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Biografie

Face To Face ist eine -Band aus Victorvillle, Kalifornien, USA. Die Bandgründung erfolgt im Jahre 1991 und 2003 löst man sich auf. Nach fünf Jahren der Abstinenz in Form von Face To Face erfolgt im Jahre 2008 die Wiedervereinigung. Bis zum heutigen Tage veröffentlichte man neun Alben, darunter eine Liveplatte, eine Coverplatte und eine Best Of-Sammlung über diverse Plattenfirmen. Außerdem erschienen von Face To Face bisher fünf EPs und vierzehn Singles.

Trever Keith, Sänger und Gitarrist und Bassist Matt Riddle sind bereits seit der High School miteinander befreunet und spielten bereits in mehreren lokalen bands. Da ihnen dieser Musikstil nicht mehr zusagte, beschloss man im Jahre 1991 eine -Band zu gründen. Über gemeinsame Freunde gelang man an Schlagzeuger Rob Kurth und beginnt erste Proben unter dem Bandnamen Zero Tolerance. Ein Freund von Rob, Mark Haake, tritt der Band für einige Monate als weiterer Gitarrist bei, bis er in seiner Tätigkeit als Soldat der Air Force in den Mittleren Osten versetzt wird. Als Trio spielt die Band eine Show bei "Spanky's" in Riverside, Kalifornien und gibt ein paar weitere Konzerte in ihrer Heimatregion. Als Mark in die Heimat zurückkehrt, beschließt die Band, ihn nicht wieder in die Band aufzunehmen und man ändert den Bandnamen in Face To Face. Dieser Name entstand zunächst aus einem Scherz. So wurde als neuer Bandname "Vis A Vis" vorgeschlagen, welches im Französischen die gleiche Bedeutung hat.

Die Band spielt regelmäßig Konzerte in der Gegend von Inland Empire und Orange County und etabliert sich schon bald als lokale Größe neben Bands wie The Offspring, Guttermouth,den Voodoo Glow Skulls und weiteren. Bei einem Konzert trifft man Bill Plaster von Dr. Strange Records. Man beschließt, zusammen zu arbeiten und so nimmt man bei Westbeach Recorders in Hollywood, Kalifornien die Lieder des ersten Albums Don't Turn Away auf. Nachdem man an zwei Wochenenden mit den Aufnahmen fertig ist, gibt es Probleme, das Album zu veröffentlichen. Man trifft in der Folge auf Jim Goodwin, der der Band anbietet, weitere Songs kostenlos aufzunehmen. Heraus kommen Songs wie Nothing New, Pastel und Disconnected, welche der Tracklist des Albums hinzugefügt werden. 1992 veröffentlicht man schließlich über Dr. Strange Records Don't Turn Away.

Da Face To Face ihre Bekanntheit weiter steigern konnte, überstieg die Nachfrage Don't Turn Aways die Möglichkeiten von Dr. Strange Records. Trever lernt Fat Mike von NOFX kennen, der kurz zuvor seine eigene Plattenfirma Fat Wreck Chords gegründet hat und einwilligt, das Album erneut zu veröffentlichen und damit schon bald gute Absätze machen kann. Durch Fat Mikes Unterstützung gehen Face To Face auf ihre erste Tour, welche sie nach Deutschland führt.

