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I-Fire “Bigger Better Hotter”, 2010

Nach langer Kreativpause und unzähligen in Brand gesetzten Bühnen in der
gesamten Bundesrepublik hat die Hamburger Power-Combo I-Fire zum zweiten
Streich ausgeholt: “Bigger Better Hotter” heisst das neue Longplayer-Monster
– und damit steht auch das Programm! …und das Warten hat sich gelohnt!
Zusammen mit den ersten Frühlingsstrahlen treffen sich traditioneller Roots-
Reggae-Sound und treibende Hip-Hop-Grooves zum Sommergebet. Feinste
Dancehall-Tunes erweitern das Repertoire der hanseatischen Off-Beat-Formation
und nach der gefeierten Albumpremiere „Vom Schatten Ins Licht“ (2007) setzen
die neun Musiker die Maßstäbe 2010 noch mal einen Level höher.

Der grandios gemixte Sound schraubt sich in Ohren und Beine, die – einmal in
Bewegung – monumentale 17 Tracks lang keine Ruhe mehr finden. Imponierend,
wie der berüchtigte Live-Sound, der schon Chiemsee und Summerjam zum Beben
brachte in dieser Studioproduktion mit eingefangen wird. Stand der Dinge:
Tanzbarometer auf Durchbruch.

Klare Ansage: „100 %“

Schnelle Rap-Texte von Free wie in „Wir werden nicht verstummen“ zeigen Hip-
Hop-Elemente auf höchstem Niveau und wie gewohnt in perfektem Timing.
In der Textpolitik lässt sich die Tanz-Koalition auf keine fadenscheinigen
Kompromisse ein, scheut weder Wort noch Tat. Die drei Frontmänner Rawbird,
Free und dub-Ill-you erheben ihre Stimmen zur Kritik auch in politischem
Kampfgebiet: „No War“ heißt es da, –but dance– würde man fast ergänzen
wollen. Die Jungs kommen ohne sexistische oder gewaltverherrlichende Texte
aus und finden trotzdem die richtige Mixtur aus Angriff und Reflexion. Die Hooks
berauschen in üblicher Art und sorgen für ein aufdringlich-sonniges
Soundspektakel im Gehörgang. Die bassigen Rhymes von Rawbird erweisen den
Elders die Ehre und geben den Songs den passenden karibischen Vibe. Und mit
dem zwischen Power und Harmonie balancierenden dub-Ill-you runden sich die
drei Vocals zum authentischen I-Fire-Sound.

Musikalisch erweitern die Off-Beat-Performer das Spektrum, vereinzelt stark
Richtung elektronisch angehauchten Dancehall, doch wird hier klar der innovative
Geist der Platte deutlich: I-Fire Conqueror! Für den unschlagbaren Klang der
Hammond-Orgel kann man richtig dankbar sein – und wünscht sich einfach mehr
davon. Auch trumpft das Bläser-Duo wieder in Höchstform auf und schlägt sogar
einige melancholische Töne an.

Mit Lilian Gold unter den Gästen und einer experimentellen Erweiterung des
klassischen Roots-Reggae durch Cello und Banjo greift I-Fire nicht nur tief in die
Trickkiste, sondern beweist eine uneingeschränkte Liebe zur Musik auch jenseits
von Bass und Synthesizer.

Über das musikalische Ensemble hinaus hat der Tonträger noch einiges mehr zu
bieten. Er besticht durch progressives Artwork und ein 20seitiges Booklet mit
allen Songtexten und Fotoporträts der Musiker.

Die Single-Auskopplung „Champions“ beweist die anhaltende Feierlaune, die in
der Sommertour 2010 wieder Land und Leute einheizen wird. Und es ist längst
kein Geheimnis mehr, dass I-Fire live ein Muss ist. Flächenbrand mit Ansage!

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