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Biografie

  • Jahre aktiv

    1993 – heute (25 Jahre)

Hate Squad

BIOGRAFIE

Obwohl Hate Squad für alle Mitglieder die erste Band ist, bringen Shouter Burkhard Schmitt Basser Bauke de Groot, Drummer Helge Dogener und die beiden Klampfer Tim Baurmeister und Robert Radeka schon fünf Monate nach ihrer Gründung im April '93 ihr erstes Demo raus. Das Teil schlägt mit seiner Mischung aus Hardcore und Thrash bzw. Death Metal dermaßen ein, dass sich fast sofort die ersten Labels mit den Jungs in Verbindung setzen. Gun Records/BMG machen schließlich das Rennen und im Sommer '94 stehen schon die Aufnahmen für das Debüt "Theater Of Hate" auf dem Plan.

Als das Album im Herbst des Jahres erscheint, ist die Presse voll des Lobes und auch die Fans zeigen sich begeistert. Da die Band beinahe vor jedem Publikum bestehen kann, sieht man sie im Laufe des nächsten Jahres unter anderem mit Death, Machine Head, Tiamat, Life of Agony, Atrocity oder Downset auf der Bühne. Der größte Erfolg ist der Auftritt auf dem Dynamo Open Air, wo sie auf dem zehnjährigen Jubiläumsfestival vor 120.000 Besucher spielen. Auf vielen dieser Konzerte stellen sie schon ihre neuen Songs vor und im Juli und August des Jahres, machen sie sich an die Aufnahmen zum Nachfolger.

Für das im Oktober erscheinende "I.Q. Zero" produzieren sie zwei Videoclips ("Not My God" und "I.Q. Zero"), welche auf MTV bei Headbangers' Ball und auf VIVA bei Metalla auf Heavy Rotation gehen. Die erste Livepräsentation erfolgt auf der Popkomm zusammen mit Kreator und zeigt Hate Squad gereifter aber nicht weniger brutal. Mit Kreator und Grip Inc. gehen sie anschließend auf Europatour in deren Verlauf sie sich die Bühnen auch mit Testament teilen. Das Jahr hält für die junge Band einen Erfolg nach dem anderen bereit, denn nicht nur bei Metalla, auch in diversen Magazinen steht ihr Namen auf den vorderen Plätzen. Im Zusammenhang mit ihrer Musik fällt auch immer wieder der Begriff Metalcore, lange bevor damit ein ganzes Genre beizeichnet wurde.

Das neue Jahr beginnen die Hannoveraner mit einigen Headliner-Shows und den Arbeiten am neuen Album. Zuvor erscheint aber im Juni '96 eine Remix EP namens "Sub Zero - The Remixes", auf der sich Die Krupps, Gigantor, T.A.S.S und einige Größen der Techno-Szene sich am Material der Band versuchen. Nach ein paar Festivals, wo sie auch mit Rammstein und Schweisser auftreten, geht es ab nach Malaga, wo sie sich mit Produzent Daniel Bergstrand (Meshuggah/Stuck Mojo/Devin Townsend) an die Arbeiten zu "Pzyco!" machen.

Das Drittwerk der Hannoveraner erscheint im April '97 und spaltet die Metalgemeinde in zwei Lager. Die einen befürworten die neugewonnene Abwechslung im Sound von Hate Squad und vor allem in Burkhards Shouts, die anderen können sich damit nicht so recht arrangieren. Die Band kümmert's wenig und geht mit Kreator, Sodom und Exodus im Rahmen der 'III Summer Metal Meetings' auf Tour. Weitere, größere Tourne kommen aber trotz diverser Angebote nicht zustande, da das Label nicht die entsprechenden finanziellen Zuschüsse zur Verfügung stellt. Label und Band gehen kurz darauf getrennte Wege und als man Ende '97 immer noch nicht viel von Hate Squad hört, machen erste Auflösungsgerüchte die Runde.

Doch schon im Sommer '98 steht die Band in Wacken wieder auf der Bühne und setzt jede Menge Aggressionen frei. Trotzdem verschwinden sie danach erst mal wieder im Untergrund und man sieht und hört nichts mehr aus Hannover. Dann - sieben Jahre nach ihrem letzten Album - melden sich die Jungs mit einem Paukenschlag in Form von "H8 For The Masses" zurück. Mit Mark Kühnemann und Martin Blankenburg stehen zwei neue Gitarristen in der Band, jedoch ist die Marschrichtung die selbe geblieben.

Ob es daran liegt, dass Burkhard und Ex-Hate Squad-Klampfer Tim inzwischen noch eine zweite Band namens Bloodstain haben oder nicht - jedenfalls sind die Liveauftritte der Band lange nicht mehr so zahlreich wie noch vor ein paar Jahren. Stattdessen lassen sie es lieber ausgesprochen ruhig angehen, schließlich ist die Band nicht zum Lebensunterhalt geeignet. So dauert es tatsächlich bis Ende März 2008, ehe sich Hate Squad endlich mit "Degüello Wartunes" erneut die Ehre geben.

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