Nach drei Wochen, in denen sie als Vorband für Lagwagon auftreten, kehren sie erschöpft und erfahrener heim. Man beschließt, einen weiteren Gitarristen in die Band aufzunehmen, um den den Sound zu erweitern. Chad Yaro, welchen man bereits länger kannte, tritt der Band bei, um diese zum Quartett zu vervollständigen. Anschließend begleiten sie NOFX auf Tour durch die USA und Kanada. Als es Zeit wird, ein neues Album zu veröffentlichen, entscheidet man sich dazu, zum Label Victory Music zu wechseln, da dieses seine Veröffentlichungen über den Vertrieb eines Major Labels verbreiten kann. Zusammen mit Thom Wilson als Produzent, welcher bereits mit The Offspring und den Dead Kennedys zusammen gearbeitet hat, geht man ins Studio, um das zweite Album Big Choice aufzunehmen. Die Plattenfirma hat Bedenken wegen der bevorstehenden Veröffentlichung von Big Choice und so veröffentlicht man einige Wochen vor der geplanten Veröffentlichung als "Testlauf" die EP Over It, welche aus Liedern von B-Seiten und anderen Raritäten besteht. Außerdem wird auf dem Radiosender KROQ eine neu gemischte Version von Disconnected sehr erfolgreich gespielt, wodurch die Plattenfirma Face To Face dazu überzeugen kann, den Song als Bonustrack, zum dritten Mal aufgenommen, auf Big Choice zu veröffentlichen. Als weiterer Bonustrack vervollständigt die Coverversion des Descendents-Songs Bikeage das Album.

Mit Big Choice ist man sowohl im Radio, als auch auf Tour erfolgreich und so tritt man 1995 mit Bands wie NOFX, The Mighty Mighty Bosstones und The Offspring auf. Die Vielzahl der Touren hatten ihren Preis und so beschließt Matt Riddle die Band zu verlassen, da man einen anderen Weg einschlägt, als er es wollte. Anschließend spielt er bei 22 Jacks und Pulley bevor er zu No Use For A Name stößt, wo er noch heute den Part des Bassisten einnimmt.

Scott Shiflett, Bruder vom damaligen No Use For A Name- und heutigen Foo Fighters-Gitarristen Chris Shiflett, ersetzt Matt Riddle am Viersaiter im Jahre 1995. Scotts erster Auftritt in der Heimatstadt von Face To Face (und auch Matt Riddle) Victorville, Kalifornien gelingt und er wird von den Fans gut aufgenommen. 1996 beginnt man mit den Arbeiten am dritten Album, dem selbstbetiteltem Face To Face. Zum ersten Mal muss Trever beim Schreiben der Songs ohne Matt auskommen, mit dem er bisher alles gemeinsam geschrieben hat, erhält aber Hilfe von Scott und Chad. Erneut heuert man Jim Goodwin an, um das Album aufzunehmen und zu produzieren. Ihre Plattenfirma Victory Music meldet Insolvenz an, in dessen Folge die Kontrolle über Face To Faces Plattenvertrag beim Vertreiber PolyGram liegt, welche sie bei A&M Records unterbringen. Da sie nun einen Vertrag bei einem Major Label haben, bekommen sie starken Gegenwind aus der -Gemeinschaft, doch trotz aller Kritik veröffentlicht man mit Face To Face ein die Band definierendes Album und man befindet sich auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Auch wenn I Won't Lie Down nur wenig Spielzeit im Radio bekommt und man weitere Hindernisse durch A&M Records in den Weg gelegt bekommt, steigt die Bekanntheit und die Livekulisse ständig weiter. Nachdem man zwei Jahre ununterbrochen auf Tour gewesen ist, eigene Shows spielte, auf der Warped Tour auftrat und als Vorband für No Doubt spielte, nimmt man im "Roxy" in Hollywood, Kalifornien bei zwei Shows ein Livalbum auf, welches man über Vagrant Records veröffentlicht. Nur kurze Zeit später erkennt man, dass Rob Kurth die Anforderungen sowohl bei Konzerten, als auch im Studio, nicht mehr erfüllen kann und nachdem keine Besserung in Sicht ist, verlässt Rob die Band im Frühjahr 1998. Als Schlagzeuger-Ersatz für die noch laufende Co-Headliner-Tour mit Reverend Horton Heat fungiert Jose Medeles. Anschließend tritt man eine Tourpause an, um mit den Arbeiten am nächsten Album zu beginnen.

