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Biografie

  • Geburtstag

    11. Juli 1948

  • Geboren in

    Sidi Bel Abbès, Algerien

  • Gestorben

    8. September 2008 (mit 60 Jahren)

Hector Zazou (* 11. Juli 1948, + 8. September 2008) war ein französischer Komponist und Produzent, der mit einer Vielzahl internationaler Künstler zusammengearbeitet hat, darunter Sandy Dillon, Mimi Goese, Barbara Gogan, Sevara Nazarkhan, Carlos Nuñez, PGR, Anne Grete Preux, Laurence Revey und Sainkho.

Zazou wurde als Sohn eines Franzosen und einer Spanierin im noch-kolonialen Algerien geboren. Seine ersten Aufnahmen entstanden als Duo ZNR mit Joseph Racaille Mitte der 1970er Jahre. Bis in die frühen 1980er Jahre finden sich nicht viele Dokumente von Zazous musikalischen Aktivitäten. Anscheinend experimentierte er unter dem Namen La Perversita mit musikalischen Erotika.

Zazou begann dann eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem zairischen Sänger Bony Bikaye. 1992 veröffentlichte er als Produzent Sahara Blue als Hommage an den französischen Dichter Arthur Rimbaud, gefolgt von Songs From the Cold Seas, eine Hommage an die Arktis. Auf beiden Alben arbeitete Zazou als Produzent, Arrangeur, Komponist und Musiker. Als Gäste wirkten unter anderem John Cale, David Sylvian, Brendan Perry, Suzanne Vega, Björk und Jane Siberry mit.

1998 mischte Zazou auf "Lights In The Dark" keltische Musik des 12. Jahrhunderts mit eigenen Stücken und schrieb Musik für die Eröffnungsfeier der Fußball-WM. Mit der amerikanischen Sängerin Sandy Dillon produzierte er 2001 "Las Vegas Is Cursed". 2003 komponierte er einen Soundtrack zu Carl-Théodor Dreyers Stummfilm “la Passion de Jeanne d’Arc”. Außerdem erschien “Strong Currents”, eine Sammlung akustischer Songs mit Jane Birkin, Lisa Germano und Laurie Anderson, die sich über die Jahre angesammelt hatten. Im Frühjahr 2004 brachte Zazou mit “L’Absence” eine instrumentale Version von "Strong Currents" heraus und erhielt den Auftrag, einen Soundtrack zu Robert Flahertys klassischer Dokumentation “Nanouk Of The North” zu schreiben.

Zazou war außerdem ein Mitglied des Musikerkollektivs Slow Music, zu dem auch Robert Fripp, Peter Buck, Fred Chalenor, Matt Chamberlain und Bill Rieflin gehören

Eine Reihe neuerer Projekte sind auf der Website www.musicoperator.com dokumentiert. Im Januar 2008 erschien das Album "Corps électriques" unter Mitwirkung von KatieJane Garside, Bill Rieflin, Lone Kent und Nils Petter Molvær.
Hector Zazou verstarb am 8.September.2008

Diskographie
Albums
* 1976 ZNR Barricades 3
* 1978 ZNR Traité de Mécanique Populaire
* 1979 La Perversita
* 1983 Zazou/Bikaye/CYI Noir & Blanc
* 1985 Zazou/Bikaye Mr. Manager
* 1985 Géographies
* 1986 Reivax au Bongo
* 1988 Zazou/Bikaye Guilty!
* 1989 Geologies
* 1989 Géographies/13 proverbes Africains
* 1990 Zazou/Bikaye/CYI Noir & Blanc (with extra tracks)
* 1991 Hector Zazou & Les Nouvelles Polyphonies Corses Les Nouvelles Polyphonies Corses
* 1992 Sahara Blue
* 1992 Various artists Nunc Musics
* 1994 Sainkho Out of Tuva
* 1994 Various artists Sonora 4'94
* 1994 Chansons des mers froides (Songs from the Cold Seas)
* 1995 Harold Budd/Hector Zazou Glyph o Lead vocalist: Lian Amber
* 1997 Barbara Gogan Made on Earth
* 1998 Lights in the Dark
* 1998 Mimi Goese Soak (four tracks produced by Zazou)
* 1999 Carlos Nuñez Os Amores Libros
* 1999 Laurence Revey Le Creux Des Fees
* 2000 Sandy Dillon & Hector Zazou 12 (Las Vegas is Cursed)
* 2000 Bigazzi/Chianura/Henson Drop 6—The Wolf and the Moon
* 2000 Various artists Drop 5.1
* 2001 Anne Grete Preux Alfabet
* 2002 PGR Per Grazia Ricevuta
* 2003 Sevara Nazarkhan Yol Bolsin
* 2003 Strong Currents
* 2004 L'absence
* 2006 Hector Zazou and Bernard Caillaud Quadri(+)Chromies
* 2008 Corps électriques
* 2008 Hector Zazou and Swara In The House Of Mirrors

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