen zurück und spielten wenige ausgewählte Konzerte, zum Beispiel Doppelkonzert mit Invincible Spirit 2008 in Barcelona und auf dem Delta Festival bei Amposta/Spanien vor mehr als 10.000 Zuschauern.

2010 wurden Ihre Alben digital überarbeitet und remastert und auf den bekannten digitalen Plattformen wieder veröffentlicht.
Außerdem erschien eine Remix Collection Ihrer Werke, an der sich namenhafte deutsche Band wie u.a. Psyche, No More, The Eternal Afflict, Sara NOXX, EGOAMP, Evo-lution beteiligten.

Heute spielen Invisible Limits in neuer Live-Formation wieder regelmäßig in deutschen und spanischen Clubs und schreiben gerade an neuen Songs.

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