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Biografie

  • Geburtstag

    18. Juli 1937

  • Geboren in

    Louisville, Jefferson County, Kentucky, Vereinigte Staaten

  • Gestorben

    20. Februar 2005 (mit 67 Jahren)

Hunter S. Thompson (1937 - 2005) war ein amerikanischer Journalist. Er wurde in neuester Zeit wieder berühmt als Verfasser des Romans "Fear and loathing in Las Vegas", der dem gleichnamigen Film zugrunde liegt.
Thompsons Markenzeichen ist die unmittelbare Erzählweise aus der Ich-Perspektive, wobei dieses Ich zur Übermittlung der Erzählinhalte das Stilmittel der unglaublichen, gleichwohl plausiblen Überteibung benutzt. Hunter versucht (und schafft es), den Leser in die Erlebniswelt des Erzählers quasi einzusaugen, um ihm seine Sichtweise nicht nur mit Worten zu verdeutlichen, sondern ihn durch Angst und Schrecken (Fear and Loathing) mit einzubeziehen. Wesentlicher Bestandteil dieser Perspektivvermittlung ist die Schilderung von Grenzerfahrungen, die zum großen Teil aus massivem Betäubungsmittelmissbrauch resultieren. Entsprechend alptraumhaft werden die geschilderten Szenen wahrgenommen.
Gegenstand von Hunters Betrachtungen ist die US-amerikanische Gesellschaft, wobei sich die fruchtbarste Zeit seines Schaffens auf die Jahre zwischen 1965 und 2001 eingrenzt. Hunter empfindet die USA als ein von einem tiefen inneren Widerspruch zerrissene Nation. Mit Hassliebe verfolgt er die Details der selbstzerstörerischen Auswüchse dieses Schismas; Hunter selbst war bekennender Waffenfetischist und kandidierte sogar 1970 für den Posten des Sheriffs von Aspen, USA. exemplarisch für seine aufassung der amerikanischen politik gleichzeitig beispiel für seine einstellung zu damaligen einstellung der immer nich konservativen wählerschaft der vereinigten staaten von amerika ist eine begenbheit während der: ein mitbestreitender kandidat tetullierte ihn als langhaarigen hippie. tage später trafen sie sich wieder. hunter mit glatze schrie ihn an: "wer ist jetzt der hippie?". Gleichwohl ließ sich das Leben in diesem Land seiner Ansicht nach nur durch regelmäßigen Drogenexzess ertragen. nur durch diesen fast kranken drogenkonsum schrieb er so wie er berühmt wurde. Seine Sichtweise ist zutiefst zynisch, gleichwohl von einem nie zu verleugnenden Glauben an die gerechte Sache der amerikanischen Linke geprägt.
Thompson war ein ausnehmend aktiver Schreiber. Allein die Zahl der von ihm geschriebenen Briefe wird auf über 20.000 geschätzt (Thompson machte einen Durchschlag von jedem je geschriebenen Brief und archivierte ihn).
Thompson starb 2005 durch Suizid. mit einer flinte schoss er sich in den hinterkopf. seinem willen nach wurde seine leiche eingeäschert, und in einem von ihm eintworfenen über 50meter hhen turm, die spitze in form der von ihm entworfenen gontzo-faust, durch zünden eines hochexplosiven sprengstoffs durch seine guten freund jonny deppin die freie wildnis der wüste entlassen.
Obwohl er auf Aufnahmen bisweilen klingt, als könne er keine zwei Sätze aneinanderreihen, stellt sich bei genauerem Hinhören heraus, das Thompson ein äußerst genauer Beobachter ist, der wie kein Zweiter die Innenpolitik, insbesondere die Nixon-Ära zu durchschaute und dies mit prägnanten Worten wiedergibt - wenn auch in der für ihn typischen Weise, langsam und schnell zugleich, halbe Worte verschluckend, aber dennoch immer prägnant. Wenn es einen deutschen Sprecher gibt, mit dem er verglichen werden könnte, wäre es der Kabarettist Dieter Hildebrandt.
Seine empfehlenswertesten Bücher sind:
"Hells Angels" - ein buch über die durch die amerikanische presse aufgepuschte motorradgang
"Fear and Loathing in Las Vegas" - eine Erzählung über ein Wochenende im Las Vegas von 1970
"The great Shark Hunt" - gesammelte Erzählungen
"The Rum Diary" - erster roman, der in in die öffentlichkeit rückte
"gonzo-generation" - gesammelte werke
"kingdom of fear" - eine art biographie

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