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Biografie

  • Geburtstag

    29. November 1797

  • Geboren in

    Bergamo, Bergamo, Lombardia, Italien

  • Gestorben

    8. April 1848 (mit 50 Jahren)

Italienischer Komponist, Bergamo 29.11.1797 - 8.4.1848
Schon sehr früh bewies Donizetti seine außergewöhnliche Begabung, als er bei Simon Mayr seinen ersten musikalischen Unterricht erhielt. In seiner ersten nicht aufgeführten Oper "Pigmalione" (1816) zeigt sich noch deutlich der Einfluss W.A.Mozarts und C.W.Glucks.
In den darauffolgenden Jahren komponierte er bemerkenswerte Streichquartette und -quintette, und Ende 1818 wurde in Venedig seine Oper "Enrico di Borgogna" als erstes seiner Bühnenwerke uraufgeführt. In kurzer Zeit schrieb er weitere fünf Opern, doch erlebte er seinen ersten wirklichen Erfolg erst 1822 in Rom mit "Zoraide di Granata". Von jenem Augenblick an wurde Donizetti ( der sich immer der Mitarbeit fähiger Librettisten wie F. Romani, S. Cammarano oder E. Scribe versicherte) zum Herrscher über die Opernhäusr Süditaliens, besonders Neapels und Roms, für die er im Laufe von neun Jahren 21 Werke schuf.
Der Grund für diesen Erfolg im Süden ist zumindest teilweise der Zusammenarbeit mit dem geschickten Impresario D. Barbaja zuzuschreiben, der schon G. Rossinis Talent verwaltet hatte und sich nun des jungen Donizettis annahm.
Nach 1830 wurde er von allen italienischen Häusern um Opern gebeten; so entstanden für das Teatro San Carlo in Neapel "Fausta" (1832) und "Maria Stuarda" (1834), für die Mailänder Scala "Lucrezia Borgia" (1833) und "Gemma di Vergy" (1834), für das Teatro Valle in Rom "Torquato Tasso" (1833), für das Teatro della Pergola in Florenz "Parisina" (1833) und für das kleine Teatro della Canobbiana in Mailand " L`elisir d`amore" (1832). Vor allem dieses Meisterwerk, aber auch viele seiner opera serie öffneten ihm die Theater jenseits der Alpen; zuerst Paris ("Die Regimentstochter" 1840, "Die Favoritin" 1840, "Don Pasquale" 1843), dann auch Wien ("Linda di Chamounix" 1842, "Maria di Rohan" 1843).
Doch gönnte er sich auch in Italien keine Ruhe, obwohl er die Stelle eines Kompositionslehrers am Konservatorium von Neapel angenommen hatte, ihn eine Reihe von schweren Schicksalsschlägen traf (zwischen 1835 und 1837 starben seine Eltern, sein einziger Sohn und seine Ehefrau) und sich die ersten Anzeichen einer Gehirnkrankheit ankündigten, die dann zu seinem Tod führen sollte. Auf italienischen Bühnen wurden unter anderem uraufgeführt: "Lucia di Lammermoor" (1835), "Roberto Devereux" (1837), "Poliuto" (1838) und "Catarina Cornaro" (1844).
"Don Sebastiano" war Donizettis letzte Oper ("Il Duca d`Alba" blieb unvollendet), doch betreute er noch 1844 in Italien, Österreich und Frankreich die Einstudierungen seiner Werke.
Im darauffolgendem Sommer wurde er aufgrund einer Gehirn-Rückgrat-Lähmung in das Pariser Irrenhaus Ivry-sur-Seine eingeliefert und 1847 nach Bergamo überführt, wo er als Gast einer edelmütigen Familie die letzten Monate seines Lebens verbrachte, ohne sich noch aktiv mit der Musik beschäftigen zu können.
Donizettis immenses Schaffen umfasst 75 Opern, 33 Kantaten und Hymnen, 116 geistliche Stücke, 260 Lieder, 43 Kammermusik-Stücke und 45 Kompositionen für Klavier.

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