Auch wenn Face To Face mit ihrem Stil in Nordamerika, Europa und Japan sher bekannt sind, beschließt man auf dem nächsten Album eine neue Richtung einzuschlagen. Die nach Robs Abgang verbleibenen Mitglieder führten mit circa 25 Schlagzeugern Proben durch, bis sie mit Pete Parada fündig wurden. In nun wieder vollständiger Formation beginnt man mit den Proben für Ignorance Is Bliss. Chad Blinman, der sich bereits auf dem Livealbum für das Mischen verantwortlich zeigte, fungiert als Produzent des vierten Studioalbums. Die Plattenfirma A&M Records steht kurz davor, durch eine Firmenfusion geschluckt zu werden und es gelingt Manager Rich Egan Face To Face aus ihrem laufenden Vertrag heraus zu kriegen. Mit einigen Schulden bei Vagrant Records und ohne Plattenvertrag nimmt man das wohl ehrgeizigste Album der Band, Ignorance Is Bliss im Frühjahr 1999 auf. Schließlich finden sie bei Beyond Music ein neues Zuhause und im Laufe des Jahres wird das Album veröffentlicht. Bei der Anhängerschaft will das neue Werk und der neue Stil einfach nicht ankommen und so endet die anschließende Tour im Desaster und wird nach weniger als zwei Wochen abgebrochen. Face To Face kehren besiegt und ausgelaugt heim, um die nächsten Schritte zu planen. Chad Yaro, der bereits seit Jahren drohte die Band zu verlasseen, vollzieht nun endültig seinen Ausstieg.

Nachdem man ernsthaft in sich gegangen ist, beschließt die Band zu ihrem alten Stil zurück zu kehren und man beginnt mit den Arbeiten an einem neuen Album. Trotz der Tatsache, dass Chad nicht mehr Teil der Band ist, können die verbliebenen Mitglieder und Manager Rich ihn überreden, an den Aufnahmen und den Fototerminen teilzunehmen, doch es ist alles nur zur Show. Chad Blinman tritt erneut als Produzent auf und man veröffentlicht 2001 Reactionary. Das Besondere an diesem Album ist, dass man Gebrauch von der raschen Verbreitung des Internets macht und die Fans in die Zusammenstellung mit einbezieht. Man bietet vorab alle Lieder zum Probehören an und gibt die Gelegenheit, für seine Favoriten zu stimmen, in dessen Folge nur die Lieder mit den meisten Stimmen letztendlich auf dem Album erscheinen. Diese Aktion hat man einer -Band nicht zugetraut und so erregt man einiges an Aufsehen. Außerdem erhält man auf der folgenden Tour Unterstützung des kontrovers diskutierten Napster. Auch wenn die Hoffnung besteht, dass Chad bei der Tour wieder zur Band stößt, geschieht dies nie und man entscheidet sich erneut, als Trio zu bestehen.

Das sechste Album How To Ruin Everything veröffentlicht man 2002 auf Vagrant Records, nachdem der Vertrag mit Beyond Music ausgelaufen ist und man auch nicht böse darum ist. Nach fünf Jahren Abstinenz spielt man auch wieder die Warped Tour und genießt die treue Fanschaft, die man sich in 13 Jahren fast durchegehenden Tourens aufgebaut hat. Allerdings beschließt man, dass die Zeit dieser Band nun zu Ende ist und es wird eine letzte Abschiedstour im Herbst 2004 gemacht, ohne jedoch die im Jahre 2002 abgesagte Europa-Tour entgegen ihrer Ankündigung nachzuholen. Die letzten Shows im "House of Blues" in Hollywood, Kalifornien beinhalten Gastauftritte von Chad Yaro und sind auf einer DVD dokumentiert, die im Jahre 2005 zusammen mit einer Best Of-CD über Trever Keiths Plattenfirma Antagonist Records veröffentlicht wird.

Ende Januar 2008 gab die Band auf ihrer Website bekannt, im Frühjahr 2008 auf Festivals in den USA und international vereinzelte Reunion-Shows zu spielen. Die Besetzung besteht aus den letzten Mitgliedern Trever Keith, Scott Shiflett, Pete Parada, sowie Chad Yaro, der wieder mit eingestiegen ist. Derzeit ist nicht geplant, neues Material zu veröffentlichen.